#TakeCareResidenzen

Der Fonds Darstellende Künste kooperiert mit flausen+

Für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen kooperiert flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste, um mit seinem Stipendiennetzwerk flausen+ freischaffende Künstler:innen zu unterstützen. #TakeCareResidenzen hat zum Ziel, ausgewählte, frei produzierende Künstler:innen und Gruppen, die durch die Covid-19 Pandemie und die Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen sind, für jeweils mindestens 2 Monate zu begleiten und zu stärken.

Das Förderprogramm #TakeCareResidenzen ist Teil des #TakeThat-Maßnahmenpakets des Fonds Darstellende Künste, das im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das Zukunftsprogramm für den Kulturbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) – initiiert wurde. 

„Das Stipendienprogramm flausen+ hat uns mit seiner langjährigen Förderstruktur überzeugt. Es setzt sich bundesweit vor allem für Künstler:innen abseits von Ballungsgebieten ein, die zu vielen Förderprogrammen einen schwierigeren Zugang haben. Diese Künstler:innen in der Fläche möchten wir noch besser erreichen, daher freuen wir uns sehr über diese Zusammenarbeit“

Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste.

Das vom theater wrede + in Oldenburg aufgelegte und initiierte Programm flausen+ ist mittlerweile als bundesweit und international vernetzte Kompetenz be- und anerkannt. flausen+ ist einzigartig in seiner Vernetzung und Förderung von freischaffenden Künstler:innen mit kleinen freien Theatern vor allem abseits von Ballungsgebieten.

29 Theater aus fast allen Bundesländern unterstützen 350 Küstler:innen als Partner:innen des Fonds Darstellende Künste mit der Förderung #TakeCareResidenzen. In diesem Rahmen werden bis zu 5.000 € an Einzelkünstler:innen bundesweit vergeben. Das dafür vorgesehene Gesamtvolumen beträgt 1.740.000 Euro. Die Förderung ist Teil von „NEUSTART KULTUR“, der finanziellen Unterstützung der Bundesregierung für den Kultur- und Medienbereich.

TakeCare-Residenztheater

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie steht im Mittelpunkt der Förderung die Sicherung der beruflichen Existenz von professionellen Künstler:innen. Künstler:innen werden in ihren Vorhaben von den Residenzhäusern unterstützt und so können sich die Verbindungen zwischen Künstler:innen und Theaterhäusern stärken. Dabei bietet die Förderung Freiraum, um neue künstlerische Arbeits- und Produktionsweisen zu erforschen und neue Formate im Hinblick auf die Corona-Pandemie zu erproben. Aus diesen Forschungsarbeiten können sich ggf. auch Produktionen langfristig entwickeln, die die Spielstätten somit ebenfalls nachhaltig fördern. Detaillierte Informationen zur Förderung erhalten Künstler:innen unter www.fonds-daku.de.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Netzwerk ausgewählt wurden, um mit unserem Know-How bei der Koordination, Vernetzung und Beratung zu unterstützen und somit insbesondere in dieser harten Zeit für den Kunst- und Kulturbereich zu helfen. Wir wissen, wie unsere Kollegen:innen gerade in kleineren Städten und ländlichen Gebieten besonders hart getroffen werden. Das ist für uns eine große Wertschätzung unserer Arbeit, die wir in den letzten 10 Jahren mit unserem stetig wachsenden Netzwerk des Stipendienprogramms flausen+ zusammen aufgebaut haben“, so Winfried Wrede, Modellinitiation und Leitung flausen+.

„Darüber hinaus finden wir die Förderung von Diversität essenziell, denn wenn auf den politischen Bühnen der Welt Ausgrenzung salonfähig wird, hat das Theater eine wachsende Verantwortung als Denk- und Freiraum der Demokratie. Um zu einer offenen Gesellschaft beizutragen, muss es Freiheit und Diversität sinnlich erfahrbar machen, nach unkonventionellen Formen suchen und die Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Gerade diese gesellschaftliche Funktion von Darstellenden Künsten ist jetzt umso wichtiger und muss mit einer Unterstützung freischaffender Künstler:innen als Organ der Denkanstöße und Sprachrohr marginaliserter Gruppen erhalten werden. Das unterstützen wir mit flausen+ und jetzt auch durch das Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste“, so Wrede abschließend.


Gefördert vom Fonds Darstellende Künste im Rahmen von Neustart Kultur: #TakeThat. Realisiert durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser und das flausen+bundesnetzwerk.


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