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Neu anfangen. Scheitern dürfen.

Words in Progress vom ersten Kongresstag, gesammelt von kritik-gestalten.

Zur Begrüßung

“Während der Pandemie wussten wir nicht, ob wir unseren Beruf überhaupt weiter ausüben dürfen.” (Felix Worpenberg, Flausen+)

“Auch Künstler*innen brauchen Zeit zum Regenerieren.” (Winfried Wrede, Künstlerische Leitung Flausen+)

“Wir wollen die Koordinaten unserer Arbeit neu formulieren. Wir wollen reflektieren, wie wir unsere Förderung anpassen müssen. Wie können wir mit agilen Angeboten weitermachen?” (Barbara Foerster, Leitung Kulturamt Köln)

“Die freie Szene ist ein unverzichtbarer Motor für künstlerische Innovation in NRW.“ (Dr. Stefanie Jenker, Referentin für Theater und Tanz im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW)

Zum Panel “Aktuelle Entwicklungen der künstlerischen Forschung”

„Die Kunst der Krise? Ich hab mich da gar nicht so angegriffen gefühlt. So findet freies Theater doch immer statt. Ich muss immer meine Rahmenbedingungen checken und rausfinden, wen ich wie erreichen kann. Ich kreiere mir immer die Genres und Phänomene, die gerade jetzt möglich sind.“

“Neu anfangen. Scheitern dürfen.”  (Prof. Dr. Melanie Hinz, Universität der Künste Berlin)

Was nehmt ihr mit aus dem „Theater der Krise“? Wie geht es weiter?

“Kunst kann nicht ohne Publikum existieren. Gibt es ein neues Publikum?” (Barbara Kölling, Regisseurin und Mitbegründerin des Helios Theater)

„Das Paradox des Digitalen: Eine merkwürdige zweidimensionale Distanz wird geschaffen und zeitgleich die Möglichkeit von Nähe und Begegnung versprochen.“

„Die Begegnungsformen von Menschen wirken natürlich auch ins Theater hinein. Das Digitale ist ein wichtiger Raum, um dort performativ tätig zu werden.“ (Julian Klein, Komponist, Regisseur und Dozent)



Nachgeschaut und nachgelesen:

Journal for artistic research: die größte Fachpublikation für die Dokumentation künstlerischer Forschung

Spectyou.com – Youtube für Theater


Blogeintrag von Nele Beckmann/2.11.21/17.22 Uhr