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Podcast Folge 2: Solidarity can turn into art

Frisch zum flausen-Kongress-Beginn, der digital aus der ganzen Welt verfolgt wird, haben wir den zweiten Flausen-Podcast veröffentlicht: Internationalität ist am Kongresstag 2 eins von zwei Hauptthemen.

Singapur, Kanada, Indien und Taiwan zusammen im Zoom-Call. Können internationale Netzwerke uns retten? Was lernen wir aus Diversität? Die kritik-gestalten haben für den 3. Bundeskongress Flausen über internationale Netzwerke gesprochen. Was passiert eigentlich mit internationaler Zusammenarbeit, wenn Zoom zusammenbricht? Wie entsteht in einem Dorf in Sachsen-Anhalt ein globales Kunstnetzwerk und was sagen die Nachbarn dazu? Chang Nai Wen, Nishna Mitha, Ming Poon und Deneh’Cho Thomson sprechen mit Dorothea Marcus über die Inspiration des internationalen Perspektivwechsels – und der Notwendigkeit, sich international zu vernetzen. Allerdings anders als früher: “Die Pandemie lehrt uns ein anderes Denken”, sagt Ming Poon.

Was bedeutet für euch ein internationaler Perspektivwechsel? Mir ehrlich gesagt: alles. Ich finde nichts wichtiger, als über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und zu realisieren, dass die eigene Ansicht nur ein Sandkorn ist im Meer der möglichen Situationen. Schon allein, wenn ich eine andere Sprache spreche, bin ich ein anderer Mensch. Ich bin glücklich, wenn ich erlebe, wie Menschen anders leben, essen, Kunst denken, mit ihren Problemen umgehen. Spannend ist auch Ming Poons Vision von “Translokalität”: lokal in Gemeinschaften arbeiten und dabei global denken. Dann klappt es auch mit den Netzwerken, wenn alles anders wird.

Nishna Metha, Ming Poon, Chang Nai-Wen, Deneh Cho’Thomson


Blogeintrag von Dorothea Marcus/2.11.21/13.22 Uhr