Brèves de comptoir – Kneipengeschichten

Olga Feger und Sékou Bamogo: „Brèves de comptoir – Kneipengeschichten“
8.10. / 16 Uhr / Öffentlicher Raum (genauer Ort folgt)

Cafès, Bars, Kneipen und Straßen, der öffentliche Raum – das sind Orte des sich Treffens, Austauschens, zum Begegnen und Kennenlernen anderer Menschen. Sie können ein Zuhause auf Zeit sein, wie es auf dem Brühl sogar in Großbuchstaben geschrieben steht. Orte für alle.

Davon ausgehend versucht die künstlerische Intervention eine neue Selbstverständlichkeit für das Nutzen dieser Räume zu schaffen. Sie handelt vom Wunsch, Orte zu finden, an denen jede*r seinen Raum einnehmen darf. Mit Mitteln des Darstellenden Spiels und des zeitgenössischen westafrikanischen Tanzes erzählt sie szenisch von Begebenheiten und Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft in einer Stadt in Ostdeutschland, aufgeführt an verschiedenen Punkten auf dem Boulevard. Olga Feger und Sékou Bamogo hatten die künstlerische Leitung des Theaterprojekts mit Menschen mit Migrationshintergrund inne. Feger ist Schauspielerin und initiiert bereits seit 2014 Tanz- und Theaterproduktionen mit Menschen mit und ohne Fluchterfahrung am Staatsschauspiel Dresden und dem Festspielhaus Hellerau. Sie entwickelte 2015 und leitete bis 2016 das Montagscafé am Staatsschauspiel Dresden sowie das Café International (ein kleines Kiezcafé in der Dresdner Neustadt). Beides sind mittlerweile etablierte interkulturelle Orte der Begegnung für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung am Festspielhaus Hellerau (Dresden). Sie wurde vielfach für ihre interkulturellen Produktionen ausgezeichnet. Bamogo ist ein Tänzer aus Burkina Faso mit einem Abschluss in modernem Tanz und modernem afrikanischem Tanz und aktuell am Staatsschauspiel Dresden engagiert

Künstlerische Leitung:
Olga Feger
Sékou Bamogo

Im Auftrag von Afropa e.V. und dem Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. gefördert durch den Fonds Soziokultur.