Logbuch #18 – Woche 2 – Donnerstag

theaterwredeResidenz #18

Morgens Aufbau zu Szene “Zeuge 1”. Neuer Versuch (Szene ist aus 2013). Diesmal sind Lisa, Kathrin und Kaputtes Cello hinten sichtbar, Kathrina filmt (Sichtbarkeit der Mittel, nach der neuen ästhetischen Logik). Lisa spielt das halbkaputte Cello, man sieht ihre Hände, Kathrin ist nicht im Bild. Kamera schwenkt auf Vorhang, dann Voice over Kathrin, Kathrin löffelt Lisa und halbkaputtes Cello im … Read More

Logbuch #18 – Woche 2 – Mittwoch

theaterwredeResidenz #18

Morgens Trio probt die Arie. Ensemble probt den Übergang von der Arie zur Wissmannszene. Ricarda Lang (Verteidigerin) Plädoyer wird aus tagesaktuellen Artikeln der taz und Stuttgarter Zeitung zusammengeschrieben (Sophia). Szene Wissman wird ausgearbeitet und Materialsammlung für Simon zur Improvisation zur Figur Wissmann gesammelt (Konradin). Nachmittags Wir arbeiten ab Arie bis Wissmannszene. Szenisches Tagesergebnis: Simon morpht in Wissmann während der Arie … Read More

Logbuch #18 – Woche 2 – Dienstag

theaterwredeResidenz #18

Wir haben nochmal neu probiert, wie wir sinnstiftendes Chaos herstellen können nach der geordneten Befehlskette, wie wir Groß-Bölting Text von Lisa unterstützen können (statt sie zu dekonstruieren), um den Perspektivwechsel von Befehlskette Beweisführung zur Infragestellung des Prozesses (Verteidigung) hinzukriegen. Ergebnis eines ersten Ablaufs 1. Telefongespräch Musoni und Murwanashyaka, Simon im Publikum, Konradin auf Bühne, Handys auf laut. Bühne: Material ist … Read More

Logbuch #18 – Woche 2 – Montag

theaterwredeResidenz #18

Montag 3.8. Vormittags Szenenversuche zum Reichskommissar Wissmann (Schutztruppe Deutsch-Ostafrika) für die koloniale Perspektive. Annäherung über das Spielprinzip „Wer bin ich“ aus der totalen Langeweile ist charmant, weil man nicht weiß, ob die Spieler privat sind – Fragen wie „bin ich deutsch, bin ich berühmt“ (ja, Straßen sind nach dir benannt), „bin ich ein Tier“ (alle sagen nein, eine sagt ja) … Read More

Logbuch #18 – Woche 1 – Donnerstag bis Freitag

theaterwredeResidenz #18

Szenische Forschung Theaterlabor Bielefeld (alle) Donnerstag Nachmittag/Freitag Vormittag: Matthias Schubert ist da, wir proben mit Ihm die Busurungi-Befehlskette, arbeiten an Tempo, Ausdruck und Struktur. Der Zwischenstand wird präsentiert – Dauer der Komposition: ca. 25. Minuten (!) Freitag Mittag: Feedback Matthias: – Energielevel hat noch Luft nach oben, momentan noch auf allen Ebenen zu introvertiert Feedback Sophia: – Textverständlichkeit (entweder mit … Read More

Logbuch #18 – Woche 1 – Montag bis Mittwoch

theaterwredeResidenz #18

Szenische Forschung Theaterlabor Bielefeld (alle) – Führung durchs Theaterlabor, Kennenlernen, technische Absprachen, Interview mit Deutschlandradio; – Streich-Trio geht Partitur durch; – Besuch Prozess Stuttgart wurde kurzfristig abgesagt; Sophia & Simon reisen unverrichteter Dinge zurück; – Inhaltliches Update/Einstieg mit Hannes Seidl (Mentor): An beiden Tagen (Mo/Di) steht im Fokus das Material von Matthias Schubert zur Befehlskette technisch in den Griff zu … Read More

Logbuch #18 – Vorbereitungswochenende

theaterwredeResidenz #18

Vorbereitungswochenende 24. bis 26. Juli (Hannover: Konradin, Katharina,Lisa, Sophia) Auf dem Programm steht: – Lesen der alten Tagebucheintragungen von Flausen 2013 in Oldenburg – Zusammentragen der “Perspektiven” an denen wir arbeiten wollen, sowie weiteren Fragen und Inhalte, an denen weiter geforscht werden soll – Sichten des bisherigen szenischen Materials – Update zum aktuellen Stand des Prozesses – Gemeinsames Lesen des … Read More

Logbuch #18 – Woche 2 – Freitag

theaterwredeResidenz #18

Vormittags Organisation, Abrechnung, Feedback von Sophia zum „making of“, Auswertung der flausen- Residenz, Diskussion über mögliche Produktion (inhaltlich und organisatorisch).

Tagebuch / Logbuch KOSA LA VITA – Woche 4

theaterwredeResidenz #18

Woche 4   22. Juli: Übers Wochenende hatten wir ein paar Ideen entwickelt, die wir ausprobieren wollten. Lisa und Sophia hatten eine Variante der Opferzeugenberichte, in Kombination dem „Komm, oh Tod du Schlafes Bruder“ und dem runterstimmen einzelner Saiten. Nach mehreren Versuchen, haben wir uns dann dagegen entschieden, weil Form, Musik und Inhalt sich derart zum Betroffenheitskitsch potenziert haben, dass … Read More