Susanne Tod

Susanne Tod arbeitet als Theaterpädagogin in verschiedenen Projekten mit dem Schwerpunkt Inklusion, Diversität und teilhabegerechte Gesellschaft. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Theaterarbeit mit tauben und schwerhörigen Menschen sowie dem Experimentieren mit Gebärdensprache als Bühnensprache. Sie leitete am Ernst Deutsch Theater (Hamburg) den Jugendclub TheaterPlus und ist derzeit in Planung und Vorbereitung einer neuen bilingualen Jugendtheatergruppe. 2018 realisierte sie mit dem Theater Mär die Produktion „Und wir flogen tausend Jahre“ in Laut- und Gebärdensprache für Kinder ab 5 Jahren, für die sie 2019 den Hamburger Kindertheaterpreis (2. Platz) erhielt. Seit 2017 arbeitet sie im Stadtteil & Kulturzentrum MOTTE e.V. und leitet dort auf Diversität und Inklusion ausgerichtete Projekte (BLICKWINKEL, „Geschichten stärken“). Für die Gabriele Fink Stiftung ist sie als Kulturlotsin in kulturellen Bildungsprojekten an Schulen tätig.



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  • #61Sandberg. Wolkenfern. Motive
    Eine Inszenierung simultan in Deutsche Gebärdensprache zu übersetzen, ist ein wohlwollender Schritt, aber nicht ausreichend für ein inklusives Theater. Theater für hörende und nichthörende Menschen – barrierefrei, inklusiv und kulturkreisverbindend! Mit dieser Forderung treten die fünf Künstler:innen ihre Forschungsresidenz an... weiterlesen
    26.07. - 21.08.2021
  • #53Silent Orpheus
    Es fehlt an Gebärdensprache im Theater. Dabei sind einige Gebärden so ikonisch und in sich performativ, dass sie auch für Hörende schnell und leicht verständlich wären. Könnte man also ein ganz eigenständiges, performatives Genre auf Grundlage der Deutschen Gebärdensprache erfinden?... weiterlesen
    01.09.-29.09.2020