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#47
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stipendiat:innen

Hanna Malhas, Agnes-Katharina Kreiling, Tim Pförtner, Anne Brüssau


residenztheater


zeitraum
19.05.-17.06.2020
makingOFF#47  16.06.2020, 19h00

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mentoring

Veit Sprenger

(* 1967), Theatermacher, Autor und Musiker, studierte Musik in Hannover, Medizin in Frankfurt a.M. und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot, mit der er seit 1998 international Theaterstücke, Performances, Kunstaktionen und Musikvideos produziert (MuVi Award und Publikumspreis in Oberhausen 2000 und 2004, Goethe-Preis des Impulse-Festivals 2007). Er ist Mitinitiator zahlreicher Kunst-, Theater- und Musikprojekte in Deutschland und Europa. Er war im Leitungsteam des Festivals „artgenda 2002“ für junge Kunst im Ostseeraum und Jurymitglied u.a. beim Impulse-Festival 2011. Er lehrt u.a. in Berlin, Hamburg, Lübeck, Gießen, Zürich und Oslo. 2005 hat er sein Buch „Despoten auf der Bühne – Die Inszenierung von Macht und ihre Abstürze“ veröffentlicht. Seit 2010 ist er Mitglied der Writers Guild of America und eines Autorenteams, mit dem er Stoffe und Drehbücher für den Film entwickelt. Die Kurzfilmproduktion „Infinite Justice“ mit Karl Tebbe lief in der deutschen Rolle bei den Filmfestspielen in Cannes und erhielt das Prädikat „wertvoll“ von der Filmbewertungsstelle.

Preise:

MuVi-Award Oberhausen – 1. Preis für das Musikvideo „Die Summe der einzelnen Teile“ (mit Showcase Beat Le Mot)

MuVi-Award Oberhausen – Zuschauerpreis für das Musikvideo „Zombi“ (mit Showcase Beat Le Mot)

Goethepreis des Impulse-Festivals 2007 für das Stück „Ragga Hotzenplotz“ (mit Showcase Beat Le Mot)

Zahlreiche Auszeichnungen für den Kurzfilm „Infinite Justice“, u.a. FBW Prädikat wertvoll, Kurzfilm des Monats April 2008 (mit Karl Tebbe)


mehr über Veit Sprenger

we adore chaos because we love to make order

Mathe im Theater? Widerspruch oder neue Perspektive? In ihrer interdisziplinären Forschung zwischen Kunst und Wissenschaft betrachten zwei Figurenspielerinnen, eine Biologin und ein Musiker die Theaterbühne durch die Augen von M.C. Escher. Der niederländische Künstler und Grafiker wurde bekannt für seine unmöglichen Figuren und optischen Täuschungen. Er nutzte die Mathematik als Tor zu einer anderen Welt mit absurd schönen, sinnlichen Dimensionen. Diese Welt wollen die Künstler*innen mit zeitgenössischem Figurentheater, Performance und Raum auf die Theaterbühne holen. Dabei interessiert sie nicht das kleine Einmaleins, sondern die große Schönheit, die sich im Muster einer Schneeflocke, des Nachthimmels und unseres Herzschlags verbirgt. Wie klingt die Musik einer Schneeflocke? Kann der Bühnenraum unendlich werden?




logbuch

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.