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#53
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stipendiat:innen

Jeffrey Döring (Goldstaub e.V.), Eric Kaulisky, Athina Lange und Meike Misia


residenztheater


zeitraum
01.09.-29.09.2020
makingOFF#53  28.09.2020, 19h00


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mentoring

Susanne Tod

Susanne Tod arbeitet als Theaterpädagogin in verschiedenen Projekten mit dem Schwerpunkt Inklusion, Diversität und teilhabegerechte Gesellschaft. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Theaterarbeit mit tauben und schwerhörigen Menschen sowie dem Experimentieren mit Gebärdensprache als Bühnensprache. Sie leitete am Ernst Deutsch Theater (Hamburg) den Jugendclub TheaterPlus und ist derzeit in Planung und Vorbereitung einer neuen bilingualen Jugendtheatergruppe. 2018 realisierte sie mit dem Theater Mär die Produktion „Und wir flogen tausend Jahre“ in Laut- und Gebärdensprache für Kinder ab 5 Jahren, für die sie 2019 den Hamburger Kindertheaterpreis (2. Platz) erhielt. Seit 2017 arbeitet sie im Stadtteil & Kulturzentrum MOTTE e.V. und leitet dort auf Diversität und Inklusion ausgerichtete Projekte (BLICKWINKEL, „Geschichten stärken“). Für die Gabriele Fink Stiftung ist sie als Kulturlotsin in kulturellen Bildungsprojekten an Schulen tätig.


mehr über Susanne Tod

Silent Orpheus

Es fehlt an Gebärdensprache im Theater. Dabei sind einige Gebärden so ikonisch und in sich performativ, dass sie auch für Hörende schnell und leicht verständlich wären. Könnte man also ein ganz eigenständiges, performatives Genre auf Grundlage der Deutschen Gebärdensprache erfinden? Die Gruppe untersucht mit gehörlosen und hörenden Performer*innen die deutsche Gebärdensprache als ein ästhetisches Ausdrucksmittel jenseits eines bloßen Inklusionsanspruchs. Durch einen umfassenden Blick auf die unmittelbare Verständlichkeit von Gebärden und der aus Gebärden erwachsenden Bewegungsmöglichkeiten, möchten die Künstler*innen nicht nur eine neue Bühnensprache, sondern mit Gebärdentheater sogar ein neues Genre etablieren.




makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.


logbuch

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.