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#33
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stipendiat:innen

ONCE WE WERE ISLANDS

Chris Gylee, Richard Aslan, Ana Berkenhoff, Alexander Carillo


residenztheater


zeitraum
11.01. – 08.02.2018
makingOFF#33  07.02.2018, 19h00

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mentoring

Lea Martini

arbeitet als Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin.

Ihr immer währendes Interesse an körperlichen Intensitäten brachte sie erst zum Kunsturnen, später zum Studium von zeitgenössischem Tanz und Choreografie am Artez(NL) und an der School for New Dance Development(NL). Ihre Stücke, die meistens in kollektiven Strukturen erarbeitet werden, sind Einladungen an die Zuschauer, der Aufführung als einem Ort der Kontemplation und der körperlichen Empathie zu begegnen. Sie gehen der Frage nach, wie man gesellschaftspolitischen Themen körperlich auf die Spur kommen und diesen Moment mit dem Publikum teilen kann.

Lea ist Teil des Perfmancekollektivs White Horse, deren Stück ››Trip‹‹ zu Massenfanatismus und Revolutionssehnsucht zum Repertoire der Dansgroup Amsterdam, der Sarakasi Dome Company Nairobi und zur DOCH in Stockholm gehört und 2011 mit dem niederländischen Tanzpreis Het Swaan ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Anja Müller und Dennis Deter entwickelte sie als Deter/Müller/Martini eine Performancetrilogie zum Verhältnis von Körpern und Massenmedien , ging 2015 mit ››all is crackle‹‹ dem Ende der Ressourcen und überhaupt allem nach und wird in der Spielzeit 2016/17 Residenzgruppe bei K3/ Tanzplan Hamburg sein.

Immer wieder gibt Lea Workshops oder ist an Tanzprojekten mit und für Kinder und

Jugendliche beteiligt. Zuletzt hatte sie dazu als Co-Choreografin der Oper ››Hesch Affekte‹‹ von Graham Smith am Theater Freiburg die Möglichkeit.


mehr über Lea Martini

Actions for the Worthless Body

YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU CRADLE SOMETHING IN YOUR ARMS
YOU THROW SOMETHING AWAY
 
Mit der fortschreitenden Automatisierung erleben wir, wie mehr und mehr Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit und damit in einen Zustand des nicht produktiv-Seins gedrängt werden. Wie können wir in einer Gesellschaft überleben, die den Wert von Menschen vornehmlich anhand ihrer Arbeit misst? Die Gruppe ONCE WE WERE ISLANDS erforscht in ihrer Residenz unser komplexes Verhältnis zu Arbeit und nicht Arbeit, Wert und Wertlosigkeit und deren Bedingungen. Dafür eignen sie sich Bewegungen aus persönlichen und fiktiven Arbeitskontexten an und und plazieren ihren neuen Tanz der Arbeit in interstellaren Erzählungen. Sie erfinden ihre eigenen Arbeitslieder als Kommentar auf ihre eigene prekäre (Bühnen-) Arbeit. Auf der Suche zu einer multi-dimensionalen Ästhetik stöbern, taumeln und tasten sie sich in veränderte Realitäten. Zwischen science fiction, Mythen einer Arbeiterklasse des 19.Jahrhunderts und frisch erfundenen Zeichen wird das Theater zum intimen Observatorium, das viele Welten beherbergt: die Welt der Dinge, die Welt der Worte und die der Eingeweide des Körpers.



makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.


logbuch

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.