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#37
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stipendiat:innen

Institut für Widerstand im Postfordismus / müller*****

Elisa Müller, Vega Damm, Christoph Wirth, Verena Brakonier


residenztheater


zeitraum
23.07.-18.08.2018
makingOFF#37   17.08.2018, 19h00

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mentoring

Veit Sprenger

(* 1967), Theatermacher, Autor und Musiker, studierte Musik in Hannover, Medizin in Frankfurt a.M. und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot, mit der er seit 1998 international Theaterstücke, Performances, Kunstaktionen und Musikvideos produziert (MuVi Award und Publikumspreis in Oberhausen 2000 und 2004, Goethe-Preis des Impulse-Festivals 2007). Er ist Mitinitiator zahlreicher Kunst-, Theater- und Musikprojekte in Deutschland und Europa. Er war im Leitungsteam des Festivals „artgenda 2002“ für junge Kunst im Ostseeraum und Jurymitglied u.a. beim Impulse-Festival 2011. Er lehrt u.a. in Berlin, Hamburg, Lübeck, Gießen, Zürich und Oslo. 2005 hat er sein Buch „Despoten auf der Bühne – Die Inszenierung von Macht und ihre Abstürze“ veröffentlicht. Seit 2010 ist er Mitglied der Writers Guild of America und eines Autorenteams, mit dem er Stoffe und Drehbücher für den Film entwickelt. Die Kurzfilmproduktion „Infinite Justice“ mit Karl Tebbe lief in der deutschen Rolle bei den Filmfestspielen in Cannes und erhielt das Prädikat „wertvoll“ von der Filmbewertungsstelle.

Preise:

MuVi-Award Oberhausen – 1. Preis für das Musikvideo „Die Summe der einzelnen Teile“ (mit Showcase Beat Le Mot)

MuVi-Award Oberhausen – Zuschauerpreis für das Musikvideo „Zombi“ (mit Showcase Beat Le Mot)

Goethepreis des Impulse-Festivals 2007 für das Stück „Ragga Hotzenplotz“ (mit Showcase Beat Le Mot)

Zahlreiche Auszeichnungen für den Kurzfilm „Infinite Justice“, u.a. FBW Prädikat wertvoll, Kurzfilm des Monats April 2008 (mit Karl Tebbe)


mehr über Veit Sprenger

Du dada wen i dodo (AT)

Was macht man als Künstler*in, wenn man im zeitgenössischen, postdramatischen Diskurstheater stecken geblieben ist – mit all der Logik, der Analytik und dem Ernst? Wie wärs mit Dada und absurdem Theater? Verspielt, ungebändigt, anarchistisch zeigt die Ästhetik der Irritation nicht nur auf die Grenzen der zeitgenössischen Konzepte von Kunst, Kultur und Normalität, sondern deutet auch auf das unerwartete und undenkbare. Also warum nicht den Geist von Dada aufleben lassen und eine Form des ‚Anti-Theaters‘ für das jetzt entwickeln?



makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.