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#58
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stipendiat:innen

Janna Pinsker, Wicki Bernhardt, Arnita Jaunsubrēna und Elisabeth Jakob


residenztheater


zeitraum
05.07. - 01.08.2021
makingOFF#58  31.07.2021, 19h00

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mentoring

Isabel Schwenk

Isabel Schwenk ist Kulturwissenschaftlerin, Theaterpädagogin und Performancekünstlerin. Geboren 1988, studierte sie den Master Inszenierung der Künste und der Medien an der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten dokumentarisches und autobiographisches Theater. Als Theaterpädagogin gibt sie regelmäßig theaterpraktische und experimentelle Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Schwerpunkte: Gender und Komik). Im Rahmen einer Kultur macht stark-Förderung geht sie derzeit mit einer Gruppe von Jugendlichen und deren Großeltern auf Wanderung durch den Berliner Wald. Sie arbeitet als Performerin und Dramaturgin für Einzelpersonen und Gruppen (u.a. Syndikat Gefährliche Liebschaften, HAUPTAKTION) und gewann mit dem Kollektiv christians//schwenk mehrere Preise für die Produktion J.U.D.I.T.H. (u.a. eingeladen zum Radikal Jung 2016, München Volkstheater).
Seit 2021 promoviert sie zu „Theater und Leichte Sprache“ und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien,Theater und Populäre Kultur angestellt.


mehr über Isabel Schwenk

Hirnfrost Shock of the Now

Körper werden seit Jahrhunderten objektifiziert, der Mensch als Lebewesen bzw. in Gesamtheit die Bevölkerung steht unter kontrollierten Formen der Machtausübung. Gleichzeitig machen biochemische Prozesse es uns heutzutage möglich, den Körper in seiner Werdung gezielt zu beeinflussen und zu ändern. Die Künstler:innen wollen die Objekthaftigkeit des menschlichen Körpers selbst untersuchen und die totale Objektifizierung szenisch erforschen. Als Perspektive der Untersuchung dient der Begriff der Biopolitik. Was bedeutet es, einen Körper zu „haben“ und ihn als Objekt zu benutzen und wie können menschliche Körper Objekte auf der Bühne werden?

Einen menschlichen Körper auf die Bühne zu stellen, bedeutet auch immer, Fragen von Körper- und Identitätspolitik mitzuverhandeln: Wer kann was auf der Bühne machen und wie wird das gelesen? Dafür macht die Gruppe ihre Körper gezielt zu Bühnenobjekten und Bühnenbildern: mithilfe von Kostümen, die den Körper verformen können oder andere Körperlichkeiten schaffen können, dem Experimentieren mit der Stimme und dem Körper als Objekt selbst. Zusätzlich möchten sie auch die Perspektive von Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, deren Erfahrungen mit ihren eigenen sich verändernden Körpern, Sexualität, äußeren Körperbildern und Anpassungsmechanismen einbinden.




logbuch

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.