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#21
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stipendiat:innen

Alma Toaspern, Kinga Jaczweska, Kathryn Hamilton, Juan Betancurth


residenztheater


zeitraum
26.04. - 24.05.2016
makingOFF#21  23.05.2016, 19h00

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mentoring

Christoph Winkler

ist freischaffender Choreograf in Berlin. Zur Ausbildung wurde er an die Staatliche Ballettschule Berlin delegiert. Er tanzte in Videoproduktionen für MTV und trat Anfang der neunziger Jahre in Berlin als Performer in Underground-Technoclubs auf. Danach studierte er vier Jahre Choreographie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” und gründete Klangkrieg Produktionen, ein Label für experimentelle Musik. Nach dem Studium begann er freischaffend zu arbeiten und wurde von der Kritik für seinen innovativen Tanzstil und minimalistischen, streng komponierten, diskursiven Tanzdramen wahrgenommen. Er erhielt zahlreiche Einladungen zu Festivals. 2006 begann er mit jungen Hip-Hop Tänzern sowie mit bildenden Künstlern zu arbeiten. 2007 gründete er zusammen mit “ehrliche arbeit – freies Kulturbüro” die Agentur BERLIN GOGOS als Möglichkeit für zeitgenössische Tänzer sich am freien Markt zu bewähren. Wichtig sind ihm Themen, die ganz innerhalb der Kunstform Tanz stehen und darüber hinaus auf aktuelle gesellschaftliche Diskurse hinweisen. Das Solo “Baader – Choreografie einer Radkalisierung” wurde 2012 zu Tanzplattform eingeladen. 2014 gewann er den FAUST Preis des Deutschen Bühnenvereins in der Kategorie „Beste Choreografie für das Stück “Das wahre Gesicht – Dance is not enough”. Es war das erste Mal, dass ein Tanzstück, was gänzlich außerhalb der Strukturen von Stadt- und Staatstheater produziert wurde, diesen Preis erhalten hat.


mehr über Christoph Winkler

Hosti-pi-tility – or the strange Question

Wer war heute nicht schonmal mehr oder weniger intensiv auf der Suche nach dem Ich, dem Selbst, dem Universum, dem Kosmos und der Weltenseele?

Die Gruppe sucht einen Weg, sich selbst wieder ein bisschen fremder zu werden. Um einer Zeit gerecht zu werden in welcher das In-der-Fremde-Sein schon längst Normalität und die Angst vor dem Fremden dennoch so groß ist.




makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.