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#08
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stipendiat:innen

LUKAS UND

Katharina Runte, Alice Ferl, Stine Hertel, Bernhard Ladous


residenztheater


zeitraum
06.01.- 02.02.14
makingOFF#08  01.02.2014, 19h00

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mentoring

Jürgen Salzmann

Videokünstler, Regisseur und Performer Jürgen Salzmann wurde 1963 in Stuttgart geboren. Er studierte zunächst Biologie und Verhaltensforschung an der Universität Hohenheim und dann Kultur-pädagogik, Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim. Seit 1994 ist er freiberuflich als Schauspieler, Regisseur, Videodesigner und Performer tätig. Er arbeitet an Theatern u.a. in Berlin, Lissabon, Athen, Hamburg, Bremen und Hannover, sowie für Museen und hat Lehraufträge an diversen Bildungsinstitutionen.
Sein persönlicher Schwerpunkt ist die Überprüfung, Bearbeitung und Weiterentwicklung zeitgenössischer Bildmedien im theatralen Kontext. Wobei er seine Arbeit als Laboratorium zur Bewusstmachung verschiedener und kontrastreicher Blickwinkel auf künstlerische Prozesse sieht und dies in Inszenierungen überprüft.


mehr über Jürgen Salzmann

homo sapiens

Tierisches Verhalten vs. menschliches Verhalten. Zwei Potentiale treffen aufeinander:
Wie verändert sich unser Blick auf das Geschehen, wenn die gewohnten Unterscheidungen zwischen instinktivem und gewolltem Handeln unmöglich werden? Was wird aus meinem Urteilsvermögen, wenn eine traditionelle Grundannahme des mündigen und reflektierenden Menschensubjekts von ihren reflexhaften Eigenheiten eingeholt wird?

Die vier Künstler_Innen von LUKAS UND haben während der vierwöchigen Residenz im Theater den „homo sapiens“ zum Forschungsobjekt erklärt: Was geschieht wenn die gewohnten Unterscheidungen zwischen gewolltem und instinktivem Handeln unmöglich werden? In der theatralen Situation erhält dieses Experiment eine besondere Ambivalenz, aus der die Gruppe eine neue Bühnenpräsenz entwickelt hat, die tradierte Kategorien hinterfragt.




makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.