stipendium

flausen+

flausen+stipendium
#42
Image

stipendiat:innen

TallBlondLadies

TBL (Anna Berndtson & Irina Runge), Kathrin Jobczyk, Corinna Siebert


residenztheater


zeitraum
04.07.-02.08.2019
makingOFF#42   01.08.2019, 19h00

Featured image for “Lea Martini”

mentoring

Lea Martini

arbeitet als Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin.

Ihr immer währendes Interesse an körperlichen Intensitäten brachte sie erst zum Kunsturnen, später zum Studium von zeitgenössischem Tanz und Choreografie am Artez(NL) und an der School for New Dance Development(NL). Ihre Stücke, die meistens in kollektiven Strukturen erarbeitet werden, sind Einladungen an die Zuschauer, der Aufführung als einem Ort der Kontemplation und der körperlichen Empathie zu begegnen. Sie gehen der Frage nach, wie man gesellschaftspolitischen Themen körperlich auf die Spur kommen und diesen Moment mit dem Publikum teilen kann.

Lea ist Teil des Perfmancekollektivs White Horse, deren Stück ››Trip‹‹ zu Massenfanatismus und Revolutionssehnsucht zum Repertoire der Dansgroup Amsterdam, der Sarakasi Dome Company Nairobi und zur DOCH in Stockholm gehört und 2011 mit dem niederländischen Tanzpreis Het Swaan ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Anja Müller und Dennis Deter entwickelte sie als Deter/Müller/Martini eine Performancetrilogie zum Verhältnis von Körpern und Massenmedien , ging 2015 mit ››all is crackle‹‹ dem Ende der Ressourcen und überhaupt allem nach und wird in der Spielzeit 2016/17 Residenzgruppe bei K3/ Tanzplan Hamburg sein.

Immer wieder gibt Lea Workshops oder ist an Tanzprojekten mit und für Kinder und

Jugendliche beteiligt. Zuletzt hatte sie dazu als Co-Choreografin der Oper ››Hesch Affekte‹‹ von Graham Smith am Theater Freiburg die Möglichkeit.


mehr über Lea Martini

Ornamentale Klanggestalt

Am Anfang jeder Performance steht ein neues Schuhwerk – mit Geräuschen, Klangmustern, Bewegungsmöglichkeiten. „Ornamentale Klanggestalt“ stellt diese Charakteristika weiblichen Rollenbildern gegenüber und forscht an Rezeptionen neuer Klänge und damit einhergehenden Bewegungsabläufen. Sie sagen, dass abhängig von Boden und Fußbekleidung der Sound weibliche Collagen verstärkt. So entstehen, eine eigene Partitur. Diese Symbiose, verkörpert in die zeit 2003 bestehene Performance Duo TallBlondLadies, wird von einer Musikerin und einer Videokünstlerin repräsentativ begleitet und führt so zu einem Klang- und Bildteppich, der mit einem Livemoment verwoben wird.




makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.