#39 Overkill – wie man ein Urteil performt

Wie laufen unsere alltäglichen Urteile ab? Wer oder was beeinflusst sie? Im Fokus steht der Akt des Richtens bzw. (Be)Urteilens. Wer sind dabei die Protagonist*innen? Wer repräsentiert wen? „Overkill. Wie man ein Urteil performt.“ – forscht nach dem Potenzial der Gerichtsbarkeit vom Gericht über mediale Repräsentationen hinein in den theatralen Prozess, denn auch hier wird gerichtet – künstlerisch, kreativ, kurativ. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, ob das Urteilen innerhalb einer theatralen Atmosphäre erfahrbar gemacht werden kann und welche Körperlichkeiten dafür (re)produziert werden müssen. Das Theaterkollektiv „edgarundallan“ befasst sich mit diesen Denkstrukturen: richtig und falsch, schön und hässlich, klug und dumm. Sie wollen künstlerisch untersuchen, wo Richtbarkeit schützenswert und wo sie eine zerstörerische Art zu denken ist.


während der residenz

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.

Stipendiat:innen

edgarundallanAnna Döge, Sira Möller, Jonas Sausmikat, Mine Wenzel, Winnie Wilka


Residenztheater


zeitraum

23.04.2019, 19h00 makingOFF#39
25.03. – 24.04.2019


forschungsergebnisse

makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „Overkill – wie man ein Urteil performt" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.


mentoring

Veit Sprenger

(* 1967), Theatermacher, Autor und Musiker, studierte Musik in Hannover, Medizin in Frankfurt a.M. und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot, mit der er seit 1998 international Theaterstücke, Performances, Kunstaktionen und Musikvideos produziert... weiterlesen