#60 Radikale Non-Verbale

Performative Zusammenarbeit ohne ein Wort? Zu keinem Zeitpunkt der 4 Wochen soll lautsprachlich oder schriftlich (miteinander) über die Arbeit reflektiert werden. Beschreibung und Kritik künstlerischer Prozesse läuft meist über verbale Kommunikation ab, aber was, wenn dieser ständigen Übersetzung in Sprache eine radikale Pause entgegnet wird? Wie sieht eine rein audiovisuelle und körpersprachliche Proben- und Arbeitspraxis aus?

Die Bühne bzw. der Theaterraum wird für den Zeitraum der Residenz ein Ort non-verbaler Kommunikation, in dem Materialien und Stimmungen zu Wort kommen, eine neue künstlerische Logik und der gleichberechtigte Diskurs erprobt werden kann. Tanz- und Bewegungstechniken sind die Mittel der improvisierenden Performerinnen, die mittels Video- und Tonaufnahmegeräten begleitet werden. Diese begleitenden Medien werden als Idee einer audiovisuell kommunizierenden Dramaturgie eingesetzt, die beobachten, reflektieren, kommentieren und intervenieren kann.


während der residenz

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.

Stipendiat:innen

MFK Bochum + GuestFranziska Irina Schneeberger, Katarína Marková, Marlene Ruther und Anna-Sofie Lugmeier


Residenztheater


zeitraum

13.08.2021, 19h00 makingOFF#60
17.07. - 14.08.2021


forschungsergebnisse

makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „Radikale Non-Verbale" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.


mentoring

Ulrich Huhn

Ulrich studierte modernen Bühnentanz an der Rotterdamse Dansacademie, später Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UDK, Berlin. Als Tänzer und Performer arbeitete er in zahlreichen Projekten und Kompanien, u.a. mit Neuer Tanz in Düsseldorf, Wilhelm Groener und Cie. Toula Limnaios in... weiterlesen