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#60
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stipendiat:innen

MFK Bochum + Guest

Franziska Irina Schneeberger, Katarína Marková, Marlene Ruther und Anna-Sofie Lugmeier


residenztheater


zeitraum
17.07. - 14.08.2021
makingOFF#60  13.08.2021, 19h00

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mentoring

Ulrich Huhn

Ulrich studierte modernen Bühnentanz an der Rotterdamse Dansacademie, später Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UDK, Berlin.
Als Tänzer und Performer arbeitete er in zahlreichen Projekten und Kompanien, u.a. mit Neuer Tanz in Düsseldorf, Wilhelm Groener und Cie. Toula Limnaios in Berlin.
Seit 2007 ist er Teil des Künstlerpools bei TanzZeit und vermittelt zeitgenössischen Tanz an Berliner Schulen, vorzugsweise in sozialen Brennpunkten.
Seit 2009 kollaboriert Ulrich konzeptionell und dramaturgisch in zahlreichen Projekten mit der Berliner Choreographin Hanna Hegenscheidt. Außerdem choreographierte er für den Rias Kammerchor, für RambaZamba und Tanzkomplizen. Von 2013 bis 2018 war er Mitglied der Jury vom „Tanztreffen der Jugend“ im Haus der Berliner Festspiele.
In den letzten Jahren war Ulrich Teil des Entwicklungsteam von „Calypso“, einer digitalen Lernplattform für die Vermittlung von zeitgenössischem Tanz in Schulen.


mehr über Ulrich Huhn

Radikale Non-Verbale

Performative Zusammenarbeit ohne ein Wort? Zu keinem Zeitpunkt der 4 Wochen soll lautsprachlich oder schriftlich (miteinander) über die Arbeit reflektiert werden. Beschreibung und Kritik künstlerischer Prozesse läuft meist über verbale Kommunikation ab, aber was, wenn dieser ständigen Übersetzung in Sprache eine radikale Pause entgegnet wird? Wie sieht eine rein audiovisuelle und körpersprachliche Proben- und Arbeitspraxis aus?

Die Bühne bzw. der Theaterraum wird für den Zeitraum der Residenz ein Ort non-verbaler Kommunikation, in dem Materialien und Stimmungen zu Wort kommen, eine neue künstlerische Logik und der gleichberechtigte Diskurs erprobt werden kann. Tanz- und Bewegungstechniken sind die Mittel der improvisierenden Performerinnen, die mittels Video- und Tonaufnahmegeräten begleitet werden. Diese begleitenden Medien werden als Idee einer audiovisuell kommunizierenden Dramaturgie eingesetzt, die beobachten, reflektieren, kommentieren und intervenieren kann.