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#61
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stipendiat:innen

Felicia Daniel, Daniela Krabbe, Sarah Bonitz, Athina Lange und Jan Maihorn


residenztheater


zeitraum
26.07. - 21.08.2021
makingOFF#61  20.08.2021, 19h00

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mentoring

Susanne Tod

Susanne Tod arbeitet als Theaterpädagogin in verschiedenen Projekten mit dem Schwerpunkt Inklusion, Diversität und teilhabegerechte Gesellschaft. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Theaterarbeit mit tauben und schwerhörigen Menschen sowie dem Experimentieren mit Gebärdensprache als Bühnensprache. Sie leitete am Ernst Deutsch Theater (Hamburg) den Jugendclub TheaterPlus und ist derzeit in Planung und Vorbereitung einer neuen bilingualen Jugendtheatergruppe. 2018 realisierte sie mit dem Theater Mär die Produktion „Und wir flogen tausend Jahre“ in Laut- und Gebärdensprache für Kinder ab 5 Jahren, für die sie 2019 den Hamburger Kindertheaterpreis (2. Platz) erhielt. Seit 2017 arbeitet sie im Stadtteil & Kulturzentrum MOTTE e.V. und leitet dort auf Diversität und Inklusion ausgerichtete Projekte (BLICKWINKEL, „Geschichten stärken“). Für die Gabriele Fink Stiftung ist sie als Kulturlotsin in kulturellen Bildungsprojekten an Schulen tätig.


mehr über Susanne Tod

Sandberg. Wolkenfern. Motive

Eine Inszenierung simultan in Deutsche Gebärdensprache zu übersetzen, ist ein wohlwollender Schritt, aber nicht ausreichend für ein inklusives Theater. Theater für hörende und nichthörende Menschen – barrierefrei, inklusiv und kulturkreisverbindend! Mit dieser Forderung treten die fünf Künstler:innen ihre Forschungsresidenz an und untersuchen, wie Theater für diese Zielgruppe gleichermaßen verständlich und erfahrbar werden kann. Die Fragen, die sie sich dazu stellen: Welche Struktur kann ein Text geben und wie das Zusammenspiel hörender und gehörloser Schauspieler:innen auf der Bühne aussehen? Wie gestaltet sich die Zweisprachigkeit? Welche universalsprachigen Möglichkeiten und Effekte bietet der Einsatz von Livemusik? Ist Musik hörbar, spürbar, sichtbar oder anders wahrnehmbar?
Mit dem Ziel, eine Form zu finden, ein schwellenloses bilinguales Theatererlebnis für Hörende und Gehörlose zu gestalten, beginnen sie ihre Forschungsreise bei Passagen aus den Romanen „Sandberg“ und „Wolkenfern“ von Joanna Bator.