#63 Scham-haft!

Scham-haft! 

Was macht Scham mit unseren Körpern, unserer Haltung, unserer Körpersprache? 
Wieviel Raum nehmen wir ein, wenn wir uns schämen? Wie eingeschränkt oder frei können wir uns schambehaftet bewegen? Bestimmt Scham ob und wie unsere Stimme gehört wird? 

Diesen Fragen wollen wir uns im Rahmen von flausen+ stellen – und damit auch der eigenen Scham vor der Scham. Wir erforschen Scham und seine gesellschaftliche Relevanz und vor allem die Wirkung von Scham auf unsere (Frauen*)Körper. Dabei arbeiten wir interdisziplinär, mit Fotografie und Tanz, um mit verschiedenen Perspektiven in statischen und dynamischen Prozessen neue Erkenntnisse und Methodiken kennenzulernen. Wir experimentieren mit dem physischen Raum, den Lichtverhältnissen und der Exponiertheit von Körpern im (öffentlichen) Raum. Welche Funktion übernimmt Scham dabei in unserem Denken und Handeln?

Wir erforschen neue interdisziplinäre Arbeitsweisen; Tanz und Fotografie sind stets im interaktiven Dialog miteinander. Dabei stehen weder Tanz noch Fotografie im Vordergrund, die beiden Kunstformen ergänzen sich und profitieren voneinander. Die Fusion der Kurzlebigkeit des Tanzes und der Langlebigkeit der Fotografie im interaktiven Prozess sehen wir als besonderes Potential für die Auseinandersetzung mit der Thematik und gewinnbringende Arbeitsweise.


während der residenz

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.

No post was found with your current grid settings. You should verify if you have posts inside the current selected post type(s) and if the meta key filter is not too much restrictive.

Stipendiat:innen

Miriam Taschler, Carla Petzolt, Mareile Gnep und Ilme Vysniauskaite


Residenztheater


zeitraum

27.05.2022, 19h00 makingOFF#63
02.05. - 28.05.2022