#40 A STRANGER IN PARADISE?

Zwei Schwestern verfolgen über zwei Jahre die Spuren, auf denen ihre Großmutter ihre eigene transnationale Lebensgeschichte schrieb. Diese Geschichte lässt sich nicht in den Schablonen der klassischen Opfer oder Tätergeschichten erzählen, vielmehr geht es darum die intersektionale Verwobenheit von Subjekten auf zu zeichnen. Es geht um den nicht thematisierten Kolonialismus der Schweiz, um Diskriminierung und Abgrenzung und um das Land Brasilien. Aber aus welcher Perspektive? Wer repräsentiert wen? Ist fremd sein gleich fremd sein? „A STRANGER IN PARADISE“ untersucht die Wunden des Kolonialismus anhand von Videomaterial, Choreografien und Interviews und forscht nach neuen Formen des kollektiven Bewusstseins.


während der residenz

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.

Stipendiat:innen

Isabelle Barth, Claudia Barth, Caroline Alves, Evandro Pedroni


Residenztheater


zeitraum

25.06.2019, 19h00 makingOFF#40
28.05.-26.06.19


forschungsergebnisse

makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „A STRANGER IN PARADISE?" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.


mentoring

Iury Trojaborg

Iury Trojaborg wurde 1979 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren. Bis 2009 studierte er Schauspiel an der Bundesuniversität des Bundesstaates Rio de Janeiro. Danach hat er ein Stipendium vom Erasmus Mundus bekommen und 2012 absolvierte Iury ein Masterstudiengang in Performing... weiterlesen