stipendium

flausen+

flausen+stipendium
#40
Image

stipendiat:innen

Isabelle Barth, Claudia Barth, Caroline Alves, Evandro Pedroni


residenztheater


zeitraum
28.05.-26.06.19
makingOFF#40  25.06.2019, 19h00

Featured image for “Iury Trojaborg”

mentoring

Iury Trojaborg

Iury Trojaborg wurde 1979 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren. Bis 2009 studierte er Schauspiel an der Bundesuniversität des Bundesstaates Rio de Janeiro. Danach hat er ein Stipendium vom Erasmus Mundus bekommen und 2012 absolvierte Iury ein Masterstudiengang in Performing Arts an der Goethe Universität Frankfurt am Main und an der Københavs Universitet in Kopenhagen, Dänemark. Beeinflusst vom Begriff des Postdramatischen Theater ist er ein Künstler, der daran interessiert ist, Dialoge zwischen verschiedenen Kunstformen wie Theater, Performance, Tanz, Bildende Kunst, Oper und Literatur zu führen. Als Dramaturg arbeitet er 2013 für die Inszenierung der Oper “Parsifal” von Richard Wagner. Die war eine co-Produktion zwischen der dänischen Kompanie Hotel Pro Forma und dem Teatr Wielki in Posen, Polen. Von 2013 bis 2015 war er Stipendiaten am Mentoringprogramm vom Performing Arts Programm Berlin. Diese ermöglichte die Entwicklung einer professionellen Kooperation mit dem Ballhaus Naunynstrasse: Von 2014  bis 2017 war Iury Dramaturg bei unterschiedlichen Produktionen im Ballhaus Naunynstraße. 2015 war Iury Stipendiat am Internationalen Forum des 52. Theatertreffens der Berliner Festspiele. Als Performer und Co-Regisseur führte Trojaborg 2016 Frutas Afrodisíacas auf, eine Koproduktion zwischen Studio Я im Maxim-Gorki-Theater und Ballhaus Naunynstraße.

 


mehr über Iury Trojaborg

A STRANGER IN PARADISE?

Zwei Schwestern verfolgen über zwei Jahre die Spuren, auf denen ihre Großmutter ihre eigene transnationale Lebensgeschichte schrieb. Diese Geschichte lässt sich nicht in den Schablonen der klassischen Opfer oder Tätergeschichten erzählen, vielmehr geht es darum die intersektionale Verwobenheit von Subjekten auf zu zeichnen. Es geht um den nicht thematisierten Kolonialismus der Schweiz, um Diskriminierung und Abgrenzung und um das Land Brasilien. Aber aus welcher Perspektive? Wer repräsentiert wen? Ist fremd sein gleich fremd sein? „A STRANGER IN PARADISE“ untersucht die Wunden des Kolonialismus anhand von Videomaterial, Choreografien und Interviews und forscht nach neuen Formen des kollektiven Bewusstseins.




makingOFF

Beim makingOFF gibt die Forschungsgruppe in „We’R’Dansöz" Einblicke in ihren Forschungsprozess und stellen Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können. Alle Interessierten sind dabei herzlich eingeladen, sich mit der Gruppe über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen.