takecareresidenzen

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dezember/januar

Ronald Berger

nature is satan's church

Kann man Sex jenseits von körperlichem Kontakt erleben? Könnte Sex ein flach-hierarchisches Machtspiel werden? Kann die Macht hinter dieses Spieles Erotik sein? Ist Erotik die ausgebildete Macht die aus der Selbsterkundung entsteht? Können wir erotisch, verbal, in Abstand Sex haben? Performer* Ronald Berger möchte diesen Diskurs-Raum als ehrenamtliches Sex-arbeitende Meerjung*Wesen eröffnen.

Ballhaus Ost Berlin

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Anton Rose

Verstehen Sie Hass?!

Eine Vorrecherche zu einer audio-installativen Arbeit über Vorurteile. Ausgehend von Theorien Daniel Kahneman's zu unbewusster Inkompetenz und kognitiver Verzerrungen im Denken, ist das Ziel von Anton Rose die Erforschung von Inszenierungstechniken und Mitteln, die das wirken und entstehen Vorurteilen thematisieren.

Ballhaus Ost Berlin

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Wenzel U. Vöcks

Maskulinitäten und die Performanz des singenden Männerkörpers

Das gemeinsame Singen von Männern generiert in Hinblick auf ihre Performativität eine Vielzahl an Fragen, die sowohl aus historischer als auch aus gegenwärtiger Sicht neue Perspektiven auf Männlichkeiten versprechen. Regisseur Wenzel U. Vöcks wird diese in einer theoretischen und praktischen Recherche untersuchen, um daraus neue Impulse für seine künstlerische Praxis zu generieren.

Ballhaus Ost Berlin

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Karolin Stächele

BREAK through

Ein BREAK, um Projekte zu verdauen, zu reflektieren und zu ordnen. Welche Ideen sind in den letzten Produktionen entstanden, welche überleben? Welche künstlerische Linie entsteht im forschenden Tiefgang und wie lässt sich diese in den kommenden drei Jahren schärfen? Und wer unterstützt mich dabei, meine künstlerischen Werte nach außen zu tragen und sichtbar zu werden? BREAK THROUGH in hard times!

E-WERK Freiburg

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Carla Wierer

INSTINKT - eine künstlerisch-wissenschaftliche Recherche

Was sind „Instinkte“? Wilde Triebe oder biologische Weisheit? Carla Wierer erforscht das Thema aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven.

Im Austausch mit Expert*innen aus Biologie, Verhaltensforschung, Anthropologie und Psychologie beleuchtet sie, wie sich der Instinkt auf gesellschaftliches Leben auswirkt und ihren persönlichen Schaffensprozess beeinflusst.

E-WERK Freiburg

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Vanessa Valk

Mein Opa und die Marshallinseln - eine persönliche Recherche

(Mein) Opa und die Marshall-Inseln

Eine persönliche Recherche über einen Großvater, der als Kolonialherr in Mikronesien war

Opa hieß Paul. Seine Enkelin mochte ihn sehr und hat als Kind viel Zeit mit ihm verbracht. Seine Geschichten über die Südsee haben sich in ihr Gedächtnis eingegraben.

Heute als Erwachsene beschäftigt sie die Frage: War mein Opa Rassist? Oder war er „ein Kind seiner Zeit"?

E-WERK Freiburg

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Sascha Flocken

Opa stirbt für sich alleine

Sascha Flocken hinterfragt kritisch seine eigene und die gesellschaftliche Perspektive auf Alter, Einsamkeit und Sterben. Wie verändert Corona unseren moralischen Kompass? Welchen „Wert“ hat Alter im Zeitalter des  Kapitalismus? Und wie lässt sich auch über Gebrechlichkeit und Sterben als demografische Realität tabufrei sprechen – in einer Gesellschaft, deren Zukunft das Alter sein wird.

E-WERK Freiburg

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Jan Jedenak

Experimente zwischen Figurentheater und Akrobatik

Im Spannungsverhältnis von chinese pole Akrobatik, physical theater und Figurentheater setzt Jan Jedenak seinen Körper unterschiedlichen physisch extremen Situationen aus, um neues Körper- und Bewegungsmaterial zu entwicklen, dass rein im Dienst einer figuralen Erzählweise steht, die den Körper als Material begreift und das Kunststück nicht zum Selbstzweck gebraucht.

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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Katharina Wibmer

WATERVISIONS - Visualisierung von Musik zum Thema Wasser

Watervisions ist eine künstlerische Recherche zur Visualisierung von Musik zum Thema Wasser und untersucht die Ansätze einer inszenatorischen Videoarbeit im Kontext der theatralischen Geste. In der Forschungsarbeit an der Schnittstelle zwischen Theater, Musik und Videokunst, wird dem realen Bühnengeschehen eine zusätzliche Dimension durch Interaktionen mit digitalen Bildwelten gegenüberstellt.

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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Susanne Reifenrath

DER MANIPULIERTE SEX

In DER MANIPULIERTE SEX widmet sich die Hamburger Theatermacherin der Erforschung des literarischen Erbes ihres Vaters J.W.Reifenrath - Jahrgang 1917, Obergefreiter der Wehrmacht, nach dem Krieg Journalist und Autor diverser Bücher, zweimal verheiratet, Vater von (mindestens) 14 Kindern und  äußert promiskuitiv veranlagt, der im Jahr 1968 ein gleichnamiges Buch veröffentlichte.

Hamburger Sprechwerk

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Die AZUBIS  –  Kai Fischer & Christopher Weiß

Die AZUBIS - Familientheater

Im Rahmen der #TakeCare Förderung werden die AZUBIS sich mit konzeptionellen Fragen nach Form und Inhalt für ein alle Generationen ernstnehmendes FAMILIENTHEATER beschäftigen.

Hamburger Sprechwerk

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Sharputa Nebras Alatrash

The Performatization of Poetry

In Puta Alatrashs Arbeit geht es um die Erforschung der "Performatisierung der Poesie", einem Begriff, den Puta geschaffen hat, um eine eigene Methode der Aufführung von Poesie zu beschreiben, in der Körpersprache mit starkem Gesang kombiniert wird. "Performatisierung der Poesie“ wir in Kooperation mit Libken e.V. entwickelt.

Libken - Denk- und Produktionsort Gerswalde

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Lois Bartel

Let it Grow

LET IT GROW ist eine künstlerische Recherche von Lois Bartel zu Material Activism. Hierfür erforscht sie das Wachstum von Pilzen und anderen natürlichen Materialien, und wie dieses als performatives wie nachhaltiges Material in Ausstattung und Kostüm-Produktion genutzt werden kann. Welche alternativen Ästhetiken können hieraus entstehen? Let`s Grow Together!

Lichthof Theater Hamburg

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Swaantje Gieskes & Raphaela Andrade Cordova

Klang- und Materialrecherche

Swaantje Gieskes und Raphaela Andrade haben sich 2016 als Künstlerduo zusammengetan. Aus unterschiedlichen Fächern kommend, ist ihre gemeinsame Schnittstelle der Flamenco. Von ihm ausgehend setzen sie sich mit Werkstoffen auseinander. In ihrer aktuellen Recherche widmen sie sich dem Stahl, einem sehr vielseitigen und politisch brisanten Werkstoff, mit dem sie ihre Trilogie vollenden wollen.

Lichthof Theater Hamburg

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Ildikó Tóth

subtle things

subtle things widmet sich den kleinen Details im öffentlichen Raum, Mimik, Gestik etc., und deren Wahrnehmung durch das Umfeld. Dabei werden die besonderen Wirkungsweisen medialer und Live-Performance untersucht und einander gegenübergestellt. Wie kann Film eingesetzt werden, um Bewegung nicht einfach nur wiederzugegeben, sondern vielmehr, um deren subtile Aspekte deutlicher wahrnehmbar zu machen?

LOFFT - DAS THEATER Leipzig

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Tiago Manquinho

Research-Arbeit für zukünftige Produktionen

Der Choreograf Tiago Manquinho wird in dieser Residenz, verschiedene Impulse aus vergangenen eigenen Produktionen erkunden und erforschen.  Ebenso wird er sich mit Tensegrity Bewegungs-Konzepten auseinandersetzen und diese in sein Bewegungsvokabular integrieren. Diese Residenz bietet die Möglichkeit, aus einer Bewegungsresearch-Arbeit ein solide Grundlage für zukünftige Produktionen zu schaffen.

LOT-Theater Braunschweig

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Reinhold Florian

Das Lied der Lieder

Welches Lied wohnt in deinem Herz? Welcher Deiner Träume will geboren sein? Darf ich etwas nicht können und es trotzdem tun? Jacqueline D‘Arc macht sich auf die Reise zu ihrem Traum. Trifft sich mit Expert*innen rund ums Showbusiness, rund ums Träumen, rund ums Verwirklichen - und teilt die Erfahrungen ihrer Recherche im Netz.

Meta Theater Moosach

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Judith Rautenberg

Der Tanz mit dem Raum (AT)

Judith Rautenberg erforscht die Beziehung von Licht, Bühnenraum und Mensch.

Licht- und Videoinstallationen aus dem öffentlichen Raum werden auf die Bühne übertragen, werden zum Hauptakteur, verändern sich durch den Bezug zum, erst mal leeren, Bühnenraum und werden durch den menschlichen Körper des Performers erweitert. Wie verändert sich die Bühne, die Installation und die Handlung des Akteurs?

Meta Theater Moosach

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Marja Burchard & Anna Orkolainen

SPIDERWEB - ein Duo von Tanz und Musik

SPIDERWEB

Vernetzung. Zwei Frauen. Ein Raum. Suche nach Verschmelzung von Tanz und Musik. Wie ein Netz oder ein unterirdisches Wurzelwerk soll dieses Recherchevorhaben in Inhalt und Form Vernetztheit und Verwobenheit erforschen.

Meta Theater Moosach

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I.L.Y.A.  –  Sahra Al-Yassin & Theresa Eirich & Franziska Glatt & Gladys Mwachiti

Köpfe voller Brillen - es verschärft sich

Welche blinden Flecken hast du? Was heißt es, sich seiner Privilegien bewusst zu werden? Wie können wir sie erforschen und sichtbar machen? Der Blick durch unterschiedliche Brillen hilft neue Perspektiven einzunehmen, Diskriminierungsformen zu hinterfragen und unsere toten Winkel zu erforschen. Mit verschiedenen Ausdrucksformen werden die Sichtweisen durch diese Brillen erlebbar gemacht.

Meta Theater Moosach

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Gabi Reinhardt

Grrrrl

In uns grrrrlt es!

– Grrrrl kann man ja noch nicht mal richtig aussprechen! –

Dann schreiben wir’s halt auf: Grrrrl ist ein Text über Sprache, Gewalt und Sexualität. Diesmal „sprechen“ wir: Frauen*.

In partizipativer Arbeitsweise entsteht ein wildes, unangepasstes Bild vom Frau*-Sein in den 20ern dieses Jahrhunderts in einer mitteldeutschen Großstadt.

OFF-Bühne Komplex Chemnitz

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Ales Vancl

Auf der Spur des Teufels

Trotz der Jahrhunderte der Austreibungen und Säkularisierungen behalten wir die Erinnerung an den Teufel, die in unserer Sprache fest verankert ist. Anhand der Bilder, Kostüme und literarischen Überlieferungen werden verschiedene Dämonentypen im interkulturellen Kontext spielerisch untersucht, insbesondere was ihre Anatomie, ihr Habitus und ihre Beziehung zueinander und zum Mensch betrifft.

OFF-Bühne Komplex Chemnitz

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Paul Wiersbinski

Remote Rules and Rituals

Im Rahmen des Vorhabens wird erforscht wie die Rituale des Theaters genutzt werden können um die Ritualhaftigkeit spiritueller Maschinen darzustellen und Vorhersagen über eine ungewisse Zukunft zu treffen. Für eine Umsetzung an der Schnittstelle von Digitalität und Theater wird hierbei ein Format entwickelt, welches das Publikum einlädt, aktiv teilzunehmen ohne die eigenen vier Wände zu verlassen.

PATHOS München

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stonekollektiv  –  Caroline Kapp & Julia Nitschke

Labern übers eigene Land: Deutschland ein Labermärchen

Kapp und Nitschke besuchen auf ihrer Recherchereise Orte rechter Netzwerke, um zu dokumentieren wie neurechte Netzwerke und Fantasien in Erscheinung treten. Rechte Orte sind immer auch umgeben von Widerstand. Das situierte Wissen der Widerständigen über Neofaschismen soll festgehalten werden. Und in ihrer Performance Labern übers eigene Land: Deutschland ein Labermärchen verarbeitet werden.

PATHOS München

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Johanna Pätzold

Mimikry (AT) - Phase 2

Johanna Pätzold experimentiert mit Materialien, Licht und Projektionen, um unsichtbare Figuren auf der Bühne lebendig werden zu lassen. Diese werden Protagonisten eines Kindertheaterstücks. Ziel ist es, mit verschiedenen optischen Effekten Zwischenwelten zu entdecken und darzustellen.

sch wa nk hal le Bremen

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Tobias Malcharzik

Ciocia, erzähl mir nicht von Erfolg, sondern von deinen Zweifeln

In der Recherche widmet Malcharzik sich ausgehend von der eigenen Familiengeschichte Narrativen & Zwischentönen polnisch-deutscher Migrationsgeschichte(n). In Interviews & sonischen Experimenten werden die sog. „Erfolgsstories“ der Spätaussiedlung kritisch befragt, solidarische Formen des Fragens wie Hörens erprobt und Momente gesucht, in denen Scheitern, Zweifel und Nicht-Verstehen hörbar werden.

sch wa nk hal le Bremen

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Martin Clausen & Christoph Ogiermann & Tim Schomacker

ALLER TAGE ATA ATA

Für ALLER TAGE (ATA ATA) machen der Berliner Auch-Performer M. Clausen und die Bremer Auch-Musiker Christoph Ogiermann und Tim Schomacker ein Buch: eigenständige Künstlerpublikation und zugleich Partitur, Materialsammlung für zukünftige szenisch-musikalische Arbeit. Ausgehend von ephemerem Textmaterial verhandelt die methodische Recherche die Vielheit des Alltäglichen als Form- und Haltungsfrage.

sch wa nk hal le Bremen

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Tibo Gebert

Bau einer Puppe

Im Residenzzeitraum wird Tibo Gebert Recherchen im Bereich Puppenbau durchführen. Nachdem in seiner künstlerischen Praxis bisher der Spielerkörper als neutraler Schatten behandelt wurde, erforscht er nun, wie die Abhängigkeit zwischen Puppenspieler und Puppe bildlich dargestellt werden kann und welche puppentechnischen Voraussetzungen dies bedarf.

Schaubude Berlin

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Anna Menzel

Cowboy Bob

Anna Menzel ist immer auf der Suche nach Outlaws. Im Rahmen ihrer Residenz wird sie mit Unterstützung der Schaubude Berlin zu Peggy Jo Tallas recherchieren, die ein Doppelleben als Bankräuber Cowboy Bob führte. Sie wird einen Konzeptionsansatz und Texte entwickeln, um endlich mal einen Cowboy spielen zu können.

Schaubude Berlin

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Alba Scharnhorst

femonstration - (sich) verschlingende Körper (AT)

"Denn ich habe Hunger wie ein Mann" - Das Projekt fragt mit künstlerischen Strategien des Objekttheaters, wie ein bestimmter Umgang oder zumindest die Behauptung eines bestimmten Umgangs mit Lebensmitteln, Körper als weiblich* und/oder als feministisch inszeniert. Wie wird eine aus feministischer Perspektive angestrebte Weiblichkeit demonstriert, weiblicher Hunger und Sättigung abgebildet?

Schaubude Berlin

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Nils Wollschläger

Zukünftige Partner gestalten.

Zukünftige Partner gestalten.

Der Circusartist Nils Wollschläger tourt mit aussergewöhnlichen artistischen Produktionen durch Europa. Für zukünftige Ensemble-Produktionen werden neue Großrequisiten entwickelt, erforscht und in räumliche Korrelation gebracht. Das Requisit als Partner der Artist*innen ist fundamentaler Bestandteil der Bewegung, Choreorafie und Dramaturgie jeder Circusaufführung.

Schloss Bröllin Fahrenwalde

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Kai Fischer

Bröllin Super Splash 2000

Ausgangspunkt der Recherche ist ein ausgetrockneter See,nahe dem Schloss Bröllin. Dieser soll medienwirksam zu einem Badeort erklären werden,jedoch ohne ihn wieder in Betrieb zu nehmen.Er bleibt vertrocknet. Dabei steht im Focus wie die Wirksamkeit von Rezessionen generell ins Zentrum rückt. Wer sind die Menschen, die Rezessionen schreiben und wer liest diese,reagiert darauf und in welcher Form?

Schloss Bröllin Fahrenwalde

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Annelie Andre

of bodies and grounds

Im Rahmen des Vorhabens „of bodies and grounds“ möchte Annelie Andre Böden und Gestein als Material erforschen - eine interdisziplinäre Recherche, die der Verbindung von Boden/Landschaft und Körper/Bewegung auf den Grund geht. Wie kann zum Beispiel ein grafischer Score, basierend auf der Untersuchung von Gesteinsschichten, in Tanz, Text und Klang übersetzt werden?

Schloss Bröllin Fahrenwalde

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Jörg Schur

Feindbild gesucht. Nörgeln, Lästern, Hassen.

Feindbilder gesucht. Lästern. Nörgeln. Hassen.

In seiner Forschungs- und Recherchearbeit spürt der Schauspieler Jörg Schur nicht nur Hasskommentare auf, er dokumentiert sie und hält sie künstlerisch in Schrift und Bild fest. 'Hater', die unter dem "Deckmantel der Anonymität" all ihre Hasstiraden in die Welt schleudern, sollte man nicht unkommentiert lassen.

Sensemble Theater Augsburg

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Rainer Hartmann

Multimediales Tanz-Konzept

„Lebensader“ (AT) - Recherche zu einem multimedialen Tanz-Event. Energetische Beats, Live-Percussion, plastische Projektionen und Tänzer*innen verschmelzen zu einer bewegten und bewegenden Performance.

Sensemble Theater Augsburg

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Marius Alsleben

Vater Hase

Im Recherchevorhaben Vater Hase sammelt der Figurenspieler Marius Alsleben Impulse zur zwischenmännlichen Vater/Sohn Beziehung.

Als ein rosa Plüschhasen - der für das gestorbene Kaninchen seines Vaters steht - observiert er über die persönliche Beziehung von ihm und seinem Vater.

Er dokumentiert die Geschehnisse und versucht sie in Form von Songs, Foto/Film und Texten festzuhalten.

Sensemble Theater Augsburg

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Petra Wintersteller

Clara Immerwahr-Leben für eine humane Wissenschaft

Eine große Recherche über die Geschichte einer mutigen Frau, der Chemikerin Clara Immerwahr, die sich 1915 mit der Dienstpistole ihres Mannes, des späteren Nobelpreisträgers Fritz Haber, das Leben nahm. Ihr Tod war ein Protest gegen die zerstörerischen und menschenverachtenden Konsequenzen der modernen Massenvernichtungsmittel, an deren Entwicklung ihr Ehemann maßgeblich beteiligt war.

Sensemble Theater Augsburg

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Tanja Mette-Zimmermann

13.Februar1945 OFFENE WUNDE Tiefenschürfung vs. Schärfentiefe

  1. Februar 1945 OFFENE WUNDE Tiefenschürfung vs. Schärfentiefe stellt Einzelschicksale von Zeitzeugen in den Vordergrund der künstlerischen Auseinandersetzung.

Es ist eine individuell verhaftete Tiefenschürfung, die das Große im Kleinen abbildet. Eine Verortung individueller Schicksale in einem dramatisch-poetischen Text. Konkret, unmissverständlich und berührend.

Societaetstheater Dresden

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Oda Pretzschner

RECHERCHE VERANTWORTUNG / ZIVILCOURAGE VS. PRIVATES GLÜCK

Oda Pretzschner möchte anhand von Interviews die Frage nach Zivilcourage im eigenen Leben untersuchen. Inwieweit gibt es eine Pflicht sich zu verhalten? Wenn ja, steht diese im Gegensatz zum eigenen Glücksanspruch? Die Ergebnisse dieser Forschung sollen neue Sichtweisen im Komplex „Zivilcourage, Verantwortung und privates Glück“ aufzeigen.

Societaetstheater Dresden

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Ariel Doron

Essensspiele

Ariel Doron wird an der Betrachtung des Essens mit neuen Augen forschen und dabei seine Selbstverständlichkeit, Verfügbarkeit und hedonistischen Charaktereigenschaften hinterfragen. Er wird überprüfen, was für uns Essen ist, wie wir es wahrnehmen und begreifen, was wir aus dieser Wahrnehmung lernen können und wie wir Essen als Aktion neu denken können.

Societaetstheater Dresden

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Yamile Anaid Navarro Luna & Sabine Köhler & Daniel Williams

Our Darkness

Untersuchungen und Experimente zur Dunkelheit: über Theater und Alpträume; über Bewegung, Denken und die Illusion; über Gott und die Welt; Manns- und Weibsbilder; über begrenzte Möglichkeiten und schwarze Löcher des Universums.

‚Our Darkness‘ is a safe place.

Nothing to be afraid of.

No limits.

Just yourself.

There is sound, there is dance, there is voice, there are words. There is darkness.

Societaetstheater Dresden

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Judith Förster

landslide AT

In „landslide“ setzt Judith Förster ihre Forschung zu räumlichen und materiellen Anordnungen als choreografische Generatoren fort. Was passiert wenn Raum und Körper nicht klar zu trennen sind? Wie kann man kreativ mit konkreten, räumlichen, oder selbstauferlegten Restriktionen umgehen? Was ermöglicht die Interaktion von Material und Bewegung, was der Körper allein nicht bewerkstelligen kann?

SOPHIENSÆLE Berlin

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Layton Lachmann

Collecting Sensorial Debris

“Collecting Sensorial Debris” verbindet das Interesse an der Körperlichkeit mit konzeptuellem, politischem und theoretischem Denken und verwendet den Körper als primären Forschungsort. Layton Lachman möchte bestimmte Kontrollen befragen, die an und in unserem Körper ausgeübt werden, sowie unsere Vorstellungen davon, wie Bewegung und der Körper entscheidend zur Wissensproduktion beitragen können.

SOPHIENSÆLE Berlin

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Lulu Obermayer

Gynocrazy Now!

Ausgehend von den Komödien von Aristophanes wendet sich Lulu Obermayer dem weiblichen politischen: Hierbei untersucht sie Lysistrata (411 v. Chr), Thesmophoriazusae (411 v. Chr.) und Die Frauenvollversammlung (392 v. Chr) . Die Theatertexte werden mit weiblichen Sprechakten in Form von historischen und zeitgenössischen Reden in Verbindung gebracht.

SOPHIENSÆLE Berlin

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Tucké Royale

Oktoberkind

"Oktoberkind"(AT) versammelt die Lebenserfahrungen von Strobo Feuchtwangen, seiner Familie und Freund_innen durch die 80er und 90er Jahre bis zur Jahrtausendwende in einer sachsen-anhaltinischen Kleinstadt namens Sorge: Perestroika & Glasnost, Tschernobyl, Treuhand & Währungsunion, ABM-Maßnahmen, Pogrome auf Asylbewerber_innenheime & (post) migrantische Selbstverteidigung, Begehren & Resilienz.

SOPHIENSÆLE Berlin

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Olivia Hyunsin Kim

Taking Care of Motherhood

Die Mutter wird weiterhin als Inbegriff der Carearbeit gesehen. Das hat die Pandemie deutlich gemacht. In Olivia Hyunsin Kims Recherche soll ein fluides Bild der Mutter außerhalb von biologisch/sozial geprägten Mustern entstehen. Butlers Konzept der Performativität von Geschlecht soll zu performativen Mutterschaften erweitert werden, die weder als Opfer noch als perfekte Menschen gelesen werden.

SOPHIENSÆLE Berlin

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Céline Papion

Recherche - Musik in Bewegung

Seit Jahren entwickelt Céline Papion ihre Arbeit als Cellistin in Richtung “Neues Musiktheater”, hin zu einer eigenen performative Sprache basierend auf dem Prinzip der "sichtbaren Musik".

In der durch COVID eingeschränkten Situation, möchte sie mittels Konzeptionsentwicklung und Recherche ihre performative Praxis weiterentwickeln und sich konkret der Frage nach Körper

und Komposition widmen.

Theater Rampe Stuttgart

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Philine Pastenaci

Am unteren Rand

Philine Pastenaci führt Interviews mit Menschen am unteren Rand der Gesellschaft: mit Obdach-, Wohnungs- und Langzeitarbeitslosen über ihre Lebensrealität, die sich seit der Coronakrise stark verändert hat. Die Recherche soll in eine Audio-Arbeit fließen und ggf. in ein Skript, als Grundlage für Neue Musik Komposition. Sie möchte damit die oft nicht sichtbaren Geschichten hörbar machen.

Theater Rampe Stuttgart

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Gudrun H.E. Lelek

Recherchearbeit Märchen

Coronabedingt fielen einige der Regiearbeiten von Gudrun H. E. Lelek aus. Die Förderung würde ihr die Gelegenheit geben, sich intensiver mit der Materie des Märchens und der Fabel zu beschäftigen. In Bühnenstoffen tauchen sie immer wieder auf. Dabei wäre ihr die Darstellung des Frauenbildes besonders wichtig. Ziel dieser Recherche - eine coronataugliche Produktion.

theater wrede + Oldenburg

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Elisabeth Pleß & Lisa Sophie Kusz

(NICHT) AUSHALTEN

“Immer dieses Geschwätz über Kontaktarmut! Man muss nur wollen, dann gelingt es einem schon irgendwie, sich anderen Menschen mitzuteilen.” (de Beauvoir)

Die Kolleginnen Kusz und Pleß von DRANGWERK möchten einen Inszenierungs- und Spielstil (er)finden, der in dieser beschränkungsvollen Zeit auf Freiheit basiert (kein! Improtheater), und sich dabei an feministischen Texten und Thesen abarbeitet.

theater wrede + Oldenburg

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Fabian Gerhardt

RECHERCHEN ZU EINEM THEATERPROJEKT ÜBER DIE BERLINER CLUBSZENE

RECHERCHEPROJEKT ZUR BERLINER CLUBSZENE

„Die Wiedervereinigung fand auf dem Dancefloor statt.“ – Dimitri Hegemann

Kein gesellschaftlicher Ort ist von Corona so betroffen wie die Clubs. Und Berlin ist die Welthauptstadt der Clubszene.

Fabian Gerhardt möchte untersuchen, wie der gesellschaftliche Umbruch seit dem Mauerfall die Clubszene geformt und die Clubszene die Gesellschaft verändert hat.

Theaterdiscounter Berlin

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Hannah Baumann

Dieses scheiß Gefühl No Return?

Die Menschheit ist irgendwo falsch abgebogen; jetzt sitzen wir inmitten von Katastrophenbildern und Zukunftsangst. In ihrem aktivistischen SciFi-Rechercheprojekt beschäftigt sich Hannah Baumann mit gesellschaftlichen Abbiegungen, die uns hierhin geführt haben und uns zukünftig woanders hinführen könnten: Dazu befragt sie Experten und Aktivisten, und durchkämmt SciFi-Literatur nach Alternativen.

Theaterdiscounter Berlin

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Ursula Renneke

Ich rette meinen Bruder (AT)

Recherche zur Pandemie-Faktenlage und Forschung zur Unerträglichkeit von Ambivalenz.

Die Pandemie eint und spaltet die Gesellschaft - bis in ihre Familie hinein. Er sagt: alles Lüge. Sie sagt: alles Wahr. Besorgt um Zusammenhalt hielten sie Abstand voneinander. Jetzt streiten sie.

Kann eine exemplarische, dramatische Auseinandersetzung die Konfliktparteien zum kommunikativen Ausweg führen

Theaterdiscounter Berlin

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Cornelius Schwalm

Deutschland 2030

Eine Recherche und Auseinandersetzung über die zweifelhafte Einflussnahme von rechts auf Kulturbetriebe. Es geht um die wechselseitige Beziehung und Abhängigkeit voneinander und den Effekt auf die Kulturstätte samt der Mitarbeiter und Zuschauer.

Ein provokativer Versuch eine Diskussion über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral zu entfachen.

Theaterdiscounter Berlin

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Philipp Hohenwarter

Player One

Mithilfe eines Programms zur Entwicklung von Computerspielen, werden ausgewählte reale Orte im Umfeld des Theaterdiscounters digital simuliert. Projektionen auf diese Fassaden, Gebäude und Gegenstände sollen dann einen erweiterten interaktiven Bühnenraum schaffen und so ein Ineinandergleiten und Unschärfe zwischen realem und hyperrealem Raum verdeutlichen.

Theaterdiscounter Berlin

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Alina Tinnefeld

Broken Fragments

Gesucht wird nach einem erweiterten Bild von Heldinnentum. Vielleicht schräg & unsicher und und stark & inspirierend zugleich. Unperfekt.

Genug vom Vorgarten Vergleich, hinein in die verschlossenen Kammern.

Ein lustvolles erforschen von Disfunktionalitäten, Ängsten, fehlende Impulskontrolle, Faulheit, Beschränktheit, Böswilligkeit, Schrägheiten, Körper in Spannungen, Stimmen im Ausbruch.

THEATERLABOR im TOR 6 Bielefeld

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Once We Were Islands  –  Christopher Gylee & Richard William Roy Aslan

QUEER TONGUES

QUEER TONGUES ist ein Projekt, welches sich mit queeren Sprachen und deren Potenzial zur Verwendung als ein performatives Mittel beschäftigt. Wenn wir uns eine spezifisch queere Sprache vorstellen könnten, die queeren Personen gehört, was würde das bedeuten? Inwieweit kann eine queere Sprache Räume queeren Zusammenseins eröffnen? Wie würden neue Wörter unser direktes Handeln beeinflussen?

Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg

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undBorisundSteffi  –  Charlotte Kath & Sandra Reitmayer

Ein Recherchevorhaben: NICHT FISCH. NICHT FLEISCH. 74% Mehrwert 2020.

NICHT FISCH. NICHT FLEISCH.

74% Mehrwert 2020.

Eine Trash Dating Show auf Kurzwelle. Keine Krisen Übertragung.

Single. Flirt und Dauerwelle. Mallorca, Fear und Stockfisch am Strand. Doch die Band ist in Quarantäne und wir gehen on air. Ein Recherchevorhaben nach Vorbild von Rundfunk-zuhörer*innensendungen und Fernseh Datingshows des Theaterkollektivs undBorisundSteffi.

Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg

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edgarundallan  –  Winnie Wilka & Sira Möller & Jonas Sausmikat & Katharina Laage

Die Kunst des Schmeckens

Ein Erfahrungsraum des Schmeckens wird erbaut, in dem Sinnesreize theatral erzeugt werden. Wie kann man Äpfel schmecken, ohne hineinzubeißen? Dafür wird mit theatralen Mitteln wie Bewegung, Text, Licht, Projektion, Soundgestaltung und Gerüchen experimentiert, um Geschmack mit allen Sinnen inszenieren zu können.

Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg
LOT-Theater Braunschweig

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Arnita Jaunsubrena

"Hardest Word to say"

Nein zu sagen ist historisch den Männern überlassen. Nein zu sagen, zieht nicht nur symbolische, sondern auch körperliche Grenzen. Frauen, erschrecken sich meistens nicht nur vor ihrem eigenen Nein, sondern vor ihrer eigenen Stimme (symbolisch und körperlich).In ihrer Recherche möchte sich Jaunsubrena  dem Sprechakt „NEIN“ aus theoretischer und praktischer Sicht annähern.

TNT Theater neben dem Turm Marburg

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Nils Kreysing

Anwesenheit und Intimität

Die Luft, die wir in einem Theaterraum atmen, ist zu einem Infektionsrisiko geworden. Nils (Nisse) Kreysing experimentiert mit der bewussten Entscheidung für sehr wenige Zuschauer*innen bis hin zu 1 zu 1 Situationen. In verschiedenen Settings wird mit dieser minimalistischen Form gearbeitet.

TNT Theater neben dem Turm Marburg

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Dorothee de Place

Inszenierungskonzepte für Kindertheater in Pandemiezeiten

Die nun geforderte physische Distanz zum und im Publikum verändert das Erlebnis Theater. Wie kann ein junges theaterunerfahrenes Publikum sich dennoch als aktiver Teil des Geschehens erfahren? Dorothee de Place sucht nach Raumkonzepten, in denen die physische Vereinzelung sinnhaft und zur ästhetischen Kraft wird.

WIESE eG Hamburg

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Marc von Henning

Karambolage

Unter dem Stichwort KARAMBOLAGE forscht Marc von Henning mit Brechts Straßenszene im Hinterkopf an der Frage, wie sich das Erzählen auf der Bühne in Zeiten von zunehmender Komplexität und Medialität verändert. Seine größte Frage als Regisseur und Autor: Welche Inhalte sind eigentlich noch relevant?

WIESE eG Hamburg

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Frank Puchalla

Es war einmal… Inhalte eines Kindertheaters in Pandemiezeiten

Die nun geforderte physische Distanz zum und im Publikum verändert das Erlebnis Theater. Wie kann ein junges theaterunerfahrenes Publikum sich dennoch als aktiver Teil des Geschehens erfahren? Frank Puchalla sucht nach theatralen Inhalten, bei denen physische Vereinzelung sinnhaft und zur ästhetischen Kraft wird.

WIESE eG Hamburg

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Frauke Aulbert

Performativität in Ritualen

Die Sängerin und Performancekünstlerin Frauke Aulbert beschäftigt sich während ihrer Residenz an der Wiese e.G. mit theoretischen und praktischen Aspekten der Performativität von Ritualen traditioneller Gesellschaften. Dabei betrachtet sie speziell den Gebrauch von Stimme und Bewegung im Zusammenhang mit dem Sinn bzw. dem Einsatzgebiet des Rituals.

WIESE eG Hamburg

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Guy Marsan

Geh mit mir / Ich sehen was du nicht siehst - Recherche

Guy Marsans Recherche und Vorbereitung der Ort-spezifischen Tanzperformance GEH MIT MIR / ICH SEHE WAS DU NICHT SIEHST führt zu sieben Orten der Stadt Hamburg und fordert auf, die gewöhnlichen Gänge des Alltags durch Tanz neu zu denken. Beeinflusst vom Kunstwerk „Sieben Orte für Hamburg“, reflektiert dieser Tanzparcour den Körper und unsere Lust auf Bewegung im öffentlichen Raum.

WIESE eG Hamburg

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Gerda Knoche

STILLE NACHT

Das Online-Recherche-Projekt STILLE NACHT widmet sich dem weit verbreiteten Phänomen der weihnachtlichen Besinnlichkeit. STILLE NACHT hinterfragt Konzepte der Besinnlichkeitserzeugung und sucht nach Alternativen zu nihilistischer Rhetorik (wer braucht den ganzen Quatsch) und erleuchtungsverheißenden Mantras (Oh du fröhliche), um zu verstehen, was wir wirklich brauchen, um zur Besinnung zu kommen.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Martin Kreusch

Was kommt nach Kabale und Liebe?

Hinter „Was kommt nach Kabale und Liebe? Und wenn ja, wohin?“ verbirgt sich ein selbstgewählter Rechercheauftrag zu den multilokalen, performativen, installativen Möglichkeiten an der Residenz, welche durch dieses Stipendium realisiert werden soll. Ziel dieser Recherche ist es die realen Räume auf etwaige Theaterpotenziale (analog oder virtuell) hin zu untersuchen.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Hannes Lingens

Das Schlagzeug als variables skulpturales Klangobjekt

In seiner Residenz erforscht der Musiker und Komponist Hannes Lingens klangliche wie performative Aspekte des Schlagzeugs im Verhältnis zum Raum. Dabei untersucht er das Instrument als flexible, mobile Klangskulptur und betrachtet sowohl den Außenraum in Form des Theatersaals des WUK Theater Quartier, als auch den Innenraum der Instrumente in der Arbeit mit Verstärkung und Aufnahmetechniken.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Juliane Blech

"Metamorphosen meiner Gedichte"

Die Dichterin und Dramatikerin Juliane Blech verfolgt mit ihrer Recherche „Metamorphosen meiner Gedichte“ welche Verwandlungen und Darstellungen von lyrischen Texten möglich sind. Lautliche, körperliche, musikalische, fotographische, szenische, spielerische, graphische Metamorphosen ihrer Gedichte stehen im Fokus ihrer Auseinandersetzung.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Holdine Wolter

URSPRUNG

In ihrer Bewegungsrecherche  „Ursprung“  geht die Tänzerin Holdine Wolter der Frage nach: Wo liegt der Ursprung von der Bewegung? In verschiedenen Versuchsanordnungen begegnet sie physischen Orten mit Improvisationen und hält das Bewegungsmaterial mit Kamera fest, welches in Nachgang ausgewertet und zu komplexeren Tanzsequenzen zusammengesetzt wird.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Julia Raab

Werkstattideen: Masken- und Figurenbau

Figurenspielerin Julia Raab besinnt sich auf die Erforschung von Material im Masken- und Figurenbau. Eigene Bauideen umsetzen und weiterentwickeln, Erforschen und Recherchieren von verschiedenen Figurenformen, Figuren(bau)techniken und Methoden. Und dabei ohne Druck und Vorgabe für ein bestimmtes Projekt zu arbeiten, sondern sich von Material und Idee(n) treiben lassen ist das erstrebte Ziel.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Sebastian Bauer

Männerbilder im Sport - theatrale Darstellung und kritische Reflexion

Sebastian Bauer erforscht Gesetzmäßigkeiten sportlicher Wettkämpfe und prüft unterschiedliche theatrale Ansätze für ihre Darstellung auf der Bühne. Einen Fokus richtet er dabei auf im Wettkampf geforderte sterotyp männliche Verhaltensweisen und fragt sich inwieweit insbesondere das Musiktheater sich für deren kritische Reflexion und die Suche nach Alternativen anbieten kann.

zeitraumexit Mannheim

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Vanessa Stern

Krisenzentrum für weibliche Komik: DETHEATRALISIERUNGSPROGRAMM

Vanessa Stern versucht als Detheatralisierungstrainerin, sich selbst als Theaterschaffende zu detheatralisieren, inspiriert von Methoden verschiedener Ausstiegs- und Deradikalisierungsprogramme für gewaltbereite Extremist*innen im Strafvollzug. Nach Foucault lässt sie dabei die Arbeit am Objekt auf das Subjekt selbst zurückwirken und versucht, Subjektkonzeptionen künstlerisch zu reflektieren.

zeitraumexit Mannheim

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Für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen kooperiert flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste, um mit seinem Stipendiennetzwerk flausen+ freischaffende Künstler:innen zu unterstützen. #TakeCareResidenzen hat zum Ziel, ausgewählte, frei produzierende Künstler:innen und Gruppen, die durch die Covid-19 Pandemie und die Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen sind, für jeweils mindestens 2 Monate zu begleiten und zu stärken.


übersicht künstler:innen


NEUSTART KULTUR - FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE  #TakeCareResidenzen
FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE