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februar/märz

Nicole Janze

Geister-Kiez

Nicole Janze ist in ihrer Recherche auf der Suche nach Kneipen, Läden, u.ä., die auf Grund des Lockdowns pleite gegangen sind.

Zuvor ihren Kiez prägend, jetzt nur noch verlassene Räume, und diese Verlassenheit ist durch die Schaufenster sichtbar.

Ist die befürchtete Pleitewelle Realität geworden?

Was alles geht dadurch verloren?

Sollte vielleicht die Kunst diese Räume performativ nutzen?

Ballhaus Ost Berlin

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Dasniya Sommer

Glutamat

Ihm Rahmen von GLUTAMAT stellt die Berliner Choreographin und Tänzerin Dasniya Sommer die Normierung von Körperbildern, Exotismen und Fast Food Konsum in einen irritierenden Zusammenhang. Als Analysetools dienen ihr dabei ein dekonstruierndes Verständnis von klassischem Ballett, die japanische Bondage Variante Shibari und eine originäre Pop Art Adaption.

Ballhaus Ost Berlin

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Eva Hintermaier

nonhuman

Nonhuman ist ein künstlerisches Forschungsvorhaben über Naturdokumentationen und die (Un)Möglichkeiten, nonhumanen Lebewesen wie Pflanzen oder Pilzen mittels technologischer Schnittstellen als Co-Performenden zu begegnen. Welche Bilder produziert ein Schleimpilz? Welche Sounds eine Alge? Bekannte mediale Inszenierungen von Natur als Gegenwelt sollen reenacted, manipuliert und neu erzählt werden.

Ballhaus Ost Berlin

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Zahava Rodrigo

Reading Water (AT)

READING WATER betrachtet das Element Wasser und dessen Bedeutung für den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven und legt dabei einen Fokus auf den menschlichen Körper und seine Transformationsprozesse. Dabei wird ein Bogen vom Entstehen unseres Planeten zu einer Bestandsaufnahme der Gegenwart geschlagen, um letztlich einen Ausblick auf den Mensch und die Welt nach dem Anthropozän zu wagen.

Ballhaus Ost Berlin

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Emi Miyoshi

RESTEP

Für RESTEP untersucht die aus Japan stammende Tänzerin Emi Miyoshi ihre eigene kulturelle Vergangenheit, die Bewegungen und musikalischen Elemente unterschiedlicher japanischer Volkstänze. Auf spielerische Art werden traditionelle tänzerische, rythmische und musikalische Elemente verändert, vermischt und abstrahiert, um eine eigene zeitgenössische Interpretationen zu entfalten.

E-WERK Freiburg

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Oliver Lange

Getting into Media

Oliver Lange recherchiert Möglichkeiten digitale Produktionsformen einzusetzen. Er macht sich mit der Einbindung digitaler Technik in den Inszenierungsprozess vertraut. Thematisch nutzt er die Digitalität der sozialen Medien und der Verbreitung von Fakten versus fake news und Verschwörungsmythen. Er forscht, wie diese Plattformen Inspiration für Inhalt und inszenatorische Umsetzung bieten können.

E-WERK Freiburg

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Belinda Winkelmann & Dr. Ewelina Kotwa

Cycles

Inspiriert von den mutigen, starken Frauen der aktuellen Weltpolitik werden sich Belinda Winkelmann und Ewelina auf tänzerischer und choreografischer Ebene mit der weiblichen Kraft und den damit verbundenen Qualitäten auseinandersetzen. Dabei stellen sie die Gebärmutter ins Zentrum: Die Gaga Technik sowie Body-Mind Centering® werden Ausgangspunkte ihrer physischen Recherche sein.

E-WERK Freiburg

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Bernhard Eusterschulte

<37 matches> / Recherche zum Thema <Soziale Ungleichheit>

Bernhard M. Eusterschulte, geb. 1962 in Beckum (NRW), lebt und arbeitet in Stuttgart. Angesichts der Corona-Pandemie recherchiert er zum Thema <Soziale Ungleichheit>. Mit dem Titel <37 matches> greift Eusterschulte Motive der Andersen Erzählung <Das Mädchen mit Schwefelhölzern> auf. Vom FITZ! Stuttgart als Residenzort wird die Arbeit begleitet.

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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Laura Oppenhäuser

Wem wenn nicht mir

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

(Art. 14, Abs. 2 Grundgesetz)

Ist es möglich, materiellen Wohlstand mit Mitteln der Kunst umzuverteilen, konkrete Abgaben mit Reichen zu verhandeln? Welche Mischung aus Forderung, Schmeicheln, Verbrüderung, Mitleid, Verständnis (...) ist dabei zielführend? Wie ist das übersetzbar in Maskierung?

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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Esther Falk

Sex and the puppets - eine Annäherung

Seit Corona: körperliche Nähe ist gefährlich! Keine Umarmung, keine Küsse. Abstand! Alle menschlichen Körper sind potentiell gefährlich. Eine Lösung muss her: Also was ist mit Puppen? Eine Recherche zur

Fragestellung "wie unterscheiden sich eine männliche und eine weibliche

Perspektive auf das Objekt/Puppe und den Umgang mit Intimität?" anhand von

E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann"

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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utopienwerkstatt  –  Marcus Kohlbach & Oliver Prechtl

Materialrecherche für eine genreübergreifendes Theaterexperiment

Materialrecherche zur Schaffung eines genreübergreifenden Theaterexperimentes, für welches "Die Geschichte von der unbekannten Insel" von José Saramago als Ausgangspunkt verwendet wird. Das Stipendiums dient dazu, Text und Musik in einer Wort-Musik-Struktur zu vereinen, welche als offene Vorlage fungiert, das Theaterexperiment mit Wort, Klang, Licht, Schatten und Bewegung zum Leben zu erwecken.

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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Li Kemme & Sonia Franken

UTOP!E - Akte der Neuverortung

Li Kemme Figurenspieler_in und Sonia Franken Choreographin planen eine interdisziplinäre Recherche zu Akten der Neuverortung. Was und wie würde ich als Kunstler_in kuratieren? Würde ich überhaupt etwas anders machen? Wie können neue Visionen, Perspektiven und Strukturen entwickelt werden? Welche ästhetischen Formate kreieren oder fördern ein Zugehörigkeitsgefühl? Wie geht UTOPIE konkret?

FITZ Theater animierter Formen Stuttgart

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Arne Vogelgesang

Glaube, Liebe, Vernichtung

Dieses Recherchevorhaben sammelt Belege und Zusammenhänge zur Ausbreitung und Mutation von Verschwörungserzählungen vor allem seit Beginn der aktuellen Corona-Pandemie sowie zur Veränderung des Wahrheitsbegriffes unter den Bedingungen des Internets. Parallel dazu wird ein Spielkonzept entwickelt, das das Format des Online-Videoessays für die Verarbeitung dieser Inhalte theatral nutzbar macht.

Freies Werkstatt Theater Köln

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Tomasso Tessitori

Recherche Raum und Körper

Tomasso Tessitori-Recherche zu Möglichkeiten von Raumbühnen/orten, die den Coronaauflagen entsprechen und dem Einsatz von notwendigen Medien. Untersuchung des Verhältnisses Raum und Körper, sowie des Raumbegriffs in der Installationskunst, mit Schwerpunkt von Licht als Ausdrucksmittel in den Arbeiten von Olafur Eliasson. Erstellung eines Konzepts zur Teilhabe von jungem Publikum/Schulklassen.

Freies Werkstatt Theater Köln

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Aisha Konate

Highly privileged - Metamorphosen Schwarzer Weiblichkeit

Mit dem Projekt „Highly PRIVILEGED“ widmet sich die Künstlerin Aisha Konaté performativ und stimmlich verschiedenen Vorstellungen und Abbildungen Schwarzer Weiblichkeit und eignet sich den Begriff PRIVILEG neu an. Dazu werden Bilder, Musik und Texte von eigenen Vorbildern und denen ihr naher Schwarzer Frauen* unterschiedlicher Hintergründe in Prozessen der Aneignung körperlich erfahrbar gemacht.

Freies Werkstatt Theater Köln

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Mono Welk

Lovesongs to the future (self) : Hacking my voice with testo and love

Zwei Monate wird sich Performancekünstler:in Mono Welk mit (seiner) Stimme beschäftigen. Unter dem Arbeitstitel „Lovesongs to the Future (Self): Hacking My Voice with Testo and Love“ möchte er die Veränderung seiner Stimme während der Transition dokumentieren und untersuchen, wie aus Stimmbildung und empowerndem Gebrauch von Sprache ein politischer Akt wachsen kann.

Freies Werkstatt Theater Köln

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Killer&Killer  –  Sophie-Louise Killer & Thalia Killer

Impulshafte Freiheit des Lachens und Weinens

Die sinnbezogenen Phänomene des Lachens und Weinens sind ein unbewusster Vorgang, die Reaktion des Körpers auf „Herausforderungen“ des Geistes. Die choreografish-akustische Recherche des führt an die verschiedenen Erfahrungen von Kontrollverlusten heran und untersucht, welchen Einfluss die Veränderungen des sozialen Miteinander auf unsere impushaften körperlichen Freiheiten haben.

Freies Werkstatt Theater Köln

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Theater Mär  –  Peter Markhoff & Iris Faber & Lea Fischer

Demokratie und Partizipation im Kindertheater

Das Kindertheater ist unterhaltsam und bietet Veranschaulichungen für verschiedene Weltbetrachtungen. Es birgt die Möglichkeit schon im Kindesalter Entscheidungs- und Beteiligungsprozesse kennen zu lernen und zu erproben.

Hamburger Sprechwerk

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Susanne Grau

Clustering

Wie lässt sich in Zeiten der erhöhten Berührungsangst und des Abstand Haltens ein Raum füllen und das Gefühl einer dichten Masse erzeugen? Wie kann die Lücke zum Medium einer affektiven Verbindung werden? Einen Effekt über eine Entfernung zu erzielen hat etwas Magisches an sich, genauso wie Akte, deren Wirkung wesentlich über deren Aufwand hinausgehen. Wann fühlt man sich verbunden?

Libken - Denk- und Produktionsort Gerswalde

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Maria Francesca Scaroni & Caitlin Fisher

Technologies for Mutual Empowerment

Caitlin Fisher und Maria F. Scaroni arbeiten an der Erforschung und Schaffung intersektioneller Praktiken, in denen politisierte Somatik auf verkörperten Aktivismus treffen kann. ihr Vorhaben ist es  Heilungsarbeit und kreativen Prozessen aus Tanz und Performance-Kunst in die Praxis des Gesunsheitsprogramms eCPR zu integrieren

Libken - Denk- und Produktionsort Gerswalde

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Helge Schmidt & Lani Tran-Duc

Fortbildung in Biomechanik. Neuausrichtung von Gruppenprozessen

Helge Schmidt und Lani Tran-Duc möchten eine Recherche zu Theatertechniken und Aufführungspraxis der klassischen Moderne nutzen, um Schauspieltechniken jenseits der Psychologie zu erlernen (Biomechanik) und die eigene Zusammenarbeit stärker vom Diktat der Sprache und des Inhalts zu einer Gleichwertigkeit der Mittel zu überführen.

Lichthof Theater Hamburg

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Frauen und Fiktion  –  Anja Kerschkewicz & Eva Kessler & Felina Levits & Paula Reissig

Recherche zu Liebe, Geschlecht und Musik

Das 2014 gegründete inter- und transdisziplinäre feministische Performancekollektiv Frauen und Fiktion (FuF) macht eine ‘Recherche zu Liebe, Geschlecht und Musik’. Auf Basis von Theorierecherchen und Interviews zum Thema, entwickeln FuF zudem Formatideen für eine künstlerische Verhandlung ihrer Themen ohne live Charakter.

Lichthof Theater Hamburg

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Clara Sjölin

Go climb up on the Mountain of Truth!

Go climb up on the Mountain of Truth! ist ein organisiertes aber chaotisches Spiel, in dem Fragen nach Freiheit und Einschränkungen mit den Tänzer*Innen und das Publikum erforscht werden. Das Spiel ist sowohl raffiniert als auch naiv, sorgfältig geplant und random, altmodisch und zeitgenössisch, wo ein durch äußere Strukturen gelebtes Leben offengelegt wird.

LOFFT - DAS THEATER Leipzig

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Lotte Mueller

barries (AT)

In dieser Recherche werden Barrieren, ihr einhergehender Einfluss auf Körperlichkeiten und auf die zwischenmenschliche Kommunikation, zirzensisch-tänzerisch ergründet.

LOFFT - DAS THEATER Leipzig

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Angelika Waniek

What's next?

Recherchevorhaben: What´s next?

Körper und mediengeschichtliche Livemomente in Radio, Internet und jetzt?

War das Fehlen der körperlichen Anwesenheit in der digitalen Kommunikation vor dem Lockdown eine positiv bewertete Erweiterung, wird jetzt der fehlende Moment der Interaktionen zwischen anwesenden Körper in einem netzbasierten Raum als eine Verlusterfahrung wahrgenommen.

LOFFT - DAS THEATER Leipzig

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Diana Wesser

Recherche über die sogenannten Baseballschlägerjahre in Ostdeutschland

Künstlerische Recherche über die gewaltvollen Jahre, die der Wiedervereinigung in Ostdeutschland folgten – eine Zeit, die aktuell unter dem Hashtag #baseballschlägerjahre in Erinnerung gerufen wird. Über das Biografische soll die Relevanz dieser Erfahrungen heraus gearbeitet und untersucht werden, welche künstlerische Umsetzung dieses Thema für einen Gesamtdeutschen Kontext relevant machen kann.

LOFFT - DAS THEATER Leipzig

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Hang Su

Soundgarten einer Biografie

Eine 2 monatliche Recherche über Maria Reiches Biografie und visueller Entwurf der Szenen für Bühnenbilder anhand der musikalischen Komposition von Hang Su. Ziel des Projekts ist eine Verbindung zwischen der Musik und dem Bühnenwerk herstellen für ein Musik / Tanztheaterstück. Eine 30 Minuten Präsentation wird im LOFFT - DAS THEATER (Leipzig) veranstaltet.

LOFFT - DAS THEATER Leipzig

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Jonas Vietzke

Kinderspiel

Kinderkriegen – ein Kinderspiel? Leider nicht immer: Für viele Paare oder Einzelpersonen ist ungewollte Kinderlosigkeit schmerzliche Realität. Und zusätzlich droht in 14 Jahren die männliche Fruchtbarkeit kritische Werte zu erreichen... Eine künstlerische Forschung und Recherche von Jonas Vietzke über Kinderlosigkeit und eine Suche nach neuen Narrativen für das, was »Familie« heißt.

LOT-Theater Braunschweig

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Charlotte Lauber

Liebe Grüße, dein Gemeinwohl (AT: meinwohl, Ge)

Wie hängen die Vorstellungen vom eigenen Wohl & Wohnen und sozialer Erschöpfung zusammen? Wessen Wohl und was ist das Gemein-? Wie geht nochmal Nähe und das mit dem Körper? Liebe Grüße, dein Gemeinwohl ist eine künstlerische Auseinandersetzung von Charlotte Lauber.

LOT-Theater Braunschweig

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Milena Fischer

OXYTOCIN

MILENA FISCHER, künstlerisches Leitungsmitglied THEATER an der GLOCKSEE, braucht OXYTOCIN. Sie begibt sich also auf eine theatrale Forschung zum Thema Berührung in Zeiten körperlicher Distanz. Wie wirkt sich „Social Distancing“ auf unser körperliches und psychisches Leben aus? Wie verändert dies sich, wie verändern wir uns? Für welche Art von Berührung ist Erfindungsreichtum dringend nötig?

LOT-Theater Braunschweig

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OutOfTheBox  –  Susanne Schuster & Ricardo Gehn

Virtual Collaboration

Mit dem Rechercheprojekt „Virtual Collaboration“ erforscht OutOfTheBox ästhetisch und technisch die künstlerischen Möglichkeiten von Kollaboration und co-kreativer Augmented Reality in den performativen Künsten. Dabei adaptieren sie Aspekte aus Multiplayer Games, um mehreren Teilnehmenden gleichzeitig zu ermöglichen, auf AR Einfluss zu nehmen, gemeinsam Material zu verändern und zu erweitern.

LOT-Theater Braunschweig

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Kleine, Maquet, Wick  –  Nicole Kleine & Chantal Maquet & Steffen Wick

DIY Echo Chamber oder: Eine Ambi-Grammatik für morgen

Wie kann Kunst dazu beitragen, dass der Diskurs über wichtige Fragen unserer Zeit befruchtend wirkt statt uns weiter auseinander zu treiben?

Idee: Wir bauen ein Orakel aus Musik, Video und Text, das mit jedem anders kommuniziert.

Auf einen Screen werden Fragen, Ängste und Hoffnungen projiziert, Rezipienten werden als Partner des Kunst-Dialogs zu Reflexion und Reaktion eingeladen.

Meta Theater Moosach

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Teresa Stelzer

Ebenen (er)zählen. - Gebrachsanweisung für meinen Bühnenkörper

Wie lassen sich sicher, geschmeidig und selbstständig Ebenen wechseln? Körperlich im Bühnenraum. Und welche inhaltlichen Ebenen eröffnen sich dadurch? Mit Blick auf ihren Körper geht Teresa Stelzer, freischaffend im Bereich des nonverbalen Körpertheaters, in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Off-Theater „Komplex“ diesen Fragen nach.

OFF-Bühne Komplex Chemnitz

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Ulrike Sorge

Nach Guernica. Die Stadt, das Ereignis, das Bild

Das Theaterstück "Nach Guernica. Die Stadt, das Ereignis, das Bild" von Mariano Llorente bietet die Grundlage für eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Täter und Opfer, Krieg und Frieden, Erinnerung und Vergessen. Diese Auseinandersetzung findet mit Worten und Bildern statt, woraus ggf. ein Bühnenbild, ein Hörspiel oder eine Textarbeit entstehen kann.

OFF-Bühne Komplex Chemnitz

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Nitsan Margaliot & Sasha Portyannikova

Touching Margins

Zwei Künstler mit postsowjetischem und israelischem Hintergrund stellen Fragen: was fehlt in der allgemein bekannten Tanzgeschichte, was wurde ausgelassen, wie begegnen wir einem alternativen Narrativ? Sie erforschen die Verkörperung des kulturellen Erbes, und ihre nichteuropäische Archive, um verlassene Teile der Tanzgeschichte als relevantes Erbe sichtbar zu machen.

OFF-Bühne Komplex Chemnitz

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Marianne Kjær Klausen

Schwaches Herz/Starkes Herz - or how to kill a woman (AT)

Schwaches Herz/Starkes Herz: Recherche zur Umsetzung einer Cyberformance zu dem binären Konstrukt von Krankheit bzw. Gesundheit in unserer Gesellschaft, der Maginalisierung derjenigen, die mit einer Diagnose an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Die Erforschung der digitalen Bühne UpStage wird es ermöglichen Andere als die Prototypen eines gesunden und gelingenden Lebens zu erreichen.

PATHOS München

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Anna Vera Kelle

Critical Zone Observatory Theater (AT)

Seit einigen Jahren sehen wir uns mit klimatischen Veränderungen konfrontiert, die das gesamte System Erde betreffen. Im Rahmen der Residenz am Pathos Theater sollen Möglichkeiten erforscht werden, das Zusammenspiel zwischen dem Handeln der Menschen und den Aktivitäten der Erde im Theater darzustellen. Können wir mithilfe von Sensoren auch nicht-menschliche Akteure auf die Theaterbühne einladen?

PATHOS München

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Jan van Hasselt

Die Maschine

Die Maschine ist ein Audiowalk, der in einer deutschen Großstadtbrache stattfindet. Ein Science-Fiction-Setting, das geprägt ist von den Ängsten einer Gesellschaft, die dabei ist, sich nach dem Untergang einer Kultur neu zu erfinden. Die Angst entsteht durch die artifiziellen Geräusche der Maschine, die die HörerInnen wahrnehmen, wenn sie sich einem unzugänglichen Bereich der Brache nähern.

sch wa nk hal le Bremen

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Cora Sachs

ANATOMIE DER GUTEN HOFFNUNG

In dieser Textentwicklung bilden Dokumente aus Medizingeschichte und Gerichtsprozessen, aus theologischen Pamphleten, Mediävistik und aktueller medialer Diskussionen ein Mosaik, ein vielschichtiges Bild vom Politikum Mutterbauch, eine traurig-absurde Erzählung und Grundlage für eine Inszenierung in drei Teilen.

Schaubude Berlin

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Annemarie Twardawa

Das jenseitige Amt

Annemie Twardawa stellt Experimente und Recherchen zu einem Puppenfilm an: Wie lassen sich Puppen, Schauspiel und Spezialeffekte kombinieren? Ist ein Langfilm sinnvoll oder ein Serienformat passender? Dabei beschäftigt sie sich mit Geschichten aus einem jenseitigen Amt: eine Mischung aus Soap, Actionblockbuster, Kunstfilm und gesellschaftskritischer schwarzer Komödie.

Schaubude Berlin

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Leonie Euler

Ritual und Theater

Hat Theater die Fähigkeit, etwas Elementares auszufüllen, zu befriedigen, kann es etwas sein, dass tatsächlich schwer zu ersetzen ist? Sollte es nicht mehr sein als Bildung und Unterhaltung in einem? Leonie Euler fragt in ihrem Rechercheprojekt, ob Theater nicht eine Art transzendentales Erlebnis sein kann, und sucht den Schlüssel im Ritual.

Schaubude Berlin

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Maik Riebort

105

Für die Videoarbeit „105“ untersucht der Choreograph Maik Riebort konkret den Weg von seinem Heimatdorf Gristow in die Stadt Greifswald im Landkreis Ostvorp. aus dem Blickwinkel eines Tänzers. Dabei konzentriert er sich auf die kleinen Momente alltäglicher Magie, die in den Räumen verflochten sind und die erst sichtbar werden, indem man in der Gegenwart am Ort ist und sich Zeit nimmt.

Schloss Bröllin Fahrenwalde

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Jana Vetten

Flexing Dreampath

Flexing Dreampath ist eine feministische Aneignung der Stadt mit den Mitteln des Flanierens und der Fantasie. Im Lockdown haben die meisten von uns ihre Nachbarschaft in einer neuen Intensität wahrgenommen, durch künstlerische Intervention will Flexing Dreampath diese Wahrnehmung verstärken, den Fokus auf Gender und Stadtplanung legen und neue Möglichkeitsräume in der gewohnten Umgebung eröffnen.

Sensemble Theater Augsburg

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Philipp J. Neumann

Das Ende der Schwerkraft

Das Theatertextprojekt „Das Ende der Schwerkraft“ will den Fragen nachgehen, was Gesellschaft ist, was Gesellschaft sein könnte und was Gesellschaft wird sein müssen in dieser sich – auch durch die aktuelle Krise – kolossal verändernden Welt. Dafür sollen aus Gesprächen und Textrecherche Figuren und Geschichten destilliert werden, die zu einer Art Gesellschafts-WG miteinander verschränkt werden.

Sensemble Theater Augsburg

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Marc Schmolling

Turn Out The Stars

In Marc Schmollings Forschungsvorhaben „Turn Out The Stars“ wird untersucht,

ob und wie Theater im kompletten „Black“ möglich ist. Wie können allein Klang, Geräusche und Musik die Geschichte erzählen? Und was passiert bei absoluter Stille? Was muss man verbalisieren, was nicht? Möglichkeiten, Techniken und deren Wirkung werden hierzu recherchiert und analysiert.

Sensemble Theater Augsburg

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JuWie Dance Company  –  Jule Oeft & Wiebke Bickhardt & Benjamin Rottluff

Netzwerk und Kommunikation

Die JuWie Dance Company möchte die Zeit des Stipendiums nutzen, um sich intensiv dem großen Themenkomplex „Netzwerk und Kommunikation“ zu widmen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der theoretischen Recherche zu Netzwerken zwischen Lebewesen, sowie deren Arten der Kommunikation und der praktischen Übertragung jener Erkenntnisse in den Bereich der Darstellenden Künste und die Publikumsvermittlung.

Societaetstheater Dresden

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Nima Séne

Afro-deutsche Ermächtigungsstrategien in Performance und Aktivismus

Für die #takecare-Residenz, Afro-deutsche Ermächtigungsstrategien in Performance und Aktivismus, ist es Nima Sénes Vorhaben an einer Konzeptentwicklung zu arbeiten, die ihr politisches Anliegen widerspiegelt. Eine Recherche, wie Eintrittseinnahmen in Spenden umgewandelt werden können und die Recherche und Lektüre afro-deutscher Lyrik in der Begleitung von Joy Kristin Kalu und den Sophiensaelen.

SOPHIENSÆLE Berlin

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Simone Dede Ayivi

Häuser und Straßen

Simone Dede Ayivi nutzt die Zeit der Residenz um die Themenbereiche für zukünftige dokumentarische Theaterarbeiten abzustecken. Dabei geht es um die Verbindung verschiedener politischer Themen und die Frage durch welchen ästhetischen Zugriff sie für die Bühne fruchtbar gemacht werden können.

SOPHIENSÆLE Berlin

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Golschan Ahmad Haschemi

Wenn du an Liebe denkst, wovor hast du Angst?

Vom Verlernen des Bauchgefühls, brüchiger Solidarität & being late to the party als unfreiwilliges Lebensgefühl:

Wessen Körper, auf&hinter der Bühne, sind autonom? Wie wirkt koloniale Entmenschlichungspraxis auf das Selbst? Gefühle verlernen bedeutet Verletzung/Trauer/Wut/Krankheit beiseiteschieben und Leben nicht an Freude&Glück zu messen, sondern daran, welche nächste Herausforderung bevorsteht

SOPHIENSÆLE Berlin

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Tobias Hagedorn

Surreal Swamp Sounds

Der Komponist Tobias Hagedorn, der sich auf elektronische Musik in experimentellen Environments spezialisiert hat, beschäftigt sich mit den komplexen naturalistischen wie mythischen Sphären von Sumpflandschaften. Auf dem Versuch, eine realistisch anmutenden Soundlandschaft entstehen zu lassen, forscht er an neu zu programmierenden elektronischen Instrumenten, die die Musik in surreale Untiefen hin

studioNaxos FFM

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Laila Gerhardt

Swamp City

In ihrem Forschungsprojekt 'Swamp City' möchte Laila Gerhardt an und mit Klängen arbeiten, die vermeintlich unhörbar sind. Es geht um Parallelen zwischen Sounds, die städtisch sind und die, die dem Sumpf oder Wald zugeschrieben werden. Sie versucht, durch technische Einflussnahme, mögliche Hörqualitäten zu produzieren, die neue Perspektiven zur Umgebung entstehen lassen.

studioNaxos FFM

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Akiko Ahrendt

leise Reibung

Die Performerin Akiko Ahrendt wird sich über einen längeren Zeitraum auf einer Weide vom Ort und seinen Geräuschen leiten lassen, um im Sinne Donna Haraways in Austausch und Kommunikation mit den Akteur*innen auf der Weide zu treten. Mit Steinen, Holz und selbstgebauten Monochorden wird sie eine Art lauschende Resonanz etablieren und den Reiz in der Reduktion und den leisen Reibungen erspüren.

studioNaxos FFM

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Gal Fefferman

Co- Existing in breath (AT)

Die israelische Tänzerin und Choreografin Gal Fefferman beschäftigt sich mit menschlichem und pflanzlichem Atem und der Beziehung, in der beide Spezies dadurch stehen. Sie untersucht die Sichtbarmachung des Verhältnisses zwischen Luftströmungen, Atem und Bewegungen und die Möglichkeit, daraus eine neue Perspektive auf die Koexistenz mit Pflanzen im geteilten Raum zu werfen.

studioNaxos FFM

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Johanna Milz

CROSSROADS

Johanna Milz will in ihrer Recherche CROSSROADS über das Thema „Pakt mit dem Teufel – Beherrschung und deren Verlust“ einen Kreuzungspunkt von Oper, Blues und ursprünglichem Kasperltheater zu finden. Sie untersucht vor allem, wie Inhalt und dichterische und  kompositorische Form sich auf den körperlichen Ausdruck der darstellenden Künstler auswirken und welche Mythen dadurch entstehen.

studioNaxos FFM

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Maylin Habig

Greenhouse effect (AT)

Maylin Habig studierte an der HfG Offenbach bei Prof. rosalie und Time and Space Art an der Academy of Fine Arts Helsinki. Seit ihrem Abschluss als Diplom-Designerin lebt und arbeitet sie in Hessen als freischaffende Künstlerin. Mit "Greenhouse effect" erforscht sie grundsätzlichen Fragen des Innerstädtischen (Zusammen-) Lebens und wie ein Kulturort zum Treibhaus der Zukunft werden kann.

studioNaxos FFM

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Charlotte Simon

Gärtnern

Charlotte Simon (*1986 in Mainz) lebt und arbeitet als freie Musikerin, Performerin und Theatermacherin in Frankfurt a/M.

Mit dem Recherchevorhaben „Gärtnern“ möchte sie die Gartenarbeit auf musiktheatralische Handlungsanweisungen hin untersuchen und somit der Frage nachgehen:

Was sind die praktischen Überschneidungspunkte der unterschiedlichen Felder von Freizeitgestaltung und Kulturproduktion.

studioNaxos FFM

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Friederike Schmidt-Colinet

Miniatur Recherche

Friederike Schmidt-Colinet recherchiert künstlerische (Miniatur)Vorgänge an der Schnittstelle zwischen Objekttheater und Live-Video-Performance. Ihr Interesse gilt dabei der Verräumlichung abstrakter Konzepte, besonders aus dem Bereich der Naturwissenschaft, wie zum Beispiel einer quantenmechanische Konzeption von Zeit.

studioNaxos FFM

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Marlene Ruther

Sags mit Blumen. Handlungen mit Pflanzen anlässlich des Todes

Auf einem halb verwaisten Friedhof wuchern die Immergrünen und entwickeln sich zu prächtigen Großgewächsen. Opulenter Grabschmuck aus Blumen wird arrangiert, getragen, abgelegt und gepflegt. Welche Beziehung entstehen zwischen Menschen und Pflanzen auf Friedhöfen? Eine Recherche die mit einem langen Aufenthalt vor Ort beginnt.

Theater im Ballsaal Bonn

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Veronika Heisig

Experimentalsystem

Veronikas Experimentalsystem zur Erforschung von Experimentalität entfaltet sich in der choreografischen Kartografierung der Objekte auf ihrem 66,5x109cm großen Schreibtisch. Sie gestaltet räumliche, zeitliche, mediale Laborbedingungen, unter denen sie Material und Erfahrungen provoziert, beobachtet und dokumentiert. In einer ständigen Rückkopplung wird generiertes Wissen im System verarbeitet.

Theater im Ballsaal Bonn

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Fa-Hsuan Chen

Excess and repeatability

Für Fa-Hsuan Chen basieren diese beiden Topics auf dem Kapitalismus und sie möchte die Ähnlichkeiten und Zusammenhänge zwischen beiden untersuchen.

Exzess: uneingeschränktes Wachstum.

Wiederholbarkeit: Krisen der Kreativität.

Wir verlieren jeden Tag nach und nach unser Wesen, wenn wir täglich zu viel essen und unser Essen monotonisieren. Nach und nach verlieren wir unser Wesentliches.

Theater im Ballsaal Bonn

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Ruth Schultz

THE SOUL OF THE ZEIT

Unser Antrag hat die künstlerische Weiterentwicklung zum Ziel. Wir brauchen Zeit ohne Produktionsgrund, um uns zu fragen: Was ist unsere gesellschaftliche Rolle als Theaterschaffende in Zeiten von Demokratiefeindlichkeit und Verschwörungserzählungen? Was würde Christoph Schlingensief tun? What would a unicorn do? Was willst du sehen, wenn du ins Jahr 2057 blickst? Was kannst Du jetzt dafür tun?

Theater im Ballsaal Bonn

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Jonas Schiffauer

Inside Circus

Unter dem Titel „Inside Circus“ recherchiert Jongleur und Performer Jonas Schiffauer im Rahmen der Take-Care Residenzen zu Schnittstellen zwischen Artistik und Kameraarbeit.

Er untersucht dabei aus filmischer Perspektive das Risiko des Scheiterns als zentrale Eigenheit der Zirkusdisziplinen, sowie die Perspektive und Rolle des Objekts als Protagonist der Jonglage.

Theater im Ballsaal Bonn

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Julia Hoffstaedter

Nähe und Distanz - ein brisantes Terrain und sozialer Nährboden

Julia Hoffstaedter, Schauspielerin und Performerin, möchte zu dem Thema „Nähe und Distanz – ein brisantes Terrain und sozialer Nährboden“, am Beispiel eines beliebten Treffpunkts, einer mobilen Kaffeebar, recherchieren. Wann ist jemand zu nah und wann hält jemand irritierend viel Abstand? Wo liegt die persönliche Distanzgrenze? In Zeiten wie diesen ist der Begriff „Abstand“ all gegenwärtig.

Theater im Ballsaal Bonn

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Surja Ahmed

bond_ASAP_Raumrecherche

Die veränderten Bedingungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie regen zu einem Überdenken der momentanen Situation an. Die Notwendigkeit eines physischen Ortes des Austauschs wird offensichtlich, doch wie können solche Räume aussehen? Surja Ahmed untersucht welche Rollen Theater und Kunstvereine hier spielen, wie funktioniert in diesen Räumen Begegnung und welche Themen wollen wir verhandeln?

Theater Rampe Stuttgart

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Magda Agudelo

Volks*theater-Vision für Cannstatt

Magda Agudelo sucht nach Bühnen im öffentlichen Raum: Was für ein Theater braucht Bad Cannstatt, der älteste Stadtteil Stuttgarts? Welche Geschichten wollen die BewohnerInnen erzählen oder anschauen? Welche Formate passen zu diesen Geschichten? An welchen konventionellen oder alternativen Orten finden diese Geschichten ihren Platz?

Theater Rampe Stuttgart

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Edan Gorlicki

Ghost Gestures

Seit 2015 entwickelt der israelische Choreograf Edan Gorlicki Stücke in Baden-Württemberg. In Arbeiten wie „Lucky Bastards“ und „Impact“ untersucht er gesellschaftliche Themen und die Verantwortung von Künstler*innen und Publikum. Sein Recherche-Projekt Ghost Gestures stellt die Frage, wie das Prinzip von sedimentierten, nicht inszenierten Bewegungen in der Stückentwicklung eingesetzt werden kann.

Theater Rampe Stuttgart

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Fender Schrade

Zuhören

Fender Schrade beschäftigt sich in seinem Projekt mit „Zuhören“: Zuhören als aktiver Prozess im Kontext von Musik/Klang und Theater. Wie kann Zuhören ein musikalischer/ künstlerischer Prozess sein? Schrade recherchiert u.a. nach Konzepten und Praxen zum Thema Zuhören in öffentlichen Aufführungssituationen und speziell im Feld der zeitgenössischen Performance.

Theater Rampe Stuttgart

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Gruppe CIS  –  Sabrina Schray & Judith Engel

Körper-Bild-Wert

Gruppe CIS flottiert als fluides Kollektiv interdisziplinär und mit unterschiedlicher Besetzung. Sie untersucht soziale Körperschaften im Spannungsfeld medialer Settings und gesellschaftlicher Szenarien. Während der Residenz arbeitet Gruppe CIS zum Material „menschlicher Körper“ anhand der Erstellung eines historischen Archivs und Strategien zum disruptiven Potential unseres Fleischs.

Theater Rampe Stuttgart

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Brit Bartuschka

Wasser - reicht es für alle?

Brit Bartuschka ist freischaffende Schauspielerin und Performerin. Von 1995 – 1999 hat sie an der Folkwang Hochschule / Essen studiert. Seit 2006 lebt und arbeitet Brit Bartuschka in Oldenburg. Sie möchte sich mit dem Thema Wasserknappheit und Ressourcenverwertung beschäftigen und zusätzlich recherchieren, wie man für Kinder, ab 3 Jahren, das Thema mit Theatermitteln verständlich machen kann.

theater wrede + Oldenburg

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Kristina Feix

Der Faktor Zeit in Coronaparallelwelten

Kristina Feix will sich mit ihrem Recherchevorhaben dem Phänomem des durch Corona ausgehebelten Zeitbegriffs widmen.

Rasender Stillstand und neue Aufgabenfelder, die wie Parallelwelten im eigenen Alltag eingezogen sind. Wie verändern sie die Wahrnehmung, gerade im Bereich der eigenen Kunst?

Wo ist die Tür nach draußen, die Dialog auf Abstand und Nähe schafft?

theater wrede + Oldenburg

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Karl-Heinz Stenz

Im Spiel - In Echt

Neue Medien und (Selbst-)Referenzialität im Kindertheater - geht das? Schon Dreijährige unterscheiden selbstbewusst zwischen "im Spiel" und "in Echt", und wechseln ungehemmt vom einen zum anderen. In Recherche und Erforschung erkundet ein erfahrener Medien- und Theaterkünstler einen kindgerechten Medieneinsatz und selbst-referenzielle Formate.

theater wrede+ Oldenburg

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Ylva Jangsell

Dazwischen - eine Tanz und Performance Recherche zum Thema Altern

Ylva Jangsell geht zu ihren Wurzeln des Physical Theatre’s zurück und nimmt ihren eigenen alternden Körper als Ausgangspunkt. Sie befasst sich künstlerisch mit Performance, Tanz und Bewegung, während das Thema Altersdiskriminierung im Vordergrund steht. Wie kann man sich als Frau auf einem überfüllten Markt, auf dem eine Schauspielerin/Performerin ü40 selten gebraucht wird, behaupten?

theater wrede + Oldenburg

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Fabiola Kuonen

K(I) & das Vertrauen

Die Zielsetzung ist eine inhaltlich-konzeptionelle Vorarbeit einer Inszenierung: Welche gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Veränderungen bringt der zunehmende Einsatz von KIs mit sich und wie wird eine KI szenisch erzählbar? Wem glauben wir – der Technik oder den Menschen? Kann eine KI eine bessere Storytellerin sein? Können meine Daten lügen, kann Technik die Wahrheit sagen?

Theaterdiscounter Berlin

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Federico Schwindt

Multilingüismo

Im Rahmen der TakeCareResidenz am THEATERDISCOUNTER untersucht Federico Schwindt performative Aspekte der Mehrsprachigkeit im Theater, um sie in seine zukünftige künstlerische Praxis zu integrieren. Dafür betrachtet und analysiert er zunächst Beispiele anderer Künstler*innen, um anschließend in einer szenisch-performativen Recherche Schlussfolgerungen für seine eigene Arbeit zu entwickeln.

Theaterdiscounter Berlin

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Janette Mickan

Bericht zur Lage unserer ART

Braucht es eine radikale Neudefinition dessen, was Kunst ist, um die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft zu überwinden? In einer Interviewrecherche erforscht Janette Mickan die Branche selbst. Welchen Herausforderungen begegnen Künstler*innen aktuell in Reaktion auf Welt? Sind sie im Kontakt mit der Gesellschaft; gelingt es, durch Kunst Gemeinschaft zu stiften?

Theaterdiscounter Berlin

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Lisa Marie Stoiber

HIER KOMMT EIN ABSCHIEDSLIED

HIER KOMMT EIN ABSCHIEDSLIED ist eine Recherche von Lisa Marie Stoiber, die sich mit Erfahrungen von Erwachsenen im Angesicht des Todes eines Elternteils auseinandersetzt und vor diesem Hintergrund gesellschaftliche Voraussetzungen für den Umgang mit Abschied und Trauer untersucht.

Theaterdiscounter Berlin

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Christoph Clausen

don't know muss about history (AT)

Der freie Theaterregisseur und Autor Christoph Clausen sucht in der Vergangenheit nach Momenten des kollektiven Erinnerns und formuliert eine fiktionale Autobiografie, die sich an den Widersprüchen und Konflikten einer Gesellschaft und ihrer Geschichte abarbeitet.

Theaterdiscounter Berlin

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Cathrin Romeis

Weltenwandern. Migrationsbewegungen von Zugvögeln.

Weltenwandern. Migrationsbewegungen von Zugvögeln

Wie finden sie den richtigen Weg? Folgen sie den Sternen? Dem Mond? Oder rufen sie sich gegenseitig? Und was hören sie auf ihren tausende Kilometer langen Reisen? Cathrin Romeis untersucht in ihrer Recherche akustische Dimensionen und musikalische Beschreibungen der Wanderungen, Reiserouten und Navigationsverfahren von Zugvögeln.

Theaterdiscounter Berlin

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Janosch Roloff

Dokumentarisches und politisches Theater in der DDR

In der Residenz geht es um das Spannungsverhältnis zwischen Kultur und Herrschaft. Gab es Selbstzensur der Kunstschaffenden in der DDR? Haben sie Codes herausgebildet, mit denen Situationen indirekt benannt wurden? Welche Wege hat das politische Theater genommen und welche Lösungen wurden gefunden? Gab es Projekte, die sich mit der Situation der "Vertragsarbeitenden“ auseinandergesetzt haben?

THEATERLABOR im TOR 6 Bielefeld

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Ilona Pászthy

Choreografisches Arbeiten mit dem Medientool ISADORA

Inspiriert von dem Vorgang des „Verschwindens“ in einer sich rasant wandelnden Welt, dem Vormarsch der Digitalisierung, die speziell in Zeiten von Corona die kulturellen Arbeit und unser künstlerisches Handeln bestimmt, werden in dieser Residenz die Möglichkeiten choreografischen Arbeitens mit der grafischen Programmierumgebung ISADORA erforscht.

Theaterlabor im TOR 6 Bielefeld

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Marten Flegel

Homestories

„Homestories“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Wohnungsfrage als Wunde spätkapitalistischer Gesellschaften. Wie lässt sich der Zusammenhang zwischen gegenwärtigen Wohnokönomien und subjektiven Gefühlslagen von Einsamkeit, Erschöpfung und Angst ästhetisch verdichten? Aus Recherchen und Revisionen älterer Arbeiten entstehen Konzepte für öffentliche Interventionen in Neubauvierteln.

Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg

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Ida Daniel

All On The Table

Ida Daniel nimmt die verbindende Funktion von Tischspielen, den Wunderaspekt von Pilzen und die Nichtlinearität von Choreografie, Kartografie und Kryptogra-fie, um Trainingsfelder für unsere Vorstellungskraft zu schaffen.Es gilt dabei, dass dieses unser zu einem wir gehört:„‚wir‘ mögen hierin zwar zusammen sein, aber wir sind nicht alle Menschen und wir sind nicht ein und dasselbe."(Rosi Braidotti)

TNT Theater neben dem Turm Marburg

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Chris Herzog

Vom Verschwinden

Im Rahmen einer zweimonatigen künstlerischen Recherche soll ausgehend von Hauptmanns Webern verschiedene Formen des Verschwindens untersucht und dokumentiert werden – das verschwinden aus dem öffentlichen Raum in das Homeoffice, das Verschwinden von Interessen, von Berufen, von Sprachen und Soziolekten.

TNT Theater neben dem Turm Marburg

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Ole Wulfers

"The story of the Vivian girls"

Ole Wulfers  Forschung The story of the Vivian girls versucht  die Rache-und Gewaltfantasien unterdrückter Kinder aus den Zeichnungen und Geschichten des Outsiderartists Henry Darger in eine Klangwelt und Kompositionen für Erwachsene und Kinder zu übersetzen.

TNT Theater neben dem Turm Marburg

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Asja Mahgoub

Verkapselt

"Verkapselt" ist ein Rechercheprojekt, dass sich mit Kontaktformen auseinandersetzt. Es geht von einem imaginierten Setting aus in dem Austronaut*innen einer notgelandeten Raumkapsel Kontaktaufnahmen

verhandeln. Sich an diesem Bild orientierend wird die Performancekünstlerin Asja Mahgoub in einer Literatur- wie szenischen Recherche Narrationen des "Fremden" durchleuchten.

TNT Theater neben dem Turm Marburg

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Sabine Glenz

Choreografische Kollektive in Zeiten der Vereinzelung

Individuelle Mitverantwortung und folglich die ständige Präsenz aller Beteiligten gewinnt in den aktuellen Arbeiten von Sabine Glenz mehr und mehr an Bedeutung. In ihrer Recherche „Choreografische Kollektive in Zeiten der Vereinzelung“ widmet sie sich Strategien, die sich mit der Corona-bedingten Vereinzelung - man kann auch sagen „Aufsplitterung“ - unserer Arbeitsbedingungen auseinandersetzen.

WIESE eG Hamburg

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Solveig Krebs

Janet Frame - Leben und Werk

Solveig Krebs beschäftigt sich mit der Frage, ob Janet Frames Werk oder ihre Biografie die stärkere Faszination auf sie ausüben. Sie sucht nach einem Weg, eine fiktive Situation zu erfinden, in der die Autorin, ihre Figuren und vl. ein Gegenüber in Dialog treten können. Frame war eine neuseel. Autorin, die u.a. durch ihre Lebensgeschichte, inklusive falscher Diagnose Schizophrenie, berühmt wurde.

WIESE eG Hamburg

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Ellen Brix

rough ground

Das Rechercheprojekt rough ground der Tänzerin und Choreografin Ellen Brix lotet das Moment in einem konstruierten Bühnenraum aus, der mit unterschiedlichen Requisiten für Klang und Bewegung ausgestattet ist, und dessen Boden labil gestaltet werden soll, und als Impuls gebendes Element dient. Die Bewegungsstudien werden mit Kamera dokumentiert.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Richard Kimberley

The Mask and Me

„The Mask and Me“ ist eine Recherche über Maskenspiel, live Musik und Kommunikation. Es geht um Stille, Archetypen und Geschichten, Geräusche, Technik, Transformation und Spiel. Was ist Maskentheater für ein Welt „unter“ Masken? Was ist Sprache ohne Mund?

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Toni Geiling

Filmische Erzählweisen im Musikvideo

Der Liedermacher, Kinderliedermacher, Musiker und Komponist Toni Geiling tauscht das Mikrofon gegen eine Kamera.  Das kann doch nicht so schwer sein? Musik allein kann sehr erfüllend sein, aber Musik + Bilder können in der heutigen Zeit weiterreisen. Dazu muss Toni Geiling jetzt erstmal ganz viel Neues entdecken und erlernen.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Silvio Beck

sound extentions for acting / ein Forschungsvorhaben

Silvio Beck erarbeitet Möglichkeiten des Umgamgs mit Klang und Sound als Erweiterungen künstlerischer Ausdrucksmittel darstellender Kunst. Ein Forschungsvorhaben in 3 Modulen: Mittel und Materialität, Bearbeitung und Verknüpfung, Sound-Experimente. Die entstehenden Soundereignisse betonen ihre eigene performative Präsenz und erzeugen darüber hinaus Möglichkeiten neuer Spiel- und Erzählweisen.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Alisa Khaet

Durch.Halten. Künstlerische Recherche.

In der vorgenommenen künstlerischen Recherche “Durch.Halten” setzt sich Alica Khaet mit dem Thema des Theateralltags in den kontroversen Zeiten von heute kritisch auseinander. Dabei bleibt sie nicht bei einem bestimmten Ausdrucksmittel, sondern arbeitet Medienübergreifend, von grafischen Studien bis in den Tanz- und Videoperformance, ergänzend mit der aufwändigen Hangemachten Papen-Cut Animation.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Marc-Antoine Petit

"Plaies" - Wunden: Mir tut was weh, was du nicht siehst

Der Künstler Marc-Antoine Petit (Bildhauerei, Malerei) widmet sich im WUK Theater Quartier Halle der künstlerischen Recherche zum Thema "Wunden". Kern der Forschungsarbeit bildet das Unterbewusste als Quell der Kreation und potentielle Heilkraft. Aus Texten, Gedanken und Interviewdialogen entstehen im Theater künstlerische Positionen in Form von Gemälden, Installationen und begehbarer Kunst.

WuK Theater Quartier Halle (Saale)

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Melissa Holstein

HANAMI

Mit dem Recherche-Projekt HANAMI untersucht die Künstlerin Melissa Holstein das Verhältnis von Mensch und Natur im urbanen Leben. Dabei erforscht sie Möglichkeiten des inneren und äußeren Naturerlebens in der Stadt im Hinblick auf die Frage: Wie können wir mit einfachen künstlerischen Mitteln Natur in der Urbanität erleben, um Verbundenheit zu erfahren und daraus Kraft zu schöpfen?

zeitraumexit Mannheim

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Wolfgang Sautermeister

JA,JA,JA,/NE, NE,NE Der Kojote,die Bienen, das Fett und ihr Künstler

JA,JA,JA, / NE,NE,NE Der Kojote,die Bienen,das Fett und ihr Künstler. Ein künstlerische Recherche.

Seinen 100. Geburtstag im Jahr 2021 nimmt der Künstler Wolfgang Sautermeister zum Anlaß für eine Recherche und befragt Werk und Wirken durch künstlerische Arbeit im Dialog mit anderen Künstler*innen : Bedeutung und soziale Plastik heute. Kunst und Ökologie heute. Kunst und Partizipation heute.

zeitraumexit Mannheim

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Britta Tränkler

Und der Rest ist

Und der Rest ist

Warum habe ich solche Angst zu sprechen? Wovor habe ich Angst? Angst davor zu laut zu sein? Oder zu leise?

Eine Recherche über das Brechen des Schweigens.

Britta Tränkler, Figurenspielerin, begibt sich auf die Suche nach der eigenen Stimme.

Ausgehend von Reden und Texten Audre Lordes erforscht sie den Prozess der Transformation des Schweigens in Sprache und Handlung.

zeitraumexit Mannheim

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takecareresidenzen

Für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen kooperiert flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste, um mit seinem Stipendiennetzwerk flausen+ freischaffende Künstler:innen zu unterstützen. #TakeCareResidenzen hat zum Ziel, ausgewählte, frei produzierende Künstler:innen und Gruppen, die durch die Covid-19 Pandemie und die Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen sind, für jeweils mindestens 2 Monate zu begleiten und zu stärken.


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