Mentor:innen

  • Anna Mönnich

    Mentor:in

    Anna Mönnich

    Anna Mönnich ist Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Sie absolvierte ihr Diplom für mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien in Köln. In dem Kollektiv Lagerfeuer Writers’ Room gewannen sie ein „Wim Wenders-Stipendium“ für das innovative Serienprojekt „Rosemaries Celebration“. Die gemeinsame Folge „Unmündig“ von „Letzte Spur Berlin“ lief im ZDF. Bei beiden Projekten ist Anna die Headautorin. Studio Gläx, Annas und Mark Klawikowski Firma, wurde mit dem „Ideenstark-Preis“ ausgezeichnet. Nach einigen Bildungsfilmen und dem Kinokurzfilm „Eskalation“ wird gerade der Debüt Langfilm „Lompa“ entwickelt, bei dem ein Schwerpunkt auf Teilhabe liegt.

    Anna gründete das Frauenfilmfestival „Sister’s Wild Cinema“, das im Südwesten wichtige Impulse für die Gleichberechtigung setzt. Dieses Jahr leitet Anna den „Sister’s Wild Writers’ Room“, in dem einer historischen wichtigen, aber nicht genügend beachteten Frau ein Kurzfilm geschrieben wird. Anna war Jury-Mitglied bei den Biberacher Filmfestspielen. Gelegentlich übt sie ihren ersten Beruf Schauspiel noch aus. So spielte sie neben Hanna Schygulla und Anja Schneider in Rosana Cuellars Arthouse Kurzfilm „Tender Cords“ mit, den sie auch koproduzierte. Außerdem gibt sie Film und Schreibworkshops für SchülerInnen, Laien und Profis.

  • Alex Viteri

    Mentor:in

    Alex Viteri

    Alex Viteri is a Berlin-based Andean performer and scholar. Viteri is a member of the dance collective MaCA and an ongoing collaborator of the choreographers Juliana Piquero and Marion Budwig. In 2019, they premiered “Fan de Ellas” at the Theater Sophiensaele. Viteri also performed for various iterations of “Apparitions sur le récif ” ICI CCN, Montpellier (2021), and 3bisF, Aix en Provence (2022). In 2021&22, they co-hosted the forum “About Dance” at Lake Studios, Berlin. From 2019 to 2022, they were granted The Saison Foundation Air Partnership, Japan. In September 2022, MaCA premiered its newest work at Echigo-Tsumari Art Triennale.

    Viteri received a DIS-TANZ-SOLO and RechercheStipendium from the German Federal Government Commissioner for Culture and Media and is an associate artist at BAS, UdK. They are currently writing their Ph.D. dissertation on the authentic ways mountains, plants, and other living organisms participate in a dance’s meaning-making and composition at CUNY.

  • Mareike Buchmann

    Mentor:in

    Mareike Buchmann

    Mareike Buchmann is a movement researcher and performance artist. Her practice combines movement, text and voice and is intuitive, experimental and exploratory. Her artistic work is characterised by an autofictional approach and an interest in the poetic expression of the body. Mareike has been creating and producing her own dance and performance works since 2010: Die Warte (2016), Die Unruhe (2017), Lost (2019), Wellen (2021).

    In 2021 Mareike was part of the artistic direction team of KANE_INNEN 2021 and in this context staged 4.48 Psychosis by Sarah Kane at Landungsbrücken Frankfurt. In 2022 Mareike received the research grant from #TakeHeart for the project LEERSTELLEN – EINE UNTERSUCHUNG, and in 2021 the Dis-Tanz Solo grant from the Dachverband Tanz Deutschland. SYMSOMA emerges in 2021 and is the name of her dance practice, movement research and body philosophy. In 2022 Mareike founds IDA FLUX, a free ensemble for performance art, with conceptual funding from the city of Wiesbaden. IDA FLUX deals with stillness and questions of togetherness and was thus part of the International May Festival in Wiesbaden 2023. In her artistic dissertation project she is researching the topic “Body/traces/traces – orienting in movement. A Movement Research.” The work is an exploration and deepening of her practice and sharpens her artistic profile in terms of a critical, affirmative and feminist understanding of the body.

    In addition to her artistic work, she teaches and lectures on dance and movement research at various institutions. Mareike’s approach is based on flexible perspectives and a trusting and empowering cooperation. She is particularly interested in practices that make one’s own orientation perceptible and at the same time offer possibilities for re-/or dis-orientation.

  • Martin Stiefermann

    Mentor:in

    Martin Stiefermann

    1982 – 1987 erhielt er seine Tanzausbildung an der Hamburgischen Staatsoper; 1987 – 1992 Engagement beim Hamburg Ballet; 1992 Choreographen Stipendium – Internationale Tanzwochen Wien; 1992 – 1995 Tätigkeit als freier Choreograph (u.a. in Hamburg, Berlin, Basel, Dresden); 1995 – 1997 Direktor und Choreograph an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel; 1998 Gründung der Gruppe MS Schrittmacher (Berlin); 2001 – 2005 Direktor der Tanzkompanie Oldenburg am Oldenburgischen Staatstheater; 2003 + 2005 Festivalleitung der Internationalen Tanztage Oldenburg; 2008 Gründung des Performance Labels Less Mess.

  • Ilka Rümke

    Mentor:in

    Ilka Rümke

    ist Teilhaberin des künstlerischen Produktionsbüros “ehrliche arbeit“. Sie arbeitet als Regisseurin/Choreographin, Produktionsleiterin und Tanzpädagogin. Studium der Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam. Sie war u.a. Workshop-Koordinatorin beim internationalen Festival “Tanz im August” (2004), Produktionsassistentin bei der “TanzNacht Berlin” (2004), sowie Assistentin bei der Anna Huber Compagnie. Als Regieassistentin begleitete sie diverse Tanzstücke und arbeitete für Aloisio Avaz als Choreographische Assistentin.

    Stipendiatin der Carl-Duisberg-Gesellschaft in Kapstadt / Südafrika (2003). Dort arbeitete sie bei Jazzart Dance Theatre für 6 Monate als dramaturgische Mitarbeiterin. Seit 2006 ist sie Mitglied des Berliner Produktionskollektiv lunatiks produktion, mit dem sie eigene künstlerische Arbeiten entwickelt. Zu den Produktionen zählen u.a. „highQ – Gehirne in Hochgeschwindigkeit“ (2008) am schauspiel frankfurt und Maxim-Gorki-Theater und „LEGOtopia – Stadt auf Anfang“ (2010) im Pier 9 des Heimathafen Neukölln. Des weiteren ist sie seit 2000 als Tanzpädagogin u.a. für Kreativen Kindertanz und Modernen Tanz an der Musikschule Fanny Hensel und bei TanzMitte in Berlin tätig.

  • Jan Deck

    Mentor:in

    Jan Deck

    ist freier Regisseur, Dramaturg und Kurator und lebt in Frankfurt am Main. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles Profi Kollektion und war als Kurator der Symposionsreihe “Leaving the route” von 2005-2008 in Frankfurt tätig. 2008 kuratierte er das Festivals “stop teaching!” in Frankfurt, 2010 das Festival “Schwindelfrei2 – Freie Theater Tage” in Mannheim und 2011 “Freie Formen” in Kassel. Ihm obliegt nun die Leitung und Kuratierung des Forums Diskurs Dramaturgie. Er ist zudem Geschäftsführer des LV Professionelles Freies Theater Hessen (laPROF) sowie Scout für das Festival “Impulse”. Es sind verschiedene Publikationen von Jan Deck erschienen, der sich außerdem als Mitglied in diversen Juries und Beiräten engagiert.

  • Till Müller Klug

    Mentor:in

    Till Müller Klug

    ist Autor und Regisseur. Er ist in Berlin und im Wendland aufgewachsen. In Gießen studierte er bei Professor Andrzej Wirth Angewandte Theaterwissenschaft und promovierte über Nietzsches Theaterprojektionen. Ab Mitte der Neunziger Jahre war er in der internationalen Spoken-Word-Szene aktiv und veröffentlichte u.a. die Buch-CD “Die sprechende Droge”. Seit 2002 schrieb und realisierte er zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele. Sein neues Hörspiel “Europa, eine Plagiate-Saga” wird am 7. Februar 2012 im WDR urgesendet.

  • Wagner Carvalho

    Mentor:in

    Wagner Carvalho

    geboren 1966 in Belo Horizonte, Ausbildung zum Tänzer, Schauspieler und Sprecherzieher an verschiedenen Schulen in Belo Horizonte. Danach künstlerischer Leiter der Theaterschule Núcleo de Estudos Teatrais – NET in Belo Horizonte. Von 1996 bis 2000 Studium der Theater-wissenschaften an der FU Berlin. Stipendien u.a. vom Goethe Institut und dem brasilianischen Kultusminis-terium. Seit 1991 verschiedene Projekte in Deutschland und Brasilien. Unter anderem pädagogische Arbeit und Trainer-tätigkeit am Berliner Ensemble, dem Grips Theater und in freien Produktionen. Konzeption und Durch-führung unterschiedlicher künstlerisch-gesellschaftlicher Projekte in Deutschland und Brasilien u.a. ‘Fragmentos’ und ‘2000’’. Vorträge in Brasilien und Deutschland. Gründung und Organisation des ‘Fórum Brasileiro da Dança’, der Vereinigung der brasilianischen Tänzer und Choreographen in Berlin. Organisation der Veranstaltungsreihe ‘Blequitude’ in Zusammenarbeit mit der Werkstatt der Kulturen und der Heinrich Böll Stiftung im November 2002. Begründer des ‘brasil move berlim’, Festival des zeitgenössischen brasilianischen Tanzes“. Schon im Jahr 2000 setzte er sich mit dem Projekt 2000 Travessia mit der Sichtbarkeit/ Nichtsichtbarkeit von Schwarzen in Brasilien auseinander. Es folgten unter-schiedliche künstlerisch-gesellschaftliche Projekte in Deutschland und Brasilien, u.a. die Veranstaltungsreihen Blequitude und Conversa de Nego. Begründer und Kurator von ‘project in/out’ und Initiator und Leiter des Projektes ‘ENTRE NÓS / UNTER UNS’, beides am Ballhaus Naunynstraße. Ab der Spielzeit 2012/13 übernimmt er gemeinsam mit Tunçay Kulaoglu die künstlerische Leitung des Ballhaus Naunynstraße.

  • Dirk Cieslak

    Mentor:in

    Dirk Cieslak

    studierte nach einer Handwerkerkarriere auf dem 2. Bildungsweg Sozialwissenschaft und Philosophie an der Universität Bremen und der London School of Economics. 1989 geriet er an das Theater, gründete die Schauspielformation Lubricat in Bremen; ab 1990 Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Hamburg und seit 1993 in Berlin u.a. Volksbühne Ost und Theater am Halleschen Ufer, Tacheles; 1996 Mitbegründung der sophiensæle und produziert dort bis 2008 kontinuierlich. 2003/4 arbeitet Cieslak mit seiner Theaterkompanie Lubricat in Shanghai, Lagos/Nigeria, Richmond/VA/USA und Buenos Aires) Mutation Project. Gelegentlich arbeitet er an Stadttheatern, zuletzt Hamlet in Magdeburg (20111), Theater Magdeburg, 2010 gründete er die Vierte Welt in Berlin.

  • Jürgen Salzmann

    Mentor:in

    Jürgen Salzmann

    Videokünstler, Regisseur und Performer Jürgen Salzmann wurde 1963 in Stuttgart geboren. Er studierte zunächst Biologie und Verhaltensforschung an der Universität Hohenheim und dann Kultur-pädagogik, Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim. Seit 1994 ist er freiberuflich als Schauspieler, Regisseur, Videodesigner und Performer tätig. Er arbeitet an Theatern u.a. in Berlin, Lissabon, Athen, Hamburg, Bremen und Hannover, sowie für Museen und hat Lehraufträge an diversen Bildungsinstitutionen.
    Sein persönlicher Schwerpunkt ist die Überprüfung, Bearbeitung und Weiterentwicklung zeitgenössischer Bildmedien im theatralen Kontext. Wobei er seine Arbeit als Laboratorium zur Bewusstmachung verschiedener und kontrastreicher Blickwinkel auf künstlerische Prozesse sieht und dies in Inszenierungen überprüft.

  • Sibylle Peters

    Mentor:in

    Sibylle Peters

    ist Künstlerin und Wissenschaftlerin. Sie leitet das Forschungstheater im FUNDUS THEATER Hamburg und das angegliederte Graduiertenkolleg “Versammlung und Teilhabe. Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste” (Bereich kulturelle Bildung und Forschung). Als Performerin und Regisseurin hat sie international zahlreiche Projekte realisiert – u.a. mit der geheimagentur. Aktuelle Publikationen: Der Vortrag als Performance, Bielefeld 2011 und Das Forschen aller: Wissensproduktion zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Bielefeld 2013.

  • Annett Hardegen

    Mentor:in

    Annett Hardegen

    lebt in Berlin. Studierte Theaterwissenschaft/ Philosophie und Kunstgeschichte an der FU-Berlin. Seit 2003 freischaffende Dramaturgin und Pro-duzentin. Kontinuierliche Zusammenarbeit mit Lubricat und den Regiesseuren Maik Priebe und Boris Nikitin. Als Dramaturgin und Produzentin arbeitet sie z. B. für sophiensaele Berlin, Hau, ballhaus-ost, FFT -Düsseldorf, Theaterhaus Jena, Theater Junge Generation in Dresden, Centraltheater Leipzig, Nationaltheater Weimar, Junges DT.

    Sie ist Mitgründerin und künstlerische Leiterin der VIERTE WELT KOLLABORATIONEN, einer freien Plattform für Performance, Politik und Diskurs.

  • Fabian Lettow

    Mentor:in

    Fabian Lettow

    (*1978 in Essen) arbeitet seit 2005 als Autor, Regisseur, Dramaturg und Theaterwissenschaftler. Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum und in Coventry, England. Als wissenschaft-licher Autor publiziert er regelmäßig Aufsätze und Essays und unterrichtet als Dozent u.a. in der Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Von 2006 bis 2010 arbeitete Fabian Lettow als Dramaturg am Schlosstheater Moers. Zusammen mit dem von ihm mitgegründeten Theaterkollektiv kainkollektiv (www.kainkollektiv.de) inszeniert Fabian Lettow vornehmlich selbst entwickelte Projekte (Performances, Ausstellungen, Opern, Installationen) in der Freien Szene und in Stadttheatern in NRW (u.a. am Ringlokschuppen Ruhr Mülheim, FFT Düsseldorf, Schauspiel Dortmund, Schlosstheater Moers, Schauspiel Bochum) sowie in den letzten Jahren verstärkt im Ausland, so zuletzt in Polen, Kamerun und Kroatien. Fabian Lettow lebt in Bochum.

  • Peter Stamer

    Mentor:in

    Peter Stamer

    works as director, performer, mentor, and curator in the field of contemporary theatre and performance. During his theatre studies in the 90ies he worked as dance dramaturge at Nationaltheater Mannheim, in 2001 he was appointed curator for theory at Tanzquartier Vienna.
    Based in Berlin since 2008, Peter has created the research environment PRACTICE in 2008 and curated two editions of the festival Tanznacht Berlin in 2008 and Tanznacht Berlin_The Village 2010. Together with Silke Bake he conceived and curated the NU Performance Festival Tallinn in 2011 on the occasion of Tallinn Cultural Capital 2011.
    In the recent years he has been working as mentor and coach at AMCh Amsterdam, HZT Berlin, PARTS Brussels, ZHDK Zurich, NCDB Bucharest, OFFTA Montréal, CCD Workstation Beijing, Impulstanz Vienna, Tanzquartier Vienna, or A.PASS Brussels where he is regularly engaged as dedicated and personal mentor and workshop leader.
    Peter’s performance and theatre projects take on strategies of story-telling and dialogic improvisation. His recent stage works include a.o. the performance For Your Eyes Only (with Sybrig Dokter and Andreas Müller) or the performative installation 26 Letters To Deleuze which was presented at EMPAC Troy/New York (with Alain Franco and Jörg Laue) in 2014. With Diego Agullo a.o. he developed the site-specific social installation The Waiting Room recently being performed in 2014 in Leipzig.
    Together with Silke Bake a.o. he has been conceiving the international building-performance-project A Future Archeology for Berlin, Vienna, and Cairo in 2013 which will be followed by the book How To Collaborate? assembling contributions from a conference he and Bake organized in 2014 together with Interweaving Performance Cultures at Free University Berlin.
    He collaborates regularly with the Viennese theatre group toxic dreams with which he realized a.o. a series of theatre shows called The Big Event 1-3 on Kennedy’s assassination in 2012/2013 or the live radio play There’s a rumble in the jungle in autumn 2014. In summer 2015, toxic dreams and Peter will present The Circus of Life A-Z at Tanzquarter Vienna.
    As dramaturg he recently collaborated with Daniel Kok on his PIIGS project (presented at Maxim-Gorki-Theater, Berlin 2015) and Luanda Casella on her enduring story-telling project First is the Worst (passaporta festival, Brussels 2015). On the occassion of the residency program Flausen 2015 he collaborates for the first time with friendly fire.

  • Felizitas Kleine

    Mentor:in

    Felizitas Kleine

    (*1983) ist freie Dramaturgin und Kuratorin aus dem Ruhrgebiet. Nach dem Studium der Germanistik/Erziehungswissenschaften in Bochum war Kleine als Dramaturgin und Pressereferentin am Wolfgang Borchert Theater in Münster tätig. Anschließend machte sie ihren Master in Kulturpoetik an der Wilhelms-Universität Münster. Von 2010/2012 war sie Dramaturgin am Theater der Keller in Köln. 2013 arbeitete sie als Produktionsleitung und Dramaturgin am Ringlokschuppen Mülheim, spezialisiert auf Stadtraumprojekte. Im gleichen Jahr initiierte sie gemeinsam mit Johanna-Yasirra Kluhs einen deutsch-belgischen Künstleraustausch in Essen und gastierte als Dramaturgin am Jungen Theater Göttingen. 2013/14 übernahm Kleine gemeinsam mit Kluhs die Künstlerische Leitung der FAVORITEN 2014, welches sich vom 25.10. bis 1.11. in Dortmund als Theaterfestival der Freien Szene NRWs präsentierte. Aktuell ist sie vornehmlich als Produktionsdramaturgin für verschiedene Gruppen in NRW und Berlin unterwegs.

  • Tim Sandweg

    Mentor:in

    Tim Sandweg

    Tim Sandweg studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin, bevor er 2009 als Dramaturg ans Puppentheater der Stadt Magdeburg ging. Dort war er in verschiedenen Inszenierungen und Projekten involviert, zuletzt als Co-Künstlerischer Leiter des 10. Internationalen Figurentheaterfestivals „blickwechsel“. Seit 2009 gehört Tim Sandweg der Redaktion des Magazins für Puppen-, Figuren- und Objekttheater   „double“ an und ist seit 2012 Lehrbeauftragter für Dramaturgie und Theorie am Studiengang Figurentheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied der Jury des Berliner Senats für Freie Gruppen. Zur Spielzeit 2015/16 übernimmt er die Künstlerische Leitung der Schaubude Berlin.

  • Hannes Seidl

    Mentor:in

    Hannes Seidl

    wurde 1977 in Bremen geboren. Von 1998 bis 2003 studierte er Komposition bei Nicolaus A. Huber und Thomas Neuhaus an der Folkwang-Hochschule Essen. Es folgte ein Postgraduiertenstudium bei Beat Furrer an der Universität der Künste Graz im Rahmen eines DAAD Stipendiums. Arbeiten entstanden u. a. am IRCAM (Paris), im Centro di Sonologia computazionale (Padova), im ZKM (Karlsruhe), im ICEM (Essen), im elektronischen Studio der AdK (Berlin) und im IEM (Graz). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und war u. a. Stipendienpreisträger der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Stipendiat der Akademie der Künste Berlin und des DAAD. Er war Preisträger des Wettbewerbs Impulse 2005 und des Kompositionswettbewerbes des Bremer Landesmusikrates 2006.

    Hannes Seidl erarbeitete seine Stücke mit zahlreichen renommierten Ensembles, wie dem Ensemble Modern, KNM Berlin, Ensemble Mosaik, Klangforum Wien, Ensemble Oriol, Thürmchen Ensemble, ensemble courage, ensemble Intégrales oder den Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Seine Kompositionen wurden u. a. beim Ultraschall-Festival Berlin, Festival Ultima Oslo, beim steirischen herbst Graz, ECLAT und Warschauer Herbst gespielt.
    2002 gründete Hannes Seidl zusammen mit Maximilian Marcoll das Elektronikduo „dis.playce“, mit dem er seitdem regelmäßig auftritt. Seit 2008 arbeitet er mit dem Videokünstler Daniel Kötter zusammen, mit dem er mehrere Musiktheater („Falsche Arbeit“ 2008, „Falsche Freizeit“ 2010, „Freizeitspektakel“ 2010, „Fernorchester“ 2012, „KREDIT“ 2013 sowie „RECHT“ 2015), Installationen („Galerie“ 2010, „Treppe“ 2011) Kurzfilme („Film für übers Sofa“ 2009, „Anschlussfilm“ 2010, „vorderbühne“ 2012) sowie das Hörstück „Studio“ (2013) erarbeitete.
    2009 brachte der Deutsche Musikrat bei WERGO die Portrait-CD „Musik für übers Sofa“ in der Reihe „Edition Zeitgenössische Musik“ heraus.
    Hannes Seidl lebt in Frankfurt a. M.

  • Judith Ouwens

    Mentor:in

    Judith Ouwens

    (geboren 1982) studierte ein Jahr lang an der Tanzakademie in Arnheim, Niederlande. Danach ging sie an die Universität zu Köln, wo sie Deutsche, Niederländische und Englische Philologie studierte. 2013 schloss sie das Masterprogramm für Tanzwissenschaften am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz in Köln ab. Sie sammelte vielfältige Erfahrungen in der freien Theaterszene, unter anderem als Assistentin der künstlerischen Leitung des TANZ|hautnah Festivals in Köln (2009), als Produktionsassistentin von Futur 3 (Ensemblenetzwerk Freihandelszone) (2009). Assistenzen im Bereich Ausstattung (Bühne und Kostüm) führten sie 2009 an das Stadttheater Bremen. Von 2009 bis 2011 arbeitete sie im Freien Werkstatt Theater in Köln. Seit 2012 arbeitet Judith freischaffend im Bereich Dramaturgie/ Vermittlung/ Projektdokumentation u.a. für IPtanz, das Theater die Baustelle, das Casamax Theater, das Pumpenhaus Münster, CocoonDance Bonn und als Assoziierte des FAVORITEN Festivals 2014, 2015 übernahm sie das Mentoring der Kurzarbeit „Continuum“ von Bianca de Mendonca bei der Plattform Sprungbrett/ tanz nrw. 2010 gründete sie gemeinsam mit Gabriela Tarcha das somebody kollektiv, das 2011 beim MAD Festival in der Wachsfabrik eine Performance zeigte und im Oktober 2011, gefördert von der Stadt Köln, die Produktion stadt.macht phase 1. Seit dem Sommersemester 2015 ist sie außerdem Dozentin an der Theaterakademie Köln und unterrichtet dort theoriebasiert das Modul Kontexte freier Theaterarbeit.

  • Christoph Winkler

    Mentor:in

    Christoph Winkler

    ist freischaffender Choreograf in Berlin. Zur Ausbildung wurde er an die Staatliche Ballettschule Berlin delegiert. Er tanzte in Videoproduktionen für MTV und trat Anfang der neunziger Jahre in Berlin als Performer in Underground-Technoclubs auf. Danach studierte er vier Jahre Choreographie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” und gründete Klangkrieg Produktionen, ein Label für experimentelle Musik. Nach dem Studium begann er freischaffend zu arbeiten und wurde von der Kritik für seinen innovativen Tanzstil und minimalistischen, streng komponierten, diskursiven Tanzdramen wahrgenommen. Er erhielt zahlreiche Einladungen zu Festivals. 2006 begann er mit jungen Hip-Hop Tänzern sowie mit bildenden Künstlern zu arbeiten. 2007 gründete er zusammen mit “ehrliche arbeit – freies Kulturbüro” die Agentur BERLIN GOGOS als Möglichkeit für zeitgenössische Tänzer sich am freien Markt zu bewähren. Wichtig sind ihm Themen, die ganz innerhalb der Kunstform Tanz stehen und darüber hinaus auf aktuelle gesellschaftliche Diskurse hinweisen. Das Solo “Baader – Choreografie einer Radkalisierung” wurde 2012 zu Tanzplattform eingeladen. 2014 gewann er den FAUST Preis des Deutschen Bühnenvereins in der Kategorie „Beste Choreografie für das Stück “Das wahre Gesicht – Dance is not enough”. Es war das erste Mal, dass ein Tanzstück, was gänzlich außerhalb der Strukturen von Stadt- und Staatstheater produziert wurde, diesen Preis erhalten hat.

  • Grit Schuster

    Mentor:in

    Grit Schuster

    Grit Schuster ist freie Interaction Designerin, Softwareentwicklerin und Videokünstlerin in Berlin. Sie ist seit 2004 in die Entwicklung von Computerspielen und Kindersoftware involviert und gestaltet Videoinhalte und Interaktionstechniken in Theaterproduktionen. Nach ihrem Diplom-Studium der Computervisualistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Master-Studium im Interaction Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal arbeitete sie unter anderem als Programmiererin an den iOS-Titeln »Schlaf gut«, »Kleiner Fuchs Kinderlieder« (Fox and Sheep GmbH) und »Lucy & Pogo« (Catsndogz Studio Gbr), als Game Designerin und Art Directorin an »The Great Jitters: Pudding Panic« (kunst-stoff GmbH) und wirkte in den Theaterstücken »Black Tie«, »Qualitätskontrolle« und »Hausbesuch Europa« (Rimini Protokoll) mit. Ihre Erfahrungen im Game Design und dem interaktiven Storytelling konnte sie im Rahmen eines Semesters an der Fachhochschule Potsdam im Fachbereich Interface- und Kommunikationsdesign als Gastdozentin sowie als Leiterin bei dem Workshop »Literarischer Gameathon« im Rahmen der Berliner Festspiele an Studenten, Autoren und andere Interessenten weitergeben.

  • Suse Weisse

    Mentor:in

    Suse Weisse

    ist Erzählerin, Regisseurin, Spielerin und Dozentin. Diplompsychologin und Theaterpädagogin. Als Erzählerin mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Zu Gast auf internationalen Festivals wie u.a. Nordic Voices in Finnland, Cape Clear in Irland, Scottish Storytelling Festival in Edinburgh, Alden Biesen in Belgien, Beyond the Border in Wales. Sie lebt und arbeitet freischaffend in Potsdam, Berlin und aller Welt. Sie ist verheiratet und hat zwei Jungs.

  • Paulo Duarte

    Mentor:in

    Paulo Duarte

    Paulo Duarte ist ein Bildender Künstler, dessen Arbeit sich auf viele Bereiche und Länder ausdehnt. Er arbeitet in Portugal, Frankreich, Spanien, Finnland, Italien, Deutschland und Belgien. Seine Arbeit bewegt sich zwischen den Bereichen Puppenspiel- und bau, Bühnenbild, Regie, Performance, Malerei, Gravur, Bildhauerei und Videoinstallation.
    Paulo Duarte studierte Bildende Kunst an der Faculdade de Belas Artes de Universidade in Porto und Puppenspiel an der École Supérieure des Arts de la Marionette in Charlesville-Mézières. Nach Ende des zuletzt genannten Studiums gründete er die Gruppe PSEUDONYMO mit David Girondin Moab und arbeitete mit ihm mehrere Jahre. 2007 trat er der Gruppe Là Où bei, hier arbeitete er zusammen mit Renaud Herbin und Julika Mayer. 2012 gründete er MECANIKA, unter diesem Namen produziert er seither seine Arbeiten. Paulo Duarte arbeitete zudem mit verschiedenen Künstlern und Häusern zusammen, u.a. Roman Paska, Joan Baixas, Zaven Paré, Baro d‘Evel, collectif CRWTH/ Francois Sarhan, Théâtre de l‘Entresort, Sylvain Maurice, Envers/ Benoit Gasnier, Jarg Pataki. Des Weiteren unterrichtete er Bildende Kunst und Puppenspielkunst an verschiedenen Hochschulen, z.B. am Institut del Teatre Barcelona, am AMK in Turku (Finnland) und an der Université Paul Valéry in Montpellier.

  • Chang Nai Wen

    Mentor:in

    Chang Nai Wen

    arbeitet international als freie Regisseurin u.a. in Berlin, Leipzig, New York, Rom, Syros und demnächst Taipei. Das Spektrum ihrer Arbeiten reicht von Theateraufführungen über Live Art Performances, Klang-Raum-Video Installationen bis hin zu Dokumentarfilmen. Ihre Vision einer vielfältigen Gemeinschaft und Ihr Glaube an den unmittelbaren Dialog als Mittel dazu bestimmen ihre Arbeiten. 2008 gründete Chang die freie Produktionsgruppe „Sisyphos, der Flugelefant“ (SdF) in Berlin, die sich projektbezogen immer wieder neu zusammensetzt und mit ihren künstlerischen Mitteln als Dialoggenerator Grenzen aller Art abbauen will. 2014 erarbeitete sie mit ihrem SdF-Team auf der Basis von Interviews, die sie mit Einwanderern und ihren Kindern aus Ost- und West-Berlin geführt hat, die performative Tour „We Are the Play“. Dabei konnte das Publikum auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer durch persönliche Geschichten die Perspektive von Einwanderern und Deutschen anderer Wurzeln auf die deutsche Wiedervereinigung vom Mauerfall bis heute entdecken. Ebenfalls aus diesen Interviews schuf sie den Dokumentar-Kurzfilm “Auch mein Mauerfall!“, der diese Perspektive auch auf Filmfestivals und öffentlichen Veranstaltungen sichtbar machte und dadurch einen Dialog jenseits des typischen Ost-West-Mauerfall-Diskurses geschaffen hat.

    2015 zeigte sie in Griechenland mit dem Theaterstück „Echo“, das sie am Apollon Theater als Co-Regisseurin und Co-Autorin mit dem internationalen Regie-Kollektiv „World Wide Lab“ geschaffen hat, die gemeinsame Sehnsucht von Einheimischen in der Krise,
    Geflüchteten und Einwanderern und machte sich dabei gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach einer Utopie.

    Chang studierte Regie an der Theaterakademie Hamburg, nahm am Internationalen Forum des Theatertreffens teil, ist Mitglied des Lincoln Center Theater Directors Lab in New York, Gründungsmitglied des internationalen Regiekollektivs „World Wide Lab“ (WWL) und seit Ende 2015 Vorstandsmitglied vom Landesverband freie darstellende Künste Berlin (LAFT).

  • Helge-Björn Meyer

    Mentor:in

    Helge-Björn Meyer

    (*1968) studierte Theaterwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig. 2010 bis 2015 war er als Tanzdramaturg an der Oper Graz (Österreich) tätig. 2008 und 2009 organisierte er das “Kunstfest der Berliner Festspiele”. 2007 betreute er am Hebbel am Ufer Berlin das Festival für postmigrantisches Theater “BEYOND BELONGING” (Künstlerische Leitung: Shermin Langhoff) dramaturgisch. Für die Biennale de la Danza di Venezia (Italien) arbeitete er als Dramaturg von 2005 bis 2007 (Künstlerischer Leiter: Ismael Ivo). Am Theater Magdeburg arbeitete er von 2004 bis 2006 als Tanz- und Musiktheaterdramaturg sowie von 2001 bis 2004 als Schauspieldramaturg am Bremer Theater. Zusammenarbeit u.a. mit den Regisseuren Aureliusz Smigiel, Lukas Langhoff, Konstanze Lauterbach, Karin Henkel, Nicolai Sykosch. Seit 2013 Tätigkeit im Performancekollektiv Richter/Meyer/Marx (Berlin) mit Ausstellungsbeteiligungen u. a. im MAK – Museum für angewandte Kunst/Gegenwart Wien (Österreich), im MOZG St. Petersburg (Russland) und in der Kunsthalle Winterthur (Schweiz) sowie 2014 und 2015 Nominierungen für den “Premio Arte Laguna di Venezia” (Italien) in der Kategorie “Performance”. 2014 „Bestes Tanzsolo“ beim „VI. SoloDuo Festival NRW +friends Köln“. 2013 Mentor für Regie beim “1. Performing Art Lab Salzburg” (Österreich) am Mozarteum Salzburg. 2016 Dozent für Performing Arts an der Roehampton University London (Großbritannien) und an der American University Beirut (Libanon). Gastdramaturg u.a. am Thüringer Landestheater Philharmonie Altenburg/Gera, Theaterhaus Stuttgart, am Schauspiel Leipzig, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Teatro Communale di Bolzano (Italien), Théâtre Nationale Rennes (Frankreich), Theatro Municipal Rio de Janeiro (Brasilien). 2009 Filmdramaturgie (“Bedways”, Regie: RP Kahl) sowie 2010 Hörbuchproduktion für die “Deutsche Grammophon”.

  • Kristin Grün

    Mentor:in

    Kristin Grün

    Kristin Grün ist freie Theatermacherin und Theaterpädagogin in Berlin. Als Teil des Kollektivs KLUB KIRSCHROT inszeniert sie performative Theaterstücke für taube und hörende Kinder und Jugendliche, zuletzt die „Republik der Taschendiebe“ am Theater Freiburg, eine theatrale Staatsgründung für Menschen ab 10 Jahren in Laut- und Gebärdensprache. (www.klubkirschrot.de)

    Des weiteren arbeitet sie mit dem FUNDUS THEATER Hamburg an dem Performance-Spiel „Playing Up – Performancekunst für Kinder und Erwachsene“ und forscht als Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor im Programm Max – Artists in Residence an Grundschulen, an der Frage, wie gemeinsame künstlerische Projekte zwischen Schüler*innen und Künstler*innen (und Lehrer*innen) gestaltet werden können und wie solche sich auf das schulische Umfeld auswirken.

    Kristin Grün studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und organisierte während ihres Studiums das europäische Theater- und Performancefestival >>transeuropa und das Children’s Festival des Blantyre Arts Festival in Blantyre, Malawi.

  • Gustavo Fijalkow

    Mentor:in

    Gustavo Fijalkow

    Dramaturg, Forscher, Kurator, Festivalmacher, Performer. Mit Wurzeln im Volkstanz wurde er als zeitgenössischer Tänzer in Argentinien, Deutschland und den Niederlanden ausgebildet. Seine professionelle Laufbahn als Performer bewegte sich in den Zwischenräumen des Experimentellen, Site-spezifischen und Multidisziplinären.

    Zehn Jahre lang hat er als Produktionsleiter und Creative Director der DIN A 13 tanzcompany mixed-abled Tanzproduktionen in verschiedenen afrikanischen, südamerikanischen und asiatischen Ländern durchgeführt.

    Als Festivalmacher und Kurator hat er das Crossings Dance Festival (Tanzhaus NRW, Düsseldorf) mitiniziiert, KulturdifferenzTanz (Kunsthaus Rhenania, Köln) geleitet und für playoff06 (Theater Consol, Gelsenkirchen) gearbeitet. Für das Festival TanzhautNah (Köln) war er Jahre lang Berater der Jury.

    2010 erlangte er seinen M.A. in International Arts Management mit der Arbeit: ‚Blutbad-Blutband: über die Arbeit des Goethe-Instituts Tel Aviv’. Seit 2015 forscht er mit einem PhD-Vollstipendium am Centre for Dance Research, C-DaRE, Coventry University über die Beziehungen zwischen nationalen Tanzplattformen und nationalen Narrativen.

    Als Pädagoge unterrichtete er in den ersten NRW-weiten Dance-in-Education Programmen und erhielt Lehraufträge an Universitäten in Deutschland und Großbritannien.

    2017 wurde er vom Festival TransAmériques in Montréal als internationaler Dramaturg zu den Cliniques Dramaturgiques eingeladen.

    Sein Interesse umspannt Tanz im Kontext, nicht-normierbare Körperlichkeiten, subaltern Voices, Gruppenbezogene (nationale) Narrative und multiple Marginalities – mit Hinblick auf performative Künste.

  • Tucké Royale

    Mentor:in

    Tucké Royale

    Tucké Royale. Royale arbeitet als Darsteller, Regisseur, Autor und Musiker und lebt in Berlin. Er studierte Judaistik an der FU Berlin und Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, wofür er ein Stipendium von der Rosa Luxemburg Stiftung erhielt. Seine Soloshows TUCKÉ ROYALE und ICH BEIßE MIR AUF DIE ZUNGE UND FRÜHSTÜCKE DEN BELAG, DEN MEINE RABENELTERN MIR HINTERLIEßEN wurden international gezeigt. Als Ghostwriter und Bandmitglied kollaborierte er mit Hans Unstern. Mit dem Kollektiv Talking Straight simulierte Royale die Konferenz Aussöhnen mit Deutschland II und das Talking Straight Festival. Die partizipative Installation KINKY CONFESSIONAL stellte er zusammen mit Marianne Dieterle in der nGbK, der Galerie Kornfeld, dem Gorki Theater und dem Schwulen Museum* Berlin aus. Royale war Stipendiat der Elsa-Neumann-Stiftung des Landes Berlin für die 2015 initiierte Inauguration des Zentralrats der Asozialen in Deutschland. Für die soziale Plastik des Zentralrats erhielt er als Erster Sprecher 2015 ein Arbeits- und Recherchestipendium des Berliner Senats. 2016 führte er mit dem Regie-Duo Gintersdorfer Klaßen das Singspiel L’Ambassadeur auf. 2016 gründete zusammen mit Hans Unstern und Black Cracker die BOIBAND. Im Sommer 2017 erscheint die LP bei staatsakt. Im Herbst 2016 erarbeitete Royale als Musiker und Performer mit Lola Arias und Ensemble die Produktion Atlas des Kommunismus, die Teil des Herbstsalons im Gorki Theater war. Demnächst hat Royale mit seinem Rachemusical Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet im Gorki Theater Premiere.

  • Lea Martini

    Mentor:in

    Lea Martini

    arbeitet als Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin.

    Ihr immer währendes Interesse an körperlichen Intensitäten brachte sie erst zum Kunsturnen, später zum Studium von zeitgenössischem Tanz und Choreografie am Artez(NL) und an der School for New Dance Development(NL). Ihre Stücke, die meistens in kollektiven Strukturen erarbeitet werden, sind Einladungen an die Zuschauer, der Aufführung als einem Ort der Kontemplation und der körperlichen Empathie zu begegnen. Sie gehen der Frage nach, wie man gesellschaftspolitischen Themen körperlich auf die Spur kommen und diesen Moment mit dem Publikum teilen kann.

    Lea ist Teil des Perfmancekollektivs White Horse, deren Stück ››Trip‹‹ zu Massenfanatismus und Revolutionssehnsucht zum Repertoire der Dansgroup Amsterdam, der Sarakasi Dome Company Nairobi und zur DOCH in Stockholm gehört und 2011 mit dem niederländischen Tanzpreis Het Swaan ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Anja Müller und Dennis Deter entwickelte sie als Deter/Müller/Martini eine Performancetrilogie zum Verhältnis von Körpern und Massenmedien , ging 2015 mit ››all is crackle‹‹ dem Ende der Ressourcen und überhaupt allem nach und wird in der Spielzeit 2016/17 Residenzgruppe bei K3/ Tanzplan Hamburg sein.

    Immer wieder gibt Lea Workshops oder ist an Tanzprojekten mit und für Kinder und

    Jugendliche beteiligt. Zuletzt hatte sie dazu als Co-Choreografin der Oper ››Hesch Affekte‹‹ von Graham Smith am Theater Freiburg die Möglichkeit.

  • Rabea Kiel

    Mentor:in

    Rabea Kiel

    Rabea Kiel ist freie Regisseurin und lebt in Berlin. Sie arbeitet am Stadttheater und in der freien Szene. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Universität Amsterdam und am Institut für angewandte Theaterwissenschaften in Gießen bei Prof. Heiner Goebbels. Es folgte ein Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Assistenzen am Schauspielhaus Bochum und dem Thalia Theater Hamburg. Rabea Kiel arbeitete u.a. mit Armin Petras, Elmar Goerden und Nicolas Stemann zusammen. Es folgten Regieaufträge und Projekte u.a. am Schauspielhaus Bochum, dem Residenz Theater München, den Wuppertaler Bühnen und dem Theater Rampe. In der freien Szene arbeitet Rabea Kiel u.a. mit dem Performancekollektiv Monster Truck und Anna K. Becker von bigNOTWENDIGKEIT zusammen. Seit 2014 forscht Rabea Kiel in Langzeitprojekten mit Bürger*innen zu den Themen Teilhabe und Demokratie.

    Rabea Kiel ist als Lehrbeauftragte für Theater und Kunst im Kontext in diversen Bildungseinrichtungen in Berlin und NRW tätig.

  • Marc Behrens

    Mentor:in

    Marc Behrens

    Geboren 1970 in Darmstadt.

    Marc Behrens arbeitet mit elektronischer und konkreter Musik, Installation, Performance, Fotografie, Text und Video. Er hat in vielen Ländern Europas, in Südafrika, Chile, USA, Japan, China, Taiwan, Malaysia, Australien, Israel und Palästina ausgestellt oder performt. Seit 1989 brachte er über 30 Musikalben heraus. Neben field recording-basierten Hörstücken wie «Bushdesertrainforest» (2009) für WDR 3 oder hr2-kultur, schrieb Behrens 2013 das deutschsprachige Hörspiel «Progress» für Deutschlandradio Kultur, in dem mit Hilfe von Ritualen die Familiengeschichte des Künstlers in Bezug zu technischen und politischen Entwicklungen gesetzt wird. 2014 veröffentlichten Atom™ und Marc Behrens das Album «Bauteile» auf Editions Mego, ein Mindfuck-Mix verschiedenster Musikstile. 2016–2017 verfasste Behrens Kurzgeschichten für Colönia (Portugal), Wrong Wrong (Portugal) und das Fylkingen #Tongues_ Magazin (Schweden).

    Foto by Florian Geiger

    Weitere Infos unter: marcbehrens.com

    Musik: marcbehrens.bandcamp.com

    Video: youtube.com/c/marcbehrens

  • Nora Amin

    Mentor:in

    Nora Amin

    Performer, choreographer, author, theatre director and scholar. Fellow of the centre for Theatre of the Oppressed (Brazil, 2003), Alumni of the arts management program at John F. Kennedy Center for the Performing Arts (USA, 2004), S. Fischer guest professor (FU/Berlin 2004-2005), guest lecturer/Ford associate at Mount Holyoke College (USA, 2005), founder of The Nation-wide Egyptian Project for Theatre of the Oppressed and its Arab network (Lebanon, Sudan & Morocco), fellow of the Academy of the Arts of the World (Cologne, 2015), fellow of the International Research Centre for Interweaving Performance Cultures (FU, 2015-2016), Valeska-Gert guest professor for dance sciences (FU, 2018), visiting lecturer at the department of cultural policy (Hildesheim university, 2018), visiting lecturer at the centre for contemporary dance (Zentrum für Zeitgenössischen Tanz, Hochschule für Musik und Tanz, Köln, 2020), workshop instructor at Tanzfabrik “UnlOcking” (2019-2020), and Mentor at PAP (Performing Arts Program/Berlin-LAFT).

  • Susanne Reifenrath

    Mentor:in

    Susanne Reifenrath

    Susanne Reifenrath studierte zunächst Schauspiel und arbeitete an verschiedenen Theatern, bevor sie 1999 in Hamburg ein Studium der Theaterregie aufnahm. Seit 2003 arbeitet sie als freie Regisseurin und Dramaturgin unter anderem in Zürich, Berlin und Hamburg und gründete 2008 gemeinsam mit Marc von Henning das Label Meyer&Kowski, unter dem sie seither regelmäßig freie Produktionen in Hamburg und bundesweit realisiert. Sie war bis Ende 2017 erste Vorsitzende des Dachverbands freier darstellender Künste Hamburg und engagiert sich dort für die Entwicklung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Freien Szene in Hamburg. Außerdem ist sie Mitglied des Vorstands des BFDK und des Theaterbeirats für Projektförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

  • Veit Sprenger

    Mentor:in

    Veit Sprenger

    (* 1967), Theatermacher, Autor und Musiker, studierte Musik in Hannover, Medizin in Frankfurt a.M. und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot, mit der er seit 1998 international Theaterstücke, Performances, Kunstaktionen und Musikvideos produziert (MuVi Award und Publikumspreis in Oberhausen 2000 und 2004, Goethe-Preis des Impulse-Festivals 2007). Er ist Mitinitiator zahlreicher Kunst-, Theater- und Musikprojekte in Deutschland und Europa. Er war im Leitungsteam des Festivals „artgenda 2002“ für junge Kunst im Ostseeraum und Jurymitglied u.a. beim Impulse-Festival 2011. Er lehrt u.a. in Berlin, Hamburg, Lübeck, Gießen, Zürich und Oslo. 2005 hat er sein Buch „Despoten auf der Bühne – Die Inszenierung von Macht und ihre Abstürze“ veröffentlicht. Seit 2010 ist er Mitglied der Writers Guild of America und eines Autorenteams, mit dem er Stoffe und Drehbücher für den Film entwickelt. Die Kurzfilmproduktion „Infinite Justice“ mit Karl Tebbe lief in der deutschen Rolle bei den Filmfestspielen in Cannes und erhielt das Prädikat „wertvoll“ von der Filmbewertungsstelle.

    Preise:

    MuVi-Award Oberhausen – 1. Preis für das Musikvideo „Die Summe der einzelnen Teile“ (mit Showcase Beat Le Mot)

    MuVi-Award Oberhausen – Zuschauerpreis für das Musikvideo „Zombi“ (mit Showcase Beat Le Mot)

    Goethepreis des Impulse-Festivals 2007 für das Stück „Ragga Hotzenplotz“ (mit Showcase Beat Le Mot)

    Zahlreiche Auszeichnungen für den Kurzfilm „Infinite Justice“, u.a. FBW Prädikat wertvoll, Kurzfilm des Monats April 2008 (mit Karl Tebbe)

  • Iury Trojaborg

    Mentor:in

    Iury Trojaborg

    Iury Trojaborg wurde 1979 in Rio de Janeiro, Brasilien geboren. Bis 2009 studierte er Schauspiel an der Bundesuniversität des Bundesstaates Rio de Janeiro. Danach hat er ein Stipendium vom Erasmus Mundus bekommen und 2012 absolvierte Iury ein Masterstudiengang in Performing Arts an der Goethe Universität Frankfurt am Main und an der Københavs Universitet in Kopenhagen, Dänemark. Beeinflusst vom Begriff des Postdramatischen Theater ist er ein Künstler, der daran interessiert ist, Dialoge zwischen verschiedenen Kunstformen wie Theater, Performance, Tanz, Bildende Kunst, Oper und Literatur zu führen. Als Dramaturg arbeitet er 2013 für die Inszenierung der Oper “Parsifal” von Richard Wagner. Die war eine co-Produktion zwischen der dänischen Kompanie Hotel Pro Forma und dem Teatr Wielki in Posen, Polen. Von 2013 bis 2015 war er Stipendiaten am Mentoringprogramm vom Performing Arts Programm Berlin. Diese ermöglichte die Entwicklung einer professionellen Kooperation mit dem Ballhaus Naunynstrasse: Von 2014  bis 2017 war Iury Dramaturg bei unterschiedlichen Produktionen im Ballhaus Naunynstraße. 2015 war Iury Stipendiat am Internationalen Forum des 52. Theatertreffens der Berliner Festspiele. Als Performer und Co-Regisseur führte Trojaborg 2016 Frutas Afrodisíacas auf, eine Koproduktion zwischen Studio Я im Maxim-Gorki-Theater und Ballhaus Naunynstraße.

  • Victoria Hauke

    Mentor:in

    Victoria Hauke

    Zentral in Victorias Arbeit ist, Aspekte des Wahrnehmens, der Rezeption und der Korrelation von Tanz für den Betrachter zu verschieben sowie ihr Interesse an energetischen und sensorischen Vorgängen des Körpers in Verbindung mit dem Umfeld. In diesem Sinne kollaboriert sie häufig in interdisziplinären oder interkulturellen Kontexten mit Kollegen aus Bildender Kunst, Musik oder Wissenschaft.

    Sie arbeitete u.a. auf Einladung des Goethe Centres Hyderabad mit der Choreografin Alekhya Punjala in Indien, in „Visions of Ian Watermann“  im Wasser und in der Tanz-/Soundperformance LET IT HUM kochte Sounddesigner Andi Otto ein Risotto für ein gemeinsames Dinner mit dem Publikum in ihrem privaten Raum.

    Es entstanden ca. 50 Arbeiten und Installationen, die national und international gezeigt wurden. Ihre Übungspraxis in den fernöstlichen Bewegungskünsten Taijiquan und Qigong öffnet dabei  ein immenses Feld für ihre Recherche in Bezug auf inhaltliche Kontexte und den sich bewegenden Körper.

    Sie unterrichtet und ist Mentorin im Rahmen von Festivals, in Institutionen und Hochschulen im In- und Ausland, in Tanz- und  intermedialen Studiengängen.

    Aktuelle Projekte: „frable cycles“, Solo in einer Soundinstallation mit schmelzendem Eis (Nov 2018), „Falling Matters“ (Premiere August 2019), eine choreografische Musiktheaterperformance.

  • Danielle Ana Füglistaller

    Mentor:in

    Danielle Ana Füglistaller

    DANIELLE ANA FÜGLISTALLER (*1969, in Caracas) lebt in Wien. Sie studierte zeitgenössischen Tanz, Improvisation und Choreografie an der Rotterdamse Dans Academie (codarts). Ihre Abschlusschoreografie wurde mit dem Corrie Hartongfonds Preis ausgezeichnet.

    Sie tanzte bei verschiedenen Kompanien in Deutschland und in den Niederlanden wie z.B. mind the gap und Boxen Team. Sie arbeitet als Performerin unter anderem bei der LiveArt-Gruppe cultura, am Theater Wrede und an der Theaterwerkstatt Hannover. Seit rund 20 Jahren ist sie außerdem als Tanzdramaturgin tätig: in der Schweiz (Stadttheater St. Gallen), in den Niederlanden (Rauher Engel, Lieber Gorilla) und in Österreich (Kozek Hörlonski, Barbis Ruder).

    „Meine Leidenschaft ist die Verbindung verschiedener Kunstformen. Dadurch will ich Neues schaffen – sowohl in der Kunst als auch in den Köpfen der Zuschauer selbst.“

  • Ole Frahm

    Mentor:in

    Ole Frahm

    Ole Frahm, Mitglied der Künstlergruppe LIGNA, lebt in Frankfurt. Die international tätige LIGNA ist durch die Intervention des Radioballetts bekannt geworden, und u.a. mit dem Georg-Tabori-Preis ausgezeichnet.

  • Regina Rossi

    Mentor:in

    Regina Rossi

    REGINA ROSSI ist Choreografin und Performerin. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaften an der Staatlichen Universität Porto Alegre (Brasilien), Performance Studies in Hamburg, und promoviert derzeit in Angewandte Theaterwissenschaften/Gießen. Sie war außerdem Gaststudentin bei SNDO/Amsterdam. Sie lebt seit 2009 in Hamburg. Seit 2011 produziert die Choreografin ihre eigenen Arbeiten, die deutschlandweit gezeigt wurden. Rossi beschäftigt sich in ihren Choreografien mit Feminismus und sozial-ästhetischen Körperdarstellungen auf der thematischen Ebene sowie mit den Potentialen der Theater-/Tanz-Maschinerie und Partizipationsmomenten auf der Metaebene. Die Trilogie der Erschöpfung (2011, 2013, 2014) war eine feministische Auseinandersetzung mit Körper- und Bewegungskulturen aus Brasilien. Es folgten GLOOM (2016), die Spuren von Mystik im zeitgenössischen Kapitalismus aufzeigte; und LUSCO FUSCO (2018), ihre erste Arbeit für ein junges Publikum. Ihre letzte Arbeit 2lips (2019), eine choreografische Installation zur Vulva, wurde in der Zeitschrift TANZ und im Hamburger Abendblatt als Stück des Jahres in Hamburg vermerkt.

  • Susanne Tod

    Mentor:in

    Susanne Tod

    Susanne Tod arbeitet als Theaterpädagogin in verschiedenen Projekten mit dem Schwerpunkt Inklusion, Diversität und teilhabegerechte Gesellschaft. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Theaterarbeit mit tauben und schwerhörigen Menschen sowie dem Experimentieren mit Gebärdensprache als Bühnensprache. Sie leitete am Ernst Deutsch Theater (Hamburg) den Jugendclub TheaterPlus und ist derzeit in Planung und Vorbereitung einer neuen bilingualen Jugendtheatergruppe. 2018 realisierte sie mit dem Theater Mär die Produktion „Und wir flogen tausend Jahre“ in Laut- und Gebärdensprache für Kinder ab 5 Jahren, für die sie 2019 den Hamburger Kindertheaterpreis (2. Platz) erhielt. Seit 2017 arbeitet sie im Stadtteil & Kulturzentrum MOTTE e.V. und leitet dort auf Diversität und Inklusion ausgerichtete Projekte (BLICKWINKEL, „Geschichten stärken“). Für die Gabriele Fink Stiftung ist sie als Kulturlotsin in kulturellen Bildungsprojekten an Schulen tätig.

  • Yves Regenass

    Mentor:in

    Yves Regenass

    Yves Regenass (Dramaturgie, Performance, Regie), geboren 1982 in Basel, hat nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit in Basel als Grundschullehrer und freier Theaterpädagoge gearbeitet. Im Anschluss hat er an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften studiert. Yves Regenass ist Gründungsmitglied von machina eX und arbeitete von 2013 bis 2017als Programmdramaturg am ROXY Birsfelden, wo er zahlreiche Produktionen im Bereich von Theater, Performance und Tanz begleitete. Seit einigen Jahren lehrt er zum Thema Spiele im Theater etwa an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Hochschule der Künste in Bern und zahlreichen weiteren Orten.

    Foto
    © Mathias Prinz

  • Luzia Schelling

    Mentor:in

    Luzia Schelling

    SCHAUspiel – PerFORMance – DRAMAturgie – in diesem Dreieck bewegt sich meine Arbeit auf dem Gebiet der Darstellenden Kunst. In diesem Dreieck hüpfe ich hin und her und wechsle Perspektiven. Aus jeder Ecke schöpfe ich Impulse, Neugier und Ideen für den nächsten Sprung, den nächsten Seitenwechsel. Nach meinem Literatur- und Philosophiestudium in Zürich wurde ich 1992-96 an der „Berliner Schule für Schauspiel“ ausgebildet und war 15 Jahre lang fast ausschließlich und meist frei schaffend als Schauspielerin tätig. Stationen sind die Stadttheater von Freiburg, Lübeck, Bremen, Essen, Gera/Altenburg, Hildesheim, LT Stendal, Theater an der Parkaue Berlin, Heimathafen Neukölln, Neumarkt Zürich, Forum Heersum, die Staatstheater von Stuttgart und Dresden; neben langjähriger Zusammenarbeit mit den freien Theatern Aspik, Commedia Futura und aktuell Futur3 (zuletzt 2020 „1934 STIMMEN“, Köln). 2011 habe ich begonnen, mich eigenen Projekten zu widmen, und seit 2015 entstehen regelmässig Regiearbeiten (zuletzt „Feelgood“, Moabiter Theaterspektakel). Als Dramaturgin war ich zuletzt für „TORNADO“ (Tobias Rausch, TD Berlin ’19/’20) tätig; als Coach und Impulsgeberin für „STILLE“ von der Cie.Echolot (Miller’s, Zürich).

    Und aus der Überzeugung heraus, dass ich die angesichts der Klimakrise dringliche Transformation aller Lebensbereiche am besten auch dort thematisiere, wo ich mich auskenne –in der Kultur– habe ich in diesem Jahr gemeinsam mit Barbara Ellenberger das KlimaKontor Basel gegründet: Eine Initiative, die mit interdisziplinären Kulturprojekten die Klimakrise adressiert.

  • Janette Mickan

    Mentor:in

    Janette Mickan

    Janette Mickan ist freie Theatermacherin, Dramaturgin und Kuratorin. Ihre Theaterstücke entwickelt sie hauptsächlich zusammen mit dem Kollektiv LUNATIKS. Seit 2016 kuratiert sie mit Michael Müller das renommierte MONOLOGFESTIVAL, 2017 und 2018 war sie im Leitungsteam des Performing Arts Festival Berlin. Mit LUNATIKS entwickelte sie zuletzt eine Projektreihe im Fonds Doppelpass zum Thema „Blühende Randschaften“ (Kooperationspartner: Theater Brandenburg & Schlossplatztheater Köpenick), von 2012-2014 entstand zudem das „RADAR.INSTITUT für performative Recherche“ gemeinsam mit dem Theater Kiel. Zuvor war sie 3 Jahre am Centraltheater Leipzig als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin engagiert. Janette Mickan studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Freien Universität Berlin. 2012 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums beim Berliner Theatertreffen. Seit 2017 hat sie verschiedene Lehraufträge, unter anderem an der Universität der Künste Berlin (Studium Generale/Interdisziplinäre Praxis und Theorie).

  • Almut Wedekind

    Mentor:in

    Almut Wedekind

    Almut Wedekind (*1987 Berlin), studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin und der Universität Hamburg. Sie arbeitete u.a. als Programmassistentin beim rbb-Kulturradio und der Autorenlounge des Kaltstart-Theaterfestivals Hamburg. Sie entwickelte und spielt im [nain] TheaterCoLaborativ die Produktion „Schlupf. Eine Entdeckungsreise“ für Menschen ab 3 Jahren. Seit 2018 ist sie als Projektkoordinatorin an der Schaubude Berlin, als freie Dramaturgin und Volkshochschul-Dozentin tätig.

  • Ulrich Huhn

    Mentor:in

    Ulrich Huhn

    Ulrich studierte modernen Bühnentanz an der Rotterdamse Dansacademie, später Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UDK, Berlin.
    Als Tänzer und Performer arbeitete er in zahlreichen Projekten und Kompanien, u.a. mit Neuer Tanz in Düsseldorf, Wilhelm Groener und Cie. Toula Limnaios in Berlin.
    Seit 2007 ist er Teil des Künstlerpools bei TanzZeit und vermittelt zeitgenössischen Tanz an Berliner Schulen, vorzugsweise in sozialen Brennpunkten.
    Seit 2009 kollaboriert Ulrich konzeptionell und dramaturgisch in zahlreichen Projekten mit der Berliner Choreographin Hanna Hegenscheidt. Außerdem choreographierte er für den Rias Kammerchor, für RambaZamba und Tanzkomplizen. Von 2013 bis 2018 war er Mitglied der Jury vom „Tanztreffen der Jugend“ im Haus der Berliner Festspiele.
    In den letzten Jahren war Ulrich Teil des Entwicklungsteam von „Calypso“, einer digitalen Lernplattform für die Vermittlung von zeitgenössischem Tanz in Schulen.

  • Isabel Schwenk

    Mentor:in

    Isabel Schwenk

    Isabel Schwenk ist Kulturwissenschaftlerin, Theaterpädagogin und Performancekünstlerin. Geboren 1988, studierte sie den Master Inszenierung der Künste und der Medien an der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten dokumentarisches und autobiographisches Theater. Als Theaterpädagogin gibt sie regelmäßig theaterpraktische und experimentelle Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Schwerpunkte: Gender und Komik). Im Rahmen einer Kultur macht stark-Förderung geht sie derzeit mit einer Gruppe von Jugendlichen und deren Großeltern auf Wanderung durch den Berliner Wald. Sie arbeitet als Performerin und Dramaturgin für Einzelpersonen und Gruppen (u.a. Syndikat Gefährliche Liebschaften, HAUPTAKTION) und gewann mit dem Kollektiv christians//schwenk mehrere Preise für die Produktion J.U.D.I.T.H. (u.a. eingeladen zum Radikal Jung 2016, München Volkstheater).
    Seit 2021 promoviert sie zu „Theater und Leichte Sprache“ und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien,Theater und Populäre Kultur angestellt.

  • Rilando June Lamadjido

    Mentor:in

    Rilando June Lamadjido

    Rilando June Lamadjido ist seit April 2020 als Kuratorin für Vermittlung, Bildung und Publikumsarbeit am MARKK tätig. Vor ihrer Tätigkeit im MARKK hat die Kuratorin/Vermittlerin ihre Projekte am Museum für Gestaltung Zürich realisiert, unter anderem mit der Co-Kuration der Ausstellung „UNLABEL – Mode jenseits Kategorien“. Im gleichen Museum konzipierte sie das Vermittlungsangebot „Off-Camera Perspektive“ zu der Ausstellung „Genesis by Sebastiao Salgado“, bei dem post-kolonialistische Kritik für Jugendliche zugänglich gemacht wurde. Im MARKK ist die Kuratorin an unterschiedlichen Ausstellungs- und Vermittlungsprojekte sowie die Ausstellung „Rausch?“ und das Vermittlungsprojekt „gute Nacht träum Queer“ beteiligt. Ziel ihrer kuratorischen bzw. Vermittlungsarbeit ist die Entkolonisierung öffentlicher Institutionen.

  • Mark Mushiva

    Mentor:in

    Mark Mushiva

    Mark Mushiva is a Berlin-based Namibian multidisciplinary creative technologist whose work exists at the intersection of computer science and art. One-third of the award-winning Afrofuturist Hip Hop poetry group Black Vulcanite, Mushiva’s work incorporates novel technologies such as computer vision, sound synthesis, and robotics to enhance the performative aspects of artists. He has a PhD in Human-Computer Interaction (Pro-social games) from the University of Trento, Italy, and actively works as a mentor and collaborator with artists and institutions to explore new ways of using interactive technologies for creative expression.

  • Paweł Świerczek

    Mentor:in

    Paweł Świerczek

    Paweł Świerczek (1988) – dramatist, performer, events producer, LGBT+ activist. Graduated from culture studies at the University of Silesia in Katowice and the Laboratory of New Theatrical Practices at SWPS University in Warsaw. Selected art works: translation of “Chroma: A Book of Color” by D. Jarman (2017), playwriting and dramaturgy of stage adaptation of “Chroma”(2019, Teatrgaleria Studio, Warsaw, dir. G. Jaremko); solo performance “Of Coal and Rainbow” (2018, Sophiensaele, Berlin), directing group street performance “I Am” (2019, Malta Festiva / GENERATOR Malta, Poznań); installation and research project “Queer Elderly House” (2019, Scena Robocza, Poznań); stage performance “Everything Will Change”(2020, Scena Robocza, Poznań, created and performed collectively with A. Kamińska, M. Popiel and M. Wajdzik-Radziejowski). Since 2018 he runs interdisciplinary project and collective Śląsk Przegięty (Queer Silesia), which aims at telling the queerstory of the Upper Silesia region and animating queer community in the city of Katowice.

  • Günther Klingler

    Mentor:in

    Günther Klingler

    Günter Klingler ist Tänzer, Zirkusartist und Choreograf. Nach seiner Bewegungstheaterausbildung an der “Scuola Teatro Dimitri” folgte ein Engagement im “Circus Monti” CH als Clown. Er performte in diversen Ensembles (u.a. Compagnia Vitale/ Artistiktheater Mixtura Unica/ Trivial Dance Theatre) und tritt seit 1999 mit seinem Solo-Artistik-Comedy-Programm als “Heinz Herrmann” auf.
    2006 gründete er die Kompanie für zeitgenössischen Zirkus “HeadFeedHands”, die international tourt und mehrfach ausgezeichnet wurde (u.a. Kunstdünger Bühnenpreis, 1. Jury- und Publikumspreis NoBallett).
    Als Gastdozent für zeitgenössischen Zirkus, Tanz und Theater ist er europaweit an verschiedenen Universitäten und Ausbildungsinstituten beschäftigt (u.a. Kuopion Conservatory for Music and Dance FIN, Academy of Circus and Performance Art ACAPA Tilburg NL, Zirkuspädagogische Ausbildung jojo Freiburg, Schule für Tanz, Improvisation und Performance TIP Freiburg). Er choreographiert für diverse Projekte und Kompanien (u.a. Cirque de Loin CH, Sandra Hanschitz “IIIII”, Circo F I) und  engagiert sich im Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus “BUZZ”.

    www.heinz-herrmann.com
    www.headfeedhands.de
    www.bundesverband-zeitgenoessischer-zirkus.de

  • Verena Lobert

    Mentor:in

    Verena Lobert

    Verena Lobert studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit den Schwerpunkten angewandte Theaterwissenschaft und Bildende Kunst an der Universität Hildesheim und Devising Theatre and Choreography am Dartington College of Arts (GB). Sie ist Gründungsmitglied des Theater- und Performance Kollektivs Frl. Wunder AG (Sitz in Hannover) mit dem sie seit 15 Jahren bundesweit Bühnenformate, Site Specific Arbeiten und Aktionen auf Grundlage von künstlerischer Feldforschung erarbeitet. Dabei entstehen auch immer wieder Formate und Performances zusammen mit Akteur*innen verschiedener Sozialer Felder. Neben ihrer künstlerischen Arbeit als Konzepterin, Performerin und Stückentwicklerin arbeitet sie seit 2009 als Dozentin für Hochschulen, Universitäten und andere Bildungsträger und entwickelt Formate für Performance-Neugierige aller Altersgruppen. Seit 2020 freie Mitarbeit im Audience-Development Team des „FELD Theater für junges Publikum“ in Berlin Schöneberg.

  • Lars Unger

    Mentor:in

    Lars Unger

    Lars Unger studierte Szenographie und Freie Kunst an der Academie Minerva Groningen und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seine künstlerische Arbeit umfasst Installationen, Performances, Assemblagen und Objekte.
    Als Bühnenbildner wirkte er an Tanz- und Theaterproduktionen sowie an diversen experimentellen Formaten im In- und Ausland mit. Er war u.a. tätig an der Deutschen Oper Berlin, auf Kampnagel,  bei Cirkus Cirkör in Stockholm und war Ensemblemitglied der Kammeroper Zwolle (NL).
    Er ist Gründer der deutsch-niederländischen Künstlergruppe BOSMOS, die seit 2008 Aufführungen und Ausstellungen an den Schnittstellen von Bildender Kunst, Popkonzert und Musiktheater entwickelt. Dieses Konzept kommt ohne Darsteller aus und stellt stattdessen Raum, Objekte, Licht und Musik in den Mittelpunkt. Ihre jüngste Bühnenarbeit „The Black Performance“ wurde im Frühjahr 2020 am Oldenburgischen Staatstheater uraufgeführt. 2021 ist “Carousel” entstanden, ein begehbares Objekttheater mit Licht- und Soundobjekten. 2022 folgte „Arcade“, eine interaktive Licht- und Soundinstallation.

  • Hanna Ma

    Mentor:in

    Hanna Ma

    Hannah Ma hat Wurzeln in Hongkong und Berchtesgaden.
    Hannah Ma arbeitet als Performerin, Choreografin, Kuratorin und Produzentin und hat mehrere künstlerisch-philosophische Texte sowie eine interdisziplinäre Publikation veröffentlicht.
    Hannah Mas künstlerische Ausrichtung basiert auf der Arbeit mit überwiegend Künstler:innen und Kulturschaffenden mit Migrationshintergrund und dem inhaltlichen Schwerpunkt auf intersektional Storytelling und der Repräsentation von multiperspektivischen Narrativen.
    Hannah Ma setzt sich mit strukturellen Marginalisierungsmechanismen auseinander und fokussiert sich inhaltlich und in der Vermittlungsarbeit auf Diversity Mainstreaming, Empowerment feministischer Aktionen und Gender Equity.
    Zusätzlich zur Tätigkeit im Bereich der darstellenden Künste arbeitet Hannah Ma im Bereich der Hospizhilfe und als Coach für somatische Transformations- und Dekolonialisierungsprozesse.

    www.hannahmadance.com

  • Günter Petzold

    Mentor:in

    Günter Petzold

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  • Marianne Ramsay-Sonneck

    Mentor:in

    Marianne Ramsay-Sonneck

    Marianne Ramsay-Sonneck, geboren 1975 in Wien, Mitglied der Künstler:innengruppe Club Real, arbeitet seit 2000 an szenischen Installationen und partizipativen Kunstformen. Eine frühe Arbeit von Club Real war “Der Berg” im Palast der Republik Berlin 2005 kurz vor dem Abriß. “Geliebter Feind” entstand für das brut Theater Wien 2010. Von 2015 bis 2017 konnte Club Real in Frankfurt/Oder und Słubice das Projekt Folkstheater/Teatr Ludowy verwirklichen und seit 2018 arbeitet die Gruppe an einer Serie zum Thema „Gleiche politische Rechte für alle Lebewesen“. Mit der Wiener Version waren sie zu Impulse Theater Festival 2019 eingeladen und ebenfalls seit 2019 läuft die Organismendemokratie Berlin, Osloer Straße. Seit Herbst 2018 ist Marianne Ramsay-Sonneck Vorstandsmitglied des LAFT Berlin. Die historische Person, die sie am meisten fasziniert, ist Rosa Luxemburg und eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Zentrum für kontextuelle Kunst in Kuba LASA, mit denen sie 2019 eine Performance Installation für die 13. Biennale von Havanna verwirklichte. Die ausgebildete Schauspielerin lebt mit ihrer Familie in Berlin.

    www.clubreal.de

  • Miriam Michel

    Mentor:in

    Miriam Michel

    Miriam Michel arbeitet seit 15 Jahren mehrheitlich freiberuflich, als freie Künstlerin/Regisseurin im Sprech- und Musiktheater, in Kompositionsprojekten und performativen Formaten (Audiowalk, interaktive Spaziergänge, begehbare Theaterinstallationen).

    Ihre Kooperationen bringen sie mit professionellen Künstler*innen, als auch mit Laien-Performer*innen allen Alters zusammen. Als Soloperformerin, in wechselnden Teams und mit dem Performance Kollektiv dorisdean, das sie 2006 gründete, entwickelt Michel verschiedene Formate in der Freien Szene NRW. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem „nicht-normalen Körper“ und seinem Einfluss auf die Welt, sowie der Frage nach neuen, achtsamen Produktionsstrategien und dem Verhältnis von Authentizität/Repräsentation auf der Bühne.

    Mit dorisdean gewann sie 2016 den Jury-Preis des Favoriten Festivals Dortmund und spielte u.a. beim Performing Arts Festival und NO LIMITS internationalen Theaterfestival in Berlin.

    Miriam Michel arbeitet/e als freie Dozentin (u.a. Theaterwissenschaft der Ruhr Universität Bochum, Folkwang Universität der Künste).  Außerdem erforscht sie als bildende Künstlerin (Collagen, Video/Audioperformances, Dokumentationen) ihre Umwelt, im Versuch Menschen und deren Realitäten zu verstehen. Die verschiedenen Medien helfen, den eigenen Standpunkt zu überprüfen und neue Blicke zu proben.

  • Alper Kazokoglu

    Mentor:in

    Alper Kazokoglu

    Alper Kazokoglu, studierte Architektur am Karlsruher Institut für Technologie und Szenografie, Ausstellungsdesign und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2010 arbeitet er mit umschichten und war in dieser Zeit an vielen Projekten beteiligt. Zuletzt an der „Plastikausplastik“, Essen (2017) und dem Theaterprojekt „Hexenhüttentraumpaläste”, Stuttgart (2018). In seiner Arbeit erweitert er die Auseinandersetzung mit gebautem Raum, durch Aspekte aus den performativen, sowie der bildenden Kunst. Dabei werden eingefahrene Arbeitsprozesse verflüssigt und strukturelle Hierarchien aufgelöst.

    UMSCHICHTEN

    umschichten arbeiten an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Design. Sie nutzen die Kraft der Temporalität, um einen Ausnahmezustand, einen geheimen Wunsch oder ein Problem zu materialisieren und so mentale Prozesse und Diskurse über Raumzukünfte und -programme in Gang zu setzen. Ihrer künstlerischen Praxis liegt ein behutsamer Umgang mit Material und eine stark kontextualisierte Vorgehensweise vor Ort zu Grunde. Untersucht werden Prozesse und Zustände des Übergangs – im Material wie im Ort.

  • Yasmin Fahbod

    Mentor:in

    Yasmin Fahbod

    Yasmin Fahbod is a Scenic Researcher, Choreographer, Performer and Artivist based in Germany. She looks forward to opening up new gates between art and political structures in the new era of sociopolitical developments in today’s world. She perceives art not as a separate phenomenon from politics but very much related. Her main concern during her years of professional and academic trajectory has been to observe, understand, and reflect the power structure in different contexts of society. Her research interest lies on the area  of the audience and their position in the power dynamics of theatre houses. The core idea of the performance project for her master thesis at Ruhr University Bochum was based on the same matter.  She is currently elaborating her research on “Rights of the Audience”.

  • Ole Frahm

    Mentor:in

    Ole Frahm

    Is part of the LIGNA collective (www.ligna.org) and free comic-scientist, who published books like ‚Die Sprache des Comics‘. Recently LIGNA produced the app Meet me at the bench (https://ligna.app/) that could be downloaded internationally and will be presented at Theater of the World at Frankfurt. LIGNA became known by inventing the format of the collective audio walk, they called radioballett, an intervention in privatized public spaces like shopping malls. Their work aims at providing empowerment for the audience, to open new spaces of agency and making the absent audible.

  • Anne Horny

    Mentor:in

    Anne Horny

    Anne Horny (they/them) lebt in Berlin und lohnarbeitet meistens als Bühnenbildner*in und Kostümbildner*in sowie in der feministischen Jugendbildung. Künstlerisches Interesse sind queere Themen und intersektionale feministische Diskurse. Bisherige Theater Arbeiten entstanden sowohl mit verschiedenen Gruppen in der freien Szene in Berlin als auch für das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Schauspiel Hannover, das Ballhaus Ost in Berlin, das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin, das Theater Münster, das DNT Weimar sowie für das Landestheater Linz. Seit 2019 besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Regisseurin Swaantje Lena Kleff.

  • Martin Nachbar

    Mentor:in

    Martin Nachbar

    Martin Nachbar choreographiert, tanzt, schreibt, kuratiert und unterrichtet. Er versteht sich als Forschender. Seine unterschiedlichen Arbeiten wurden von 2007 bis 2019 regelmäßig an den Sophiensaelen in Berlin gezeigt. Darunter waren Festivals, Konferenzen, Mitmachperformances und Tanzstücke zum Angucken. Einige davon sind von den Sophiensaelen in die Welt getourt. Martin hat außerdem, ebenfalls in Berlin, FELD Theater für junges Publikum mitgegründet und dort das Festival Feldspiele organisiert. Seine Texte wurden in diversen Fachmagazinen und Buchpublikationen veröffentlicht. Seit April 2020 lehrt er als Professor für Szenische Körperarbeit/Creative Senses an der Schauspielabteilung der HfMDK in Frankfurt.

    Fotocredit = Rebecca Hahn.

  • Alan Bern

    Mentor:in

    Alan Bern

    Alan Bern (Bloomington, Indiana, 1955) is an American Jewish composer, pianist, accordionist, educator and cultural activist, based in Berlin since 1987. He is the creator of Present-Time Composition (PTC), a method for spontaneous co-creation that deeply explores individual impulses in their intersubjective, communicative and compositional dimensions. He is the founding artistic director of Yiddish Summer Weimar and the Other Music Academy (OMA). In 2016 he received the Weimar Prize in recognition of major cultural contributions to the city of Weimar. In 2017 he was awarded the Order of Merit of the Free State of Thuringia, and in 2022 he was awarded the Order of Merit of the Federal Republic of Germany.

  • Aïsha Konaté

    Mentor:in

    Aïsha Konaté

    I go with the political invitation to unlearn mastery and to get lost in order to find new ways of being with eachother on this planet that i deeply love.

    My artistic expression is an ongoing research for pleasure in moments of being lost, of darkness, of listening to the earth and body for the next steps to come.

    Aïsha Konaté ist multidsiziplinäre Performance Künstlerin (Theater, Tanz, Butoh, Gesang) und fühlt sich momentan in Leipzig und Conakry zu Hause. Ihre Erfahrung als queere, afro-deutsche mixed-race Künstlerin lädt sie immer wieder ein zu einem Tanz auf den Grenzlinien von Binarität.

    Ihre Liebe zu Körpern, Natur, Ritualen, Gruppen in Extase und Verzweiflung, Popkultur, Afrodiasporischen Traditionen und feministischem Sci Fiction findet ständig neue Ausdrucksformen in unterschiedlichen kollektiven Konstellationen. Sie ist mit verschiedenen künstlerischen und aktivistischen intersektionalen Communities in Leipzig, Berlin, Barcelona, Marseille und Conakry vernetzt. Mit ihrem Kollektiv Polymora inc. war sie 2020 selbst flausen Stipendiatin. In ihrer Arbeit als Performerin und Workshopleiterein lädt sie dazu ein, nach dem zu suchen, was berührt, nach ambivalenten,weirden Zuständen und nach dem was wundern und hoffnungsvolle Verbindungen entstehen lässt.

    Zuletzt: 2023 Performance: TIEFEN. ausatmen Polymora inc. Wiederaufnahme GarageOst// Performance:HOLOBIONTINNEN Simon Kalus und Eva Hintermeyer, Premiere April LOFFT- das Theater// Recherche: 2022 “UND. best of both worlds” Max Uhlich Reisestipendium Guinea, Conakry// Performance: ELFENBEIN (Bouizedkane,Jerat, Konaté, Wolff, Reiman)Premiere September LOFFT das Theater

  • Luis Garay

    Mentor:in

    Luis Garay

    Through choreographic systems and explorations on exercise, task and labour, Luis Garay dives into environments that could challenge ideas of productivity, time and presence. He often works with ecstatic bodies, obsessed with GIFS, machines and mechanisms. Nowadays, he gravitates towards ideas of shared imagination and the inhuman, passivity and receptivity. He is interested in habit and repetition, iteration and alienation. He recently presented his work at ARCOmadrid, Walker Art Center, Malta Festival Poznań, Haus der Kunst Munich, Centre Pompidou Metz, Montpellier Danse, ROHM Theatre Kyoto, GAM, Panorama Festival Brazil, among others. He recently mentored students from the MA Studios PARTS,Brussels and worked as Outside Eye for the production “Nightcore” by Luis Krawen in Munich Kammerspiele. In Buenos Aires he created the the San Martin Theatre Laboratory of Action, an experimental studies program for performative creators. He holds an MA in performance studies from the ATW Institute, Justus Liebig University of Giessen, Germany.

  • Elina Kulikova

    Mentor:in

    Elina Kulikova

    Elina Kulikova, (born in St. Petersburg, Russia) — a theatre director and performance artist; a participant of international theatre festivals and laboratories. Graduated from the Liberal Arts and Sciences at St. Petersburg State University and Bard College (NY, USA) in 2019.
    MA (2023-2025) in mise-en-scene at La Manufacture – Haute école des arts de la scène (Lausanne, Switzerland).

    Elina is exploring the boundaries of contemporary performative practices and creating multidisciplinary projects: performances for one viewer, weeks and months-long performances, poetry, and digital performances. She usually works in the field of participatory art, creating interactive projects and calling on the viewer to activate different forms of perception.

    After the full-scale Russian invasion of Ukraine in February 2022, Elina left Russia and has already created several anti-war performances and texts. She continues reflecting on these events in her today works.

  • Cora Sachs

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    Cora Sachs

    Cora Sachs lebt als freie Regisseurin, Kostüm- und Figurenbildnerin mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hamburg. Seit ihren Studienabschlüssen in Kostümbild und Theaterregie realisiert und produziert sie Arbeiten für große und kleine Menschen in der freien Szene, für Festivals und an Staats- bzw. Stadttheatern. In ihren Arbeiten interessiert sie die Aufhebung der festen Grenzen zwischen Schauspiel, Technik, Musik und Figurentheater.

  • Guy Marsan

    Mentor:in

    Guy Marsan

    Guy Marsan ist ein frankokanadischer Choreograf, Tänzer und Performer. Nach einem Theaterstudium in Kanada, studierte er in Freiburg im Breisgau. In Paris lernte er die Techniken der Mime Corporel und trainierte verschiedene Bewegungsarten bei der Compagnie Pas de Dieux. 2008-2014 war er leitendes Mitglied des kanadischen Kollektivs Ottawa Stilt Union und kreierte interdisziplinäre Stücke mit Zirkus, Tanz, Gesang und Theater. 2013 zog Guy nach Hamburg, um den M.A. in Performance Studies zu studieren. Nach seinem Abschluss war er Artist in Residence im Fleetstreet Theater, wo er sein Solostück Ambiguïté kreierte, das u.a. in Hamburg, Berlin und Luxemburg aufgeführt wurde. Mai 2016 gewann Guy mit seinem Tanzstück All Work No Play den Choreografie Preis des KunstSalon e.V. bei der new talents biennale in Köln. 2019 war er Stipendiat im Fachbereich Tanz der Akademie der kulturellen Bildung in NRW. Seit 2018 tourt er international mit der kanadischen Company Corpus Dance Projects. In Hamburg arbeitet Guy mit unterschiedlichen Kollektiven und kreiert eigene Stücke: L’Après-midi d’une licorne (2021), eine Koproduktion mit K3|Tanzplan Hamburg, das er nun auch in Zusammenarbeit mit dem Fundus Theater für jugendliches Publikum adaptiert hat; Ich sehe was du nicht siehst (2021) und sein neuestes Stück The Post-Queer Dilemma (2023), eine Koproduktion mit Kampnagel. Guy legt den Schwerpunkt auf den Körper und autobiografische Erfahrungen, um queere Geschichten in Bewegung zu setzen.

  • Ursina Tossi

    Mentor:in

    Ursina Tossi

    „I believe – What we admire the most – now destroys us. What we consider inferior – could save our lives! And that only the monster’s tools can dismantle the master’s houses. I belive that Ideas are from the past and emotions from the future. Welcome to our bodies“

    URSina Tossi ist Künstler*in, Choreograf*in, Tänzer*in, Audiobeschreiber*in, Queerfeminist*in, Mutter von 3, Dozent*in und Künstlerische Forscher*in. Ihre Arbeiten verbinden politische Diskurse mit intensiver Körperlichkeit, Emoting Bodies und Erotik Intelligence. Ihre Ästhetiken sind inspiriert von Popkultur, Science Fiction, dem Horror-Genre, Graphic Novel und entwerfen Konzepte von Körper, Spezies, Gender und Beziehung neu und politisch. Ihre Künstlerischer Access und integrierte Audiodeskription sind seit 2019 Teil der Arbeit und in ihrer aktuellen Produktion SWAN FATE 2022 – einer queerfeministischen Aneignung des Schwanensee Balletts – wird Audio Deskription erstmalig mit Gebärdensprache (DGS) zusammen gebracht. Ursinas Projekte entstehen in Koproduktion mit Kampnagel und bewegen sich bundesweit und international. Sie ist Mentor*in und Dozent*in an Unis und Hochschulen und ist Mitbegründer*in der Bottom Up Dance School in Kollaboration mit Kampnagel und K3 Hamburg.

  • Manuela Mantini

    Mentor:in

    Manuela Mantini

    Manuela Mantini ist Regisseurin, Künstlerin und Dozentin, die interdisziplinär mit
    den Mitteln der bildenden und darstellenden Kunst arbeitet. Sie studierte
    Physical Theater nach Jaques Leqoc an der École International de Théâtre in
    Brüssel und Padua mit dem Schwerpunkt Regie sowie Schmuck und Design an
    der Staatlichen Zeichenakademie Hanau. Von 2008 bis 2014 leitete sie den
    ersten Jahrgang des International Munich Art Lab/ Artworks GmbH im Bereich
    Darstellende Kunst. Sie konzipierte das Curriculum für Schauspiel und sorgte für
    die Vernetzung mit den Bereichen Gesang, Chor und Tanz. Neben dem
    täglichen Coaching der jungen Erwachsenen entwickelte sie mit ihnen die
    Stücke und führte Regie bei den jährlichen Werkschauen in den ARRI Studios.
    Seit 2014 ist sie Dozentin im International Munich Art Lab/Kontrapunkt gGmbH,
    Bildende Kunst, Medien und Performance und kuratiert im Team die
    Ausstellungen. Als künstlerische Leitung setzte sie 2014 die Gründung von
    Bayerns erstem inklusiven Theater Freie Bühne München e.V. um. Mit
    Performer:Innen mit und ohne Beeinträchtigung entwickelte sie diverse
    Formate und inszenierte das „Auf.BruchStück“, aufgeführt im Gasteig 2015.
    Sie kooperierte mit den Münchner Philharmonikern und dem TheaterSpielhaus
    e.V. und inszenierte das Stück „Inbetween – Coming of Age Collage“ im
    Rahmen von MPHIL 360°/Community Music. 2016 gründete sie das
    Theaterkollektiv Turbowerk MUC und führte Regie bei „Hände hoch, das ist ein
    Übervoll!“. Außerdem absolvierte sie den Studiengang „Theater- und
    Musikmanagement“ an der LMU München. 2017 erhielt sie ein
    Forschungsstipendium der Folkwang Universität der Künste, Essen.
    Aufführungen folgten im KÖSK, Kreativquartier und an den Kammerspielen
    München. Im Zentrum der Arbeit von Manuela Mantini
    steht die Körperlichkeit, ihr Narrativ und ihre Dynamik im Raum.