Logbuch #19 – Woche 1

HALTEN ist eine Recherchearbeit über das Halten und ein Aufeinandertreffen von Klang und Bewegung. Anhaltspunkt der Forschung bildet die Begrifflichkeit „Halten“. Seine Bedeutungen in diversen Kontexten sowie persönliche Interpretationen dienen als Basis unterschiedlicher gedanklicher, intuitiver, körperlicher und klanglicher Herangehensweisen und Ausführungen.

Eine Zusammenarbeit von: Sabine Akiko Ahrendt, Friederike Haug, Neele Hülcker und Tanja Kodlin. Nach einer Idee von: Tanja Kodlin.

WOCHE 1

DIE HAND
“Die menschliche Hand ist ein Greifwerkzeug. Sie kann rasch zupacken, festhalten, drücken, ziehen, schieben, formen, sie kann suchen und fühlen; Flexibilität und Gegliedertheit sind ihre Kennzeichen.
Drei Gelenke am Finger, Handgelenk, Ellbogen und Armgelenk und, wenn erforderlich, Rumpf und Füße helfen mit, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zu steigern. Die Muskeln und Sehnen bestimmen die Art  des Zupackend und Festhaltens, die empfindliche Haut das Abtasten und Fühlen des Materials, das Auge steuert die Bewegung. Aber entscheidender als diese wohlintegrierten Tätigkeiten wirkt der Verstand, der sie leitet, und das Gefühl, das sie beseelt.”

Aus: “Die Herrschaft der Mechanisierung” von Siegfried Giedion

HALTEN_Credit Tanja Kodlin und Gruppe