Woche 3

ELEVATOR BITCHES FLAUSEN RESIDENCE LOGBOOK

How can we use our voices to talk about pain?

What stories can we tell together about pain and violence?

How does the story of one influence the story of the other one?

Can we transform our pain through singing?

MOANING /// STÖHNEN

Was bedeutet Stöhnen?
Wo liegt der Ursprung? Wo der Schmerz?
Wo, die Heilung?
Wo beginnt stöhnen?
Mit der Atmung? Im Körper?  Stöhnen aus Schmerz? Stöhnen aus Lust? 

WORK // INCLUDES // REST

Work includes reflection, healing, care, dreaming, checking in with each other, stopping to taking time to breathe.
Taking time to move our bodies and collectively wonder and wander together.
In the theatre. In the woods. At home.
How do we define work collectively and individually?
What violence forces shape our definitions of work?

FEMINIST VOICE

Tief im eigenen Zentrum ankommen.
Sicherheit und Kraft darin finden, um der Atmung und dem Klang möglichst viel Raum und Basis geben zu können.
Das Vertrauen in den eigenen Körper, die eigene Stimme finden.
Das Vertrauen in der/ die PartnerIn durch Gewicht abgeben und es auf der anderen Seite zu nehmen und zu halten. Stabilität im Inneren, um der Stimme und dem Atem eine feste Verwurzelung bieten zu können, ist doch die Stimme die Verlängerung des Körpers.

STORY // TELLING

Nach dem schriftlichen Erzählen, diesmal das orale. Wir erzählen die Geschichten aller Wunden und Narben, die unsere Körper tragen. Mehrere Stunden teilen wir, hören zu sprechen, weinen und lachen zusammen. Zurück bleibt ein merkwürdiges Gefühl. Erst kleine Wellen von Panikattacken. Dann Leere, Klarheit, Stille. Wut dann und die innere Dringlichkeit aus diesen Geschichten etwas machen zu wollen. Zu sehen, dass sie in ihrer großen Verschiedenheit doch alle etwas gemeinsam haben.