flausen.plus

MONTAG
* Wir fangen die letzte Woche mit einem Spaziergang nach Mülheim an.
Am Rein entlang sieht man noch die überschwemmten Wiesen. Manchmal müssen wir einen Umweg finden, um nicht im Matsch stecken zu bleiben. Wir versuchen auch eine verlorene Flusskrabbe zu retten.
* In Mülheim treffen wir Madita (10 Jahre alt), unsere 5 Gruppenteilnehmer*in. Wir besprechen die Zusammenarbeit für die letzte Woche, essen Erdbeeren und drehen ein Video über Wut.
* Der Tag geht mit einem gemeinsamen Abendessen zu Ende.

Dienstag
* Wir kommen nach dem Wochenende im Theater zusammen.
Es wird in kleineren Gruppen am Thema Wut geforscht. Gleichzeitig denken wir an die Präsentation der Residenz. Es tauchen immer wieder die Fragen nach einem nicht Produkt- orientierten Forschen auf. Kann man auch gar nichts zeigen? Ist das Publikum an dem Abend Teil der Gruppe?
* Eine Probe mit Madita. Wir hören unsere Wutmusik: Ich hab die Schnauze voll von Rosa von Suli Puschban, Blur Song 2 und Marilyn Manson Beautiful people. Es wird geschrien. Wir suchen unsere Wutstimmen.
*Parallel wird am Patriarchat geforscht.

Mittwoch
* Eine Probe mit Madita, die Wuttiere freunden sich an. In der Gruppe von uns drei entsteht langsam ein Vertrauen, das benötigt wird, um möglichst frei auf der Bühne improvisieren zu können. * Es gibt eine kleine Präsentation in der Gruppe. Wir finden die spannende Brücke zwischen Wut und Vertrauen. Nicht jede Person hat Deine Wut verdient? Macht die Wut auch angreifbar? Wo lebt sie in deinem Körper?
* Der Nachmittag fängt mit einem Espresso und Waffel im Kaffee Hörnchen an.
Das Konzept für den Präsentations-Tag wird besprochen. Wie laden wir das Publikum ein? Wir entscheiden uns, dass MakingOFF als eine offene Probe zu gestalten. Es wir ein Check-In (eine Art Kennenlernen Runde) für alle geben. Es ist uns wichtig und wir wollen das auch trotz der zeitlichen Begrenzung machen.

Donnerstag
* Wir treffen uns im Ludwig Museum.
Janna gestaltet den heutigen Tag.
Wir reden über den Begriff Künstler*in. Wir tauschen uns über Impulse und Arbeitsweisen aus. Fazit – wir müssen öfter reden, die Solidarität zwischen uns besser ausbauen.

Freitag
* Wir fangen den Tag mit technischer Einrichtung an.
* Probe mit Madita. Wir versuchen gute Zeit miteinander zu haben und einigen uns, dass die Präsentation für uns einen Happening Charakter haben soll. Wir werden mit Scores arbeiten, um vom gegenseitigen Inszenieren weg zu kommen.
* Kill your Darlings Stunde – wir einigen uns auf das Material, was gezeigt wird. Überraschung – wir haben viel zu viel!!! Kompromisse werden eingegangen, aber wir finden eine gute Mischung.

Samstag
* Eine angenehme Aufregung.
* Auch Isabel Schwenk ist da, unsere Mentorin. * Das Publikum kommt….

Sonntag
* Noch ein letztes Gespräch mit Flausen Residenz
* Danke an Deborah, Ingo, Anna, Gerhard und Guido vom Freies Werkstatttheater Köln * Danke an Isabel Schwenk
* Danke an Madita, Pauline und Matthias
* Abreise