Luzia Schelling

SCHAUspiel – PerFORMance – DRAMAturgie – in diesem Dreieck bewegt sich meine Arbeit auf dem Gebiet der Darstellenden Kunst. In diesem Dreieck hüpfe ich hin und her und wechsle Perspektiven. Aus jeder Ecke schöpfe ich Impulse, Neugier und Ideen für den nächsten Sprung, den nächsten Seitenwechsel. Nach meinem Literatur- und Philosophiestudium in Zürich wurde ich 1992-96 an der „Berliner Schule für Schauspiel“ ausgebildet und war 15 Jahre lang fast ausschließlich und meist frei schaffend als Schauspielerin tätig. Stationen sind die Stadttheater von Freiburg, Lübeck, Bremen, Essen, Gera/Altenburg, Hildesheim, LT Stendal, Theater an der Parkaue Berlin, Heimathafen Neukölln, Neumarkt Zürich, Forum Heersum, die Staatstheater von Stuttgart und Dresden; neben langjähriger Zusammenarbeit mit den freien Theatern Aspik, Commedia Futura und aktuell Futur3 (zuletzt 2020 „1934 STIMMEN“, Köln). 2011 habe ich begonnen, mich eigenen Projekten zu widmen, und seit 2015 entstehen regelmässig Regiearbeiten (zuletzt „Feelgood“, Moabiter Theaterspektakel). Als Dramaturgin war ich zuletzt für „TORNADO“ (Tobias Rausch, TD Berlin ’19/’20) tätig; als Coach und Impulsgeberin für „STILLE“ von der Cie.Echolot (Miller’s, Zürich).

Und aus der Überzeugung heraus, dass ich die angesichts der Klimakrise dringliche Transformation aller Lebensbereiche am besten auch dort thematisiere, wo ich mich auskenne –in der Kultur– habe ich in diesem Jahr gemeinsam mit Barbara Ellenberger das KlimaKontor Basel gegründet: Eine Initiative, die mit interdisziplinären Kulturprojekten die Klimakrise adressiert.



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    22.03.-19.04.2021