In einer interdisziplinären Recherche setzen sich die zwei Künstlerduos, Amit Abend & Thomas Bewernick und Jule Rottluff & Benjamin Rottluff, mit dem Konzept der Vergebung auseinander. Seit jeher sind Konflikte in verschiedensten Formen und Ausprägungen Teil unserer Lebenswelt. Mal sind wir verärgert über ein Geschehnis, mal schieben wir die Schuld den anderen oder uns selbst zu. Und manchmal entscheiden Machthabende, dass ein Krieg unausweichlich ist. Genau wie ein Konflikt kann auch Vergebung auf der interpersonellen, zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Ebene geschehen. Doch inwieweit eignet sich Vergebung zur Lösung von Konflikten? Was braucht es überhaupt, um vergeben zu können? Finden sich historische Vorbilder oder welche aus anderen Kulturen für eine Form von Vergebung, welche sich in die jetzige Moderne übertragen und anwenden ließe? Davon ausgehend, dass Tanz und Musik gleichermaßen eine Wirkung auf den Menschen haben und Gefühle und Stimmungen kanalisieren helfen, möchten sie, in Ergänzung zu der eher theoretischen Recherche, in einer künstlerischen Auseinandersetzung miteinander erforschen, welche Wirkungen spezifische Techniken haben. Dabei setzen sie voraus, dass zur Vergebung die innere Bereitschaft zu Öffnung und Empathie gegeben sein muss. Bewegung und Klang könnten hier ansetzen, um Menschen zu mehr Vergebungsbereitschaft zu leiten.
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