Freie Theater stehen derzeit vor vielfältigen Herausforderungen – ästhetisch, medial und politisch. Wenn sie sich als progressive Orte behaupten wollen, an denen sich unterschiedliche Stadtgesellschaften und ihre Communities tatsächlich versammeln und miteinander in Austausch treten, genügt es nicht, lediglich ein gutes Theaterprogramm anzubieten. So lautet die These dieses Flausen LABs. Vielmehr gilt es, die eigenen Räume und Foyers für zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen zu öffnen, neue Formen künstlerischer Zusammenarbeit zu entwickeln und nachhaltige, solidarische Allianzen aufzubauen.
Gemeinsam mit Kulturorten, die diesen Weg bereits eingeschlagen haben, sowie mit stadtgesellschaftlichen Organisationen will sich das FWT: Köln in Impulsen und Tischgesprächen der Frage widmen, wie wir diesem Ziel näherkommen können.