flausen.plus

„Everybody likes me and thinks I’m great – in my safe space… (my safe spaaaaaaaaaaace)“

– Eric Cartman

Letzte Woche und jetzt wollen wir mal gucken, wie man das ganze Gequatsche umsetzen kann. Montagabend: Mentor Marc ist da und wir improvisieren uns ein paar Szenen zusammen. Die Projektionen sind soweit fertig, dass man vom goldenen Altar in die Krypta von Gothic II und danach auf die Müllhalde mit tanzenden Dinosauriern wechseln kann. Das fühlt sich erstmal ganz gut an. Der DHL-Bote bringt morgens den Greenscreen und der (der Greenscreen, nicht der DHL-Bote) muss jetzt erstmal zwei Stunden ausprobiert werden, weil: JA, es ist wirklich noch lustiger, als man erstmal denken würde. Draußen ist es 37°, und wenn man ein Video rendern will, muss man den Ventilator aus dem Bühnenbild unter den PC stellen, damit das überhaupt irgendwie funktioniert. Trotzdem sagt der Prozessor ihm ist mit 104° C doch ein bisschen warm. Es wird kurz diskutiert ob man den Kühlschrank ausräumt für die Computer, Gedanke wird wieder verworfen, weil auch niemand Ahnung hat, ob das wirklich eine gute Idee ist. Alle sind noch relativ glücklich mit der Probe von Montag und jetzt wird versucht die guten Dinge auszubauen und die schlechten zu eliminieren.  Snapchat wird heruntergeladen und jeder darf einmal ein Video mit Katzenohren machen. Hotti kann jetzt sein Handy live auf den Beamer streamen. Funny! Abends noch längere Diskussionen, ob dieses oder jenes Element wie auf das Thema bezogen ist; da die Hausaufgaben gemacht wurden, müssen da Sachen nochmal inhaltlich aufgerollt werden. Danach Bier am Spätkauf.

„Making off“ steht vor der Tür. Alle sind relativ entspannt, da man ganz gut weiß, was man zeigen möchte. Raum aufräumen, noch kleine Reliquien aus Rettungsdecken basteln und nochmal alles technisch durchgehen. Die Tastatur kann jetzt sprechen. Sonntagmorgen: Ich kippe mir zur Feier des Tages einen halben Liter kochendes Wasser über meinen Oberschenkel, da ich mich so auf die Aufführung freue. Sonntagabend: Viele Leute für unser kleines Internet! Man muss sich während der Performance ein bisschen durch die Menschen kämpfen, aber so war das auch eigentlich mal gedacht. Danach: Langes Gespräch im Stuhlkreis, sogar ein paar (2) von den interviewten Experten sind gekommen; funktioniert sehr gut. Kölsch, Pizza, ab ins Bett.