Logbuch #18 – Woche 2 – Mittwoch

Morgens

Trio probt die Arie. Ensemble probt den Übergang von der Arie zur Wissmannszene.
Ricarda Lang (Verteidigerin) Plädoyer wird aus tagesaktuellen Artikeln der taz und Stuttgarter Zeitung zusammengeschrieben (Sophia). Szene Wissman wird ausgearbeitet und Materialsammlung für Simon zur Improvisation zur Figur Wissmann gesammelt (Konradin).

Nachmittags
Wir arbeiten ab Arie bis Wissmannszene. Szenisches Tagesergebnis:
Simon morpht in Wissmann während der Arie (Mitte links, Trio stehend), dabei stößt er Tische und Stühle mit dem Bogen um.
Konradin sortiert Noten/Akten und spricht letzten Plädoyerabsatz (Nürnberger Prozesse) in Übergang zum Pizzicato und zwar vorne rechts am alten Platz des Bundesstaatsanwaltschaft. Pizzicato – Simon kommt nach vorne und beginnt mit Wissmann-Musikzitat. Verbessert Haltung beim Trio und bespielt sie, als seien sie seine Söldner. versucht sie zum Schweigen zu bringen, wenn sie nicht spuren, kommen rassistische Wissmanzitate. Unterbricht Trio dann einmal mit Brüllen, sie fangen nach kurzer Pause wieder an, er unterbricht nochmal und zwingt sie was Deutsches zu spielen und sich die Stühle aufzustellen (in Trioformation vor Stuhlhaufen). Trio: reagiert ab jetzt auf Anweisungen von Simon und spielt Rezitativ aus Schubertkomposition, Simon
singt dazu das erste Wissmannzitat. Konradin mit Mikro unterbricht ihn im letzten Satz („Nennen Sie dem Senat ihren Namen“), Simon antwortet noch singend mit Namen und geht dann ins Sprechen über. Bricht Trio an, Trio geht mit Stühlen ins Gerichtssetting als Richter rein und stellt ebenfalls Fragen mit Mikro an Simon. Umbau zu Zeuge 1, Simon übernimmt Mikro und Richterposition.