#33

Actions for the Worthless Body

YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU SWING YOUR ARMS
YOU CRADLE SOMETHING IN YOUR ARMS
YOU THROW SOMETHING AWAY
 
Mit der fortschreitenden Automatisierung erleben wir, wie mehr und mehr Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit und damit in einen Zustand des nicht produktiv-Seins gedrängt werden. Wie können wir in einer Gesellschaft überleben, die den Wert von Menschen vornehmlich anhand ihrer Arbeit misst? Die Gruppe ONCE WE WERE ISLANDS erforscht in ihrer Residenz unser komplexes Verhältnis zu Arbeit und nicht Arbeit, Wert und Wertlosigkeit und deren Bedingungen. Dafür eignen sie sich Bewegungen aus persönlichen und fiktiven Arbeitskontexten an und und plazieren ihren neuen Tanz der Arbeit in interstellaren Erzählungen. Sie erfinden ihre eigenen Arbeitslieder als Kommentar auf ihre eigene prekäre (Bühnen-) Arbeit. Auf der Suche zu einer multi-dimensionalen Ästhetik stöbern, taumeln und tasten sie sich in veränderte Realitäten. Zwischen science fiction, Mythen einer Arbeiterklasse des 19.Jahrhunderts und frisch erfundenen Zeichen wird das Theater zum intimen Observatorium, das viele Welten beherbergt: die Welt der Dinge, die Welt der Worte und die der Eingeweide des Körpers.

stipendiat:innen

ONCE WE WERE ISLANDS:
Chris Gylee, Richard Aslan, Ana Berkenhoff, Alexander Carillo

making off

07.02.2018 00:00 Uhr

zeitraum

11.01. –
08.02.2018

stipendientheater

theater wrede+
in Oldenburg

Mentor:in

Lea Martini

arbeitet als Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin.

Ihr immer …

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.