#85

Künstlerische Werkzeuge der barrierefreien Ästhetik

Wir, Pia Katharina Jendreizik, Declan Hurley und Brice Stapelfeldt von Leute wie die, erkunden gemeinsam mit Fia Neises die Chancen und Möglichkeiten einer Form des Bühnenausdrucks, die gehörlose, blinde und sehbehinderte, hörende und sehende Künstler*innen und ihr Publikum einbezieht und ihre individuellen Wahrnehmungsstile berücksichtigt.

Unser Ziel ist es, eine barrierefreie ästhetische Praxis zu entwickeln. Der Ausgangspunkt wird (wie immer) die Kommunikation sein. Wie organisieren wir uns? Wie finden wir eine gleichberechtigte Basis? Wie stellen wir uns gegenseitig Fragen und welche Fragen stellen wir?

Was ist wichtig für die Entwicklung einer barrierefreien Ästhetik? Was ist möglich? Was wollen wir? Wie bauen wir auf Erfahrungen auf, die wir haben? Was teilen wir? Was könnten wir teilen?

In unserem Experimentierfeld geht es um Zugänglichkeit und gleichberechtigte Teilhabe für alle, die an dem Prozess beteiligt sind, sowie um die Verantwortung gegenüber unserem Publikum. Wenn wir zum Beispiel scheitern, kann ein Teil des Publikums nicht teilnehmen und es besteht die Möglichkeit der Ausgrenzung und Diskriminierung

Das ist immer ein Risiko, das wir auf uns nehmen.

Das flausen+ Stipendium gibt uns einen sicheren Raum, um zu experimentieren, Feedback zu geben und zu erhalten, verletzlich zu sein, Fehler zu machen, Risiken zu erahnen und sowohl zu dokumentieren als auch für die Zukunft zu planen.

stipendiat:innen

Leute wie die :
Declan Hurley, Pia Katharina Jendreizik, Brice Stapelfeldt, Fia Neises

making off

27.06.2024 19:00 Uhr

zeitraum

02.06. –
28.06.2024

stipendientheater

theater wrede+
in Oldenburg

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.

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