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[Wackel]Kontakt

[Wackel]Kontakte erzeugen einen Schwebezustand voller Unklarheiten. Wann und wie entsteht Kontakt, was sind die Grenzen und was passiert, wenn er flackert, eine Zeit lang besteht und dann wieder nicht? Wir wollen die Kontaktaufnahme, das Kontakthalten und den Kontaktabbruch erforschen und untersuchen, wie diese Prozesse funktionieren oder auch scheitern können. Als junges Theaterkollektiv ist es uns wichtig, elitäre Zugangsbarrieren zum Theater sowie die zwischen Publikum und Performer*innen abzubauen. In unserer Recherche beschäftigen wir uns mit physischem und sprachlichem [Wackel]Kontakt im analogen und digitalen Raum, sowie deren Verschränkung.

Während der Residenz möchten wir herausfinden, wie man Menschen mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln dazu einladen kann, das Wagnis [Wackel]Kontakt einzugehen. Hierfür installieren Kontakt-Stationen im öffentlichen Raum: zum Beispiel Smartphones an verschiedenen Orten in der Stadt, über die Fremde miteinander in Kontakt treten können oder Theatersessel, die als misplaced objects zum Verweilen und Beobachten einladen. Durch die Installation und Betreuung der unterschiedlichen Stationen in der Öffentlichkeit wollen wir live und zeitversetzt Konversationsketten erzeugen, die mit der Partizipation von Passant*innen wachsen und zunehmend vernetzt werden. So schaffen wir Kontaktmomente als Unterbrechung des Alltags.

stipendiat:innen

Futur.X:
Fiona Grün, Anastiya Shtemenko , Alexandra Paal, Sophie Gigou, Stefan Ammer

making off

11.07.2024 19:00 Uhr

zeitraum

14.06. –
12.07.2024

stipendientheater

Theater Combinale
in Lübeck

logbücher

Jede Woche ihres Stipendiums gibt die Gruppe einen Einblick in ihren Forschungsprozess.

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