Lea Martini

arbeitet als Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin.

Ihr immer währendes Interesse an körperlichen Intensitäten brachte sie erst zum Kunsturnen, später zum Studium von zeitgenössischem Tanz und Choreografie am Artez(NL) und an der School for New Dance Development(NL). Ihre Stücke, die meistens in kollektiven Strukturen erarbeitet werden, sind Einladungen an die Zuschauer, der Aufführung als einem Ort der Kontemplation und der körperlichen Empathie zu begegnen. Sie gehen der Frage nach, wie man gesellschaftspolitischen Themen körperlich auf die Spur kommen und diesen Moment mit dem Publikum teilen kann.

Lea ist Teil des Perfmancekollektivs White Horse, deren Stück ››Trip‹‹ zu Massenfanatismus und Revolutionssehnsucht zum Repertoire der Dansgroup Amsterdam, der Sarakasi Dome Company Nairobi und zur DOCH in Stockholm gehört und 2011 mit dem niederländischen Tanzpreis Het Swaan ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Anja Müller und Dennis Deter entwickelte sie als Deter/Müller/Martini eine Performancetrilogie zum Verhältnis von Körpern und Massenmedien , ging 2015 mit ››all is crackle‹‹ dem Ende der Ressourcen und überhaupt allem nach und wird in der Spielzeit 2016/17 Residenzgruppe bei K3/ Tanzplan Hamburg sein.

Immer wieder gibt Lea Workshops oder ist an Tanzprojekten mit und für Kinder und

Jugendliche beteiligt. Zuletzt hatte sie dazu als Co-Choreografin der Oper ››Hesch Affekte‹‹ von Graham Smith am Theater Freiburg die Möglichkeit.



mehr über Lea Martini

mentor:in bei


  • #42 Ornamentale Klanggestalt
    Am Anfang jeder Performance steht ein neues Schuhwerk – mit Geräuschen, Klangmustern, Bewegungsmöglichkeiten. „Ornamentale Klanggestalt“ stellt diese Charakteristika weiblichen Rollenbildern gegenüber und forscht an Rezeptionen neuer Klänge und damit einhergehenden Bewegungsabläufen. Sie sagen, dass abhängig von Boden und Fußbekleidung der... weiterlesen
    04.07.-02.08.2019
  • #33Actions for the Worthless Body
    YOU SWING YOUR ARMS YOU SWING YOUR ARMS YOU SWING YOUR ARMS YOU CRADLE SOMETHING IN YOUR ARMS YOU THROW SOMETHING AWAY   Mit der fortschreitenden Automatisierung erleben wir, wie mehr und mehr Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit und damit in einen... weiterlesen
    11.01. – 08.02.2018
  • #20To be policed – how police moves our body
    Was macht die Polizei – mit uns? Sie sichert das Recht, bleibt aber auch eine Quelle der Verunsicherung. Sie hat das Sagen und erzeugt damit die Ohnmacht, immer schon festgestelltes Subjekt zu sein. Die Gruppe forscht über das Verhältnis zwischen... weiterlesen
    28.03. - 24.04.2016